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Heizung und die ersten neuen Fenster bereits eingebaut / Verein trägt ein Viertel der Kosten

Kulturtempel erhält wärmende Hülle

BHORN / 04.02.2013, 23:39 Uhr
Biesenthal (MOZ) Nachdem das alte Biesenthaler Bahnhofsgebäude im Inneren mit Kultur belebt worden ist, soll nun auch das Äußere des Hauses kulturvoller werden. "Es geht jetzt aber nicht um die Komplettsanierung des Hauses, sondern darum, ein Ganzjahresangebot kultureller Veranstaltungen zu sichern", erläutert Heribert Rustige, der sich innerhalb des Vereins um bauliche Dinge kümmert. Dazu zählen Heizung und Wärmedämmung. Der Verein Kultur im Bahnhof konnte dafür Fördermittel aquirieren und zwar im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung.

Teile des Projekte sind bereits umgesetzt. Erst vor Kurzem ist eine Zentralheizung eingebaut worden. Die Besucher des Konzertes mit der argentinischen Sängerin Lily Dahab im Januar haben das bereits spüren können. Es war deutlich wärmer als bei früheren Veranstaltungen, als lediglich ein alter Kachelofen für etwas Wärme gesorgt hat. Allerdings war die Temperatur noch nicht optimal, schränkte Rustige ein, da die Heizung auf ein Gebäude mit Wärmedämmung ausgelegt ist.

Die soll das alte Biesenthaler Bahnhofsgebäude in diesem Jahr noch erhalten. Infolgedessen kommt das Haus auch zu einer neuen Fassade. In der Natur der Sache liegt es, dass auch die Fenster erneuert werden, um Wärmeverluste, wie es sie bei den alten Fenstern gibt, zu vermeiden. "Die ersten zwei Einheiten haben schon neue Fenster erhalten", informierte Heribert Rustige. Die Ausschreibung für den letzten Bereich, dort, wo die Musikschule ihr Quartier hat, laufen derzeit.

Alles in allem sollen sich die Kosten für Heizung, Wärmedämmung , Fassade und Fenster auf rund 215 000 Euro belaufen. Das sei nach Worten von Rustige aber sehr knapp. Daher versuche der Verein, auch einige Eigenleistungen zu erbringen, wie etwa das Schaffen von Baufreiheit oder kleinere Maurerarbeiten. Trotz einer 75-prozentigen Förderung bleiben für den Verein immer noch Eigenleistungen in Höhe von rund 50 000 Euro. Rund 120 000 Euro kommen aus dem Fördertopf der EU, 40 000 Euro steuert die Stadt bei.

Wer sich den Kulturbahnhof nicht nur von außen, sondern auch von innen besehen möchte, hat am 10 Februar, 16 Uhr, Gelegenheit dazu. Dann läuft im Rahmen der Öko-Film-Tour der Streifen "Süßes Gift. Hilfe als Geschenk".

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