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Strausberger Wohnungsbau Gesellschaft mit größeren Vorhaben an der Artur-Becker-Straße, im Albin-Köbis-Ring und am Buchhorst

Geschäftshaus, Fahrstühle und Parkplätze

Fast fertig: Noch in diesem Monat ziehen die ersten Mieter in das SWG-Geschäftshaus Artur-Becker-Straße 14 ein.
Fast fertig: Noch in diesem Monat ziehen die ersten Mieter in das SWG-Geschäftshaus Artur-Becker-Straße 14 ein. © Foto: Uwe Spranger
Uwe Spranger / 06.02.2013, 20:05 Uhr
Strausberg (MOZ) Die Strausberger Wohnungsbau Gesellschaft (SWG) wird in diesem Jahr im Osten, in der Vorstadt und im Zentrum besondere Akzente setzen. Das Geschäftshaus Artur-Becker-Straße wird demnächst fertig, im Albin-Köbis-Ring werden Fahrstühle montiert und im Buchhorst der Parkplatz erneuert.

Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, seit an der Ecke Hohensteiner Chaussee/Artur-Becker-Straße mit dem Bau des Geschäftshauses begonnen wurde. Bereits in diesem Monat werde mit der Podologie der erste Mieter einziehen, kündigt SWG-Geschäftsführer Hartmut Ehrlich im MOZ-Gespräch an. Man liege gut in Zeit- und Kostenplan. Die Außenanlagen, die im Winter nicht fertig gemacht werden können, werden gerade so weit hergerichtet, dass das Gebäude ordentlich erreichbar ist. Den letzten Schliff erhalten sie im Frühjahr. In jedem Falle könnten Ärzte, Kosmetik, Friseur, Backstube und die Sozialwirtschaftliche Fortbildungsgesellschaft (Sowi) im März/April ebenfalls einziehen. Schon durch deren Werbung werde sich das äußere Bild des Dreigeschossers noch ändern, kündigt Ehrlich an. Dass der "reine Zweckbau" etwas trist daherkommt, ist ihm bewusst. Er sei im Gespräch mit Partnern über eine optische Aufwertung.

Eine optische Aufwertung für das Gesamtareal passiere zum Sommer hin mit der Wiederherstellung der Achse vom S-Bahn-Übergang zur Heinrich-Rau-Straße. Die alte Allee wird von der ehemaligen Schule über die Freifläche, auf der früher die Kaufhalle stand, bis zur Straße weitergeführt. Überdies würden nicht nur ausreichend Parkplätze für das Eckhaus geschaffen, sondern auch öffentliche. Und nach dem derzeit laufenden Abriss der alten Gaststätte zum Mühlenberg, im Volksmund "Pumuckel" genannt, sei das Wohngebiet "in Ordnung", erklärt der Chef des städtischen Unternehmens. Der Abriss wird sich nach seinen Angaben noch etwa vier Wochen hinziehen, da das Ex-Lokal mitsamt seinen Fundamenten verschwindet. Momentan sei eine Neubebauung nicht angedacht, aber später sehr wohl denkbar, so Ehrlich.

In der Vorstadt wird die SWG in diesem Jahr zwei Häuser im Albin-Köbis-Ring mit Fahrstühlen ausstatten. Mit der Bank, die bereits die Sanierung kreditiert hat, sei eine Übereinkunft getroffen. Insgesamt neun Aufgänge erhalten einen Lift. Geplante Bauzeit: Mai bis September. Die Bewohner seien bereits informiert. Sie refinanzieren die Kosten über eine Mietsteigerung. Sie würden, wie im Unternehmen üblich, "finanziell nicht überfordert", betonte Ehrlich. Es werde eine Lösung für jeden geben. Er verspricht sich durchdie verbesserte Ausstattung, dass Wanderungserscheinungen von älteren Mietern abnehmen.

Ein weiterer großer Brocken 2013 wird die Umgestaltung des Parkplatzes am Buchhorst. Da die Stadt die Straße in Ordnung bringen lasse, werde auch die SWG ihre Fläche umgestalten. Nach Angaben des Chefs wird der Bereich für die Mieter der Häuser Jungfernstraße von der öffentlichen Fläche getrennt. Die Zufahrt zum offenen Teil werde nur noch an der Einmündung Jungfernstraße möglich sein. Parken bleibe kostenlos.

Überdies werde die SWG fortfahren, Wohnungen vor Neuvermietung komplett instand zu setzen und mit der eigenen Malertruppe Fassaden zu erneuern.

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EGAL 07.02.2013 - 21:56:15

Altanschließerbeiträge

Quelle: http://www.sobczak-partner.de/index.php?id=969&tx_ttnews[tt_news]=366&tx_ttnews[backPid]=952&cHash=de6c587d7f Altanschließerbeiträge nach dem Beschluss des Landesverfassungsgerichts vom 21.09.2012 In Brandenburg können sogenannte Altanschließer zu Anschlussbeiträgen für Wasser und Abwasser herangezogen werden. Mit Beschluss vom 21.09.2012 hat das Landesverfassungsgericht entschieden, dass diese Veranlagung zumindest nicht gegen die Landesverfassung verstößt. Geklagt hatte ein Grundstückseigentümer, der zu einem Beitrag für die Abwasserentsorgung seines Grundstückes in Höhe von 1.350,00 € herangezogen worden ist. Im Mittelpunkt des Verfahrens standen insbesondere die Frage der so genannten Festsetzungsverjährung und das Rückwirkungsverbot. Zu unterscheiden ist die Altanschließerproblematik grundsätzlich von der Problematik der so genannten Nacherhebung. Nacherhebungsbescheide werden mancherorts an die Grundstückseigentümer versandt, obwohl diese bereits für die erstmalige Erschließung in den 90er Jahren Beitragsbescheide erhalten hatten und diese zumeist auch bezahlt haben. Diese Grundstückseigentümer sind grundsätzlich keine Altanschließer. Da die Verfassungsbeschwerde erfolglos war, ist damit zu rechnen, dass ggf. in nächster Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe zur Altanschließerproblematik ergeht, wobei der erfolglose Beschwerdeführer angekündigt hatte, den Gang nach Karlsruhe zu bestreiten. Inhaltlich hat das Landesverfassungsgericht bestätigt, dass eine Veranlagung von so genannten altangeschlossenen Grundstückseigentümern nicht unzulässig in Grundrechte eingreift. Hierbei sei zwar davon auszugehen, dass die Regelung des § 8 Abs. 7 KAG, die im Februar 2004 in Kraft getreten ist, rückwirkend regelnd eingreift. Nach der alten Gesetzesfassung wäre die Beitragsforderung nicht mehr durchsetzbar gewesen, jedoch spielte dies hier keine Rolle, dass es im betreffenden Verbandsgebiet keine Satzungen gegeben hatte, die den Zweckverband dazu in die Lage versetzt, überhaupt einen Beitrag zu erheben. Hiervon ausgehend wäre immer zu prüfen, ob auch im Falle der Erhebung gegenüber Altanschließern nicht bereits eine Verjährung nach der gesetzlichen Regelung des § 8 Abs. 7 a. F. KAG bis zum Februar 2004 eingetreten ist. Insoweit kann nicht grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass man chancenlos ist, wenn die Beitragsforderung bereits nach der alten Regelung verjährt war. Zu beachten ist bei der Erhebung gegenüber Altanschließern, dass darüber hinaus auch individuell grundstücksbezogene Probleme bei der Veranlagung auftreten können. Zum Beispiel ist es oft fraglich, ob die Grundstücksfläche insgesamt zu veranlagen ist. 10.01.2013 Thomas Wil

Bürger 07.02.2013 - 19:18:04

Altanschließer, Bleibt noch

Karlsruhe, EU-Gerichtshof... Hier wird gegen Vertragsrecht verstossen und man muss nicht vor der Landesverfassung kapitulieren.

Mielke 07.02.2013 - 17:51:36

Zu Fünftens und abschliessend

Die Altanschließerbeiträge sind nun höchst landesverfassungsgerichtlicher Würdigung als rechtens erkannt worden, bereits gezahlte Beiträge bleiben in der Schatulle des Wasserverbandes. Das Gesetz ist leider so wie es nun ist, doch die Linken hatten im Wahlkampf damit geworben, wenn sie an die Macht kämen, dann würde das Gesetz hinsichtlich der Verjährungsklausel so geändert werden, dass es quasi keine ALT - Anschließer gäbe. Aber die Macht zu erlangen war so wichtig, dass man einfach diese Wahlaussage "vergaß" und dem Wähler den Finger zeigte und einen riesigen Geldtransfer in die Kassen der Wasserverbände zu Lasten von Kommunen, Firmen, Vermietern und Bürger im großen Stil organisierte. Das verkorkste Gesetz aus Zeiten von Rot-Schwarz blieb also wie es ist und man kann nun lediglich noch sagen - Schuld waren die Anderen, wie immer.

Strausberger Bürger 07.02.2013 - 16:56:45

Abschliessend von mir

zu diesem Thema hier noch ein paar Anmerkungen: 1. Es lag mir fern, die SWG als solche "anzuschwärzen". Bereits im ersten Kommentar sollte das, auch ob der Erwähnung des Zettler-Ring 1, der wiederrum das Beste ist, was ich in ehemaligen Würfelblöcken gesehen habe, jedem ersichtlich sein. 2. Ältere Menschen, die sich nach einer vollständlichen Erwerbsbiografie ohne bzw. ohne grössere Zeiten Arbeitslosigkeit keine vernünftige Wohnung leisten können, dürfte es nicht geben - will meinen, hier ist in erster Linie der Staat gefragt; Thema Höhe der Rente, des Wohngeldes, der Bemessungsgrenzen..., was die Vermieter jedoch nicht vollständig aus der Verantwortung entlässt. 3. Seitens der Wohnungsbaugenossenschaft sollten unter den Wohnbedingungen, wie sie im OLR 1 vorliegen, die Prioritäten ein klein wenig anders gesetzt werden. (Vielleicht sind meine Kommentare hier mit ein Anstoss umzudenken?) 4. Ich muss nicht mehr umziehen, da ich unlängst meinem vorangegangenen Vermieter, der TLG, erst gerichtlich die gelbe Karte ob der Mietsteigerungen und dann komplett den Rücken gezeigt habe. (Unbenommen selbstverständlich, dass ich den dortigen Mietern ehrlich alles Gute und keine "Heuschrecken" wünsche! Hätten sich mehr Mieter gegen die letzte Mietsteigerung dort gewehrt - Stichwort, früher hiess das Solidarität - hätte das dem Mietspiegel für unser aller Wohnzukunft hierzuort sicher einiges besser getan!) 5. Die Altanschliesserbeiträge sind wirklich eine Riesensauerei, Rechtsbruch, was ich hier nicht weiter begründen muss! Den Betroffenen Bürgern, Einrichtungen und Genossenschaften hier sowie anderswo wünsche ich maximale Erfolge im Kampf gegen selbige.

Mielke 07.02.2013 - 15:42:14

Versuch mach "kluch"

Sicher hat es auch kein älterer Bürger verdient, in verbesserungswürdigen Wohnumständen dauernd zu leben. Einfach das Gespräch mit der Führung der SWG versuchen. Ich gehe davon aus, dass ein unvoreingenommenes Gespräch Klärung bringen könnte. Doch an vielen Stellen zugleich Geld aufzubringen schafft auch eine SWG Strausberg nicht - obwohl bisher viel geschaffen wurde. Anderseits werden nach Modernisierung durch die Umlagemöglichkeit die Mieten ggf. nicht beim bisherigen Niveau bleiben - auch zu bedenken.

Strausberger Bürger 07.02.2013 - 11:59:59

@ Mielke

Ist ja alles richtig, aber darf man "ungestraft" auch mal den Finger in eine Wunde legen!? Kritik ist eine Triebfeder der Entwicklung und den zahlreichen älteren Menschen, die an bezeichneter Adresse auch wegen finanzieller Zwänge wohnen müssen, haben sicher nicht einen solchen Lebensabend verdient!

Mielke 07.02.2013 - 10:36:22

Na dann mal los

@Strausberger Bürger: Na dann mal los und umziehen - und weiter meckern. So viel wie die SWG seit ihrer Gründung in Strausberg modernisiert und neu gebaut hat sollte man gerechterweise hoch anerkennen. Geht es darum die Balance zwischen sozialen Anspruch "Wohnen" und den Kosten, die nun einmal damit entstehen, hin zu bekommen. Wenn der SWG die gut 2 Mio. Euro gegenüber dem Wasserverband als "Altanschließerbeitrag" erspart geblieben wären, hätte man dieses Geld z.B. vermehrt in Modernisierung und Neuinvestition stecken können. Vielleicht ein wenig mehr auch auf andere Vermieter als Vergleich schauen.... Spannend wird es sein, ob die neuen Eigentümer und Vermieter ehemaliger Bundeswohnungen auch so rührig sind wie die SWG oder ob sich hier in Strausberg auch "Heuschrecken" nieder ließen

Frank Meyer 07.02.2013 - 07:56:58

@ Strausberger Bürger

Wenn es die SWG nicht geben würde, hätte wir in unserer schönen Stadt noch deutlich mehr Schandflecken. Man kann es nicht jedem recht machen und Ihnen schon gar nicht. Es wird doch niemand gezwungen, sich eine Wohnung in der von Ihnen angeführten Adresse zu nehmen...

Strausberger Bürger 06.02.2013 - 21:01:55

Nun aber genug mit der Belobhudelung der SWG!

Kein Grossvermieter hierzuorten bietet seinen Mietern aber auch ein so schlechtes Wohnen wie die SWG! - Ich sage nur Otto-Langenbach-Ring 1! Wer diese Grusel-Erfahrung machen will, dem empfehle ich selbige Adresse! Nicht einer der Würfelblöcke in SRB ist sonst in so katastrofalem Zustand. Man kann angesichts dieses Hauses selbst die Parkstrasse 24a als "Luxusobjekt" bezeichnen! Ein wirklich gutes Beispiel ist das Haus Josef-Zettler-Ring 1 (auch SWG), will meinen, die wissen, wie es geht...

Strausberger Bürger 06.02.2013 - 21:01:49

Nun aber genug mit der Belobhudelung der SWG!

Kein Grossvermieter hierzuorten bietet seinen Mietern aber auch ein so schlechtes Wohnen wie die SWG! - Ich sage nur Otto-Langenbach-Ring 1! Wer diese Grusel-Erfahrung machen will, dem empfehle ich selbige Adresse! Nicht einer der Würfelblöcke in SRB ist sonst in so katastrofalem Zustand. Man kann angesichts dieses Hauses selbst die Parkstrasse 24a als "Luxusobjekt" bezeichnen! Ein wirklich gutes Beispiel ist das Haus Josef-Zettler-Ring 1 (auch SWG), will meinen, die wissen, wie es geht...

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