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Große Interesse an Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

Heiße Sache: Niels Brandenburg (15) zeigt ein chemisches Experiment. Seine Mitschüler aus der Klasse 10a, Dennis Stumpf (li.) und Paul Hennig (re.), sehen aus sicherer Entfernung zu.
Heiße Sache: Niels Brandenburg (15) zeigt ein chemisches Experiment. Seine Mitschüler aus der Klasse 10a, Dennis Stumpf (li.) und Paul Hennig (re.), sehen aus sicherer Entfernung zu. © Foto: Wiebke Wollek
Wiebke Wollek / 16.01.2017, 06:29 Uhr
Mühlenbeck (OGA) "Ich möchte so gerne in die Sportklasse gehen", wünscht sich der zwölfjährige Jannes. Der Sechstklässler lässt sich am Infostand in der Mühlenbecker Käthe-Kollwitz-Gesamtschule von Dörthe Krenz beraten. Die stellvertretende Schulleiterin führt beim Tag der offenen Tür am Sonnabend unzählige Gespräche mit interessierten Eltern und deren Sprösslingen, die sich in den kommenden Monaten für eine weiterführende Schule entscheiden müssen.

Im Gegensatz zu Jannes ist sich seine Mutter noch nicht ganz sicher, ob ihr Sohn es tatsächlich in die Sportklasse schaffen könnte. Doch Dörthe Krenz ermutigt die Familie: "Die Kinder entwickeln sich ja täglich weiter und wachsen über sich hinaus. Da entsteht richtiger Kampfgeist."

Zehntklässler Niels Brandenburg kann seine Schule mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Im weißen Kittel flitzt er durch den Chemieraum und zeigt, wie die Flammprobe oder einen Metallionen-Nachweis funktionieren. "Ich möchte hier mein Abitur machen und danach studieren, um Chemiker zu werden", schwärmt der 15-Jährige aus Zühlsdorf.

Weil er so großen Spaß an chemischen Experimenten hat, lässt er schon seit vier Jahren Besucher am Tag der offenen Tür an seiner Begeisterung teilhaben. "Das Interesse ist sehr groß, in den vergangenen Stunden haben wir einen starken Besucherandrang erlebt", berichtet Biologielehrerin Romy Röder.

Unter den Besuchern sind auch einige ehemalige Schüler. Miriam Richter ist inzwischen angehende Lehrerin und möchte nach dem Studium in Potsdam gerne für das Referendariat nach Mühlenbeck zurückkehren. Zusammen mit ihrer ehemaligen Französischlehrerin Grit Härtel, die mittlerweile im Ruhestand ist, schwelgt sie in Erinnerungen und holt sich Tipps für ihre berufliche Laufbahn. Wenn alles klappt, wird die 25-Jährige ab August im modernen Neubau unterrichten, den es zu ihrer Schulzeit noch nicht gab.

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