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Täglich rund 1000 Fahrgäste von dies- und jenseits der Oder / Nachbarstadt bereitet neue Linie vor

Slubice-Bus ein Renner im Stadtverkehr

Viel genutzt: Die Fahrgastzahlen im Stadtbus zwischen Frankfurt und Slubice steigen. Inzwischen plant die Nachbarstadt eine zweite Buslinie
Viel genutzt: Die Fahrgastzahlen im Stadtbus zwischen Frankfurt und Slubice steigen. Inzwischen plant die Nachbarstadt eine zweite Buslinie © Foto: Michael Benk
Annette Herold / 20.02.2013, 19:40 Uhr - Aktualisiert 21.02.2013, 11:38
Slubice/Frankfurt (MOZ) Immer mehr Fahrgäste nutzen die Buslinie über die Oder. Im Januar lag die Durchschnittszahl der Passagiere bei 770 pro Tag, bis Mitte Februar ist sie laut Stadtverkehrsgesellschaft auf 1008 gestiegen.

"Es werden immer mehr." Diesen Eindruck von Busfahrer Manfred Lemanczuk kann Andreas Lorenz, Geschäftsbereichsleiter bei der Stadtverkehrsgesellschaft, mit Zahlen belegen. In der vergangenen Woche ist der 50 000 Fahrgast in den Stadtbus zwischen Frankfurt und Slubice gestiegen; durchschnittlich mehr als 1000 Passagiere fahren inzwischen pro Tag mit. "Manche kommen jeden Tag", hat Manfred Lemanczuk festgestellt. "Das sind oft Berliner. Wohl zum Zigarettenholen."

Lockt so manchen der zollfreie Einkauf in die eine Richtung, ist es nach Westen oft die Arbeit. Viele Pendler seien inzwischen regelmäßig von Slubice nach Frankfurt unterwegs, hat der Busfahrer beobachtet. Sie fahren morgens mit zum Bahnhof und abends wieder zurück über die Grenze. Für Manfred Lemanczuk ist es inzwischen Normalität, auf der Linie zu fahren, die 8,6 Kilometer und damit die kürzeste Strecke der SVF-Linien ausmacht. Etwa zweimal pro Woche ist er auf dem Rundkurs zwischen Frankfurts Bahnhof beziehungsweise dem Gräfin-Dönhoff-Gebäude und dem Slubicer Heldenplatz eingesetzt.

Unterwegs gibt es für Bereichsleiter Lorenz allerdings noch einige Punkte, die ihm Sorgen bereitet. Dazu gehört die Haltestelle am Supermarkt Intermarché, die sich mitten auf dem dazugehörigen Parkplatz befindet und in der Regel zugeparkt ist. Parkplatz-Ärger gibt es oft auch am ersten Halt jenseits der Grenze am Collegium Polonicum. "Dort können unsere Fahrer wegen parkender Autos oft nicht dicht genug an den Bordstein heranfahren und deshalb die Rampe für gehbehinderte Fahrgäste nicht herauslassen", berichtet Andreas Lorenz. Anderes klappe sehr gut. Die Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei, zum Beispiel, was das Linksabbiegen am plac Pryjazny auf die vierspurige al. Wojska Polskiego betrifft: Die Beamten hätten ihm versichert, dass es keine Probleme gebe, wenn der Bus dort einmal zwei Spuren blockieren müsse, um den Gegenverkehr aus Richtung Kostrzyn vorbeizulassen.

"Manche reden ja schon von einer Erfolgsgeschichte", sagt Lorenz. "Ich finde, dass wir gut gestartet sind. Die Geschichte müssen wir aber erst noch schreiben." Dennoch kann er berichten, dass die Buslinie 983 inzwischen die am drittstärksten frequentierte im Netz der Stadtverkehrgesellschaft ist. Dabei sehe die SVF durchaus noch Optimierungsmöglichkeiten, etwa mit einer ganztägigen Abfahrt am Bahnhof auf vielfachen Fahrgastwunsch. Im Raum stehe auch der Bau einer zusätzlichen Haltestelle in der Slubicer Straße, auch von Fahrgästen angeregt.

Auf Slubicer Seite ist man indes mit der neuen Buslinie so zufrieden, dass bereits eine zweite geplant wird, die nur in der Nachbarstadt verkehrt. Bürgermeister Tomasz Ciszewicz hat angekündigt, dass dieser Bus unter anderem den Großen Basar ansteuern und auch als Schulbus dienen soll.

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Murat 26.02.2013 - 17:38:25

Zusatzkosten

Die zwei Busse die nach Polen fahren werden von Cottbus für 5000 Euro monatlich gemietet, weil die geplanten Busse nicht zur Verfügung standen. So wurde mir berichtet. Hat die MOZ eigentlich das ihren Lesern mitgeteilt?

Nachdenkender 23.02.2013 - 11:32:54

@Paul Wust

Gemeint wahrscheinlich: wegschauen. Kostet nichts und das versprechen wurde eingelöst.

paul wust 23.02.2013 - 09:39:39

Nachtrag an Herrn Lenden

Zu der von mir angesprochenen Kriminalität empfiehlt sich in der heutigen Ausgabe des Frankfurter Stadtboten der letzte Absatz unter "Worüber man im Städtchen spricht", mit folgendem Wortlaut: "Witzig war eine Dienstreise von Kämmerin Claudia Possardt am Mittwoch nach Berlin ganz bestimmt nicht. Die auch für Sicherheit zuständige Dezernentin besuchte dort den Europäischen Polizeikongress und holte sich einige Anregungen, wie andere Städte ihre Einwohner und deren Eigentum schützen. "Was es da alles gibt", staunte sie am Mittwochabend. Sie betonte: "Wir werden nicht weiter zuschauen, wie hier die Autos wegkommen". Bleibt abzuwarten, was sie sich bei den anderen abgeschaut hat." Nun darf man als Frankfurter gespannt sein, was sich die Stadtverordneten mit der zuständigen Dezernentin nach diesem "Aha Effekt" in Berlin einfallen lassen. Hier ist nicht nur der offene Umgang mit dem Problem, sondern auch Kreativität gefragt.

Antikommunist 23.02.2013 - 09:37:37

Bus

Ach, es ging um den Bus nach Slubice? Na dann haben wir alle ja das Thema verfehlt. Na gut - der Bus ist mir egal. Die Eigenlobeshymnen bei Erfolg wären interessant und auch das Schweigen der Lämmer bei Misserfolg.

froonk22 23.02.2013 - 07:57:14

Rechtspopulistische Rattenfänger

Es geht hier sehr wohl auch um Kommentatoren, weil nicht hinnehmbar ist, dass Rattenfänger mit Vergangenheit am äußersten RECHTEN Rand, u. a. hier rechte Parolen verbreiten. @ Lenden zur Info: -2013- lautet das EINZIGSTE sichtbare Datum auf Ihrer, von mir im Ausschnitt wiedergegebenen, Seite.

paul wust 23.02.2013 - 07:40:37

Sehr geehrter Herr Lenden

Zunächst ein Mal ist fest zu halten, dass Sie der einzige Stadtverordnete sind der in diesem Forum den Dialog und Kontakt zu seinen Bürgern sucht. Die übrigen Stadtverordneten sehen dafür offensichtlich keine Notwendigkeit und machen lieber Politik nach dem Motto "Stör` mir meine Kreise nicht". Leider gibt es hier auch Kommentatoren, die substanzlos, unqualifiziert und mitunter auch beleidigend ihren Frust ablassen. Auch den muss man dann eben bis zu einem gewissen Grad aushalten können. Aber worum geht es tatsächlich in dieser Stadt? Es geht ausschließlich darum, auch in grenzüberschreitender Zusammenarbeit, das Leben in dieser Stadt wieder lebenswert zu machen. Und dazu gehört unter Anderem eben nicht nur die Einrichtung einer Buslinie über die Oderbrücke, sondern auch die Bekämpfung der Kriminalität. Die Hartleibigkeit der Politik und unserer Stadtverordneten hier unmissverständlich Flagge zu zeigen, provoziert letztlich die Bürger und so muss man sich auch im Rathaus nicht wundern, wenn ignorierender Druck Gegendruck erzeugt.

Josef Lenden 22.02.2013 - 17:52:38

@Fronk22

Schauen Sie mal, wann der Artikel geschrieben wurde. Seid dem hat sich viel getan, nur nicht an meiner Hompage. Ansonsten: Es ging hier mal um den Bus nach Slubice. Nicht um Grenzkriminalität und Kommentatoren die weder Maß noch Ziel kennen. Guten Tag Josef Lenden

Froonk22 22.02.2013 - 10:33:33

Lenden und die CDU

Es ist richtig, Lenden ist parteilos, aber er gehört der CDU-Fraktion in der Frankfurter SSV an. Scheinbar ist ihm das nicht bekannt, denn er schreibt im www *... ich als 'Abgeordneter ohne Fraktion'...* wie eine Momentaufnahme aus dem www zeigt. http://666kb.com/i/cbs32vva6xvjg7flh.jpg http://666kb.com/i/cbs3202jwj3njie2d.jpg

ewi 22.02.2013 - 08:43:00

hallo Herr Habeck

Ne ne nicht immer alles Böse mit der CDU in Zusammenhang bringen . Der Herr Lenden ist parteilos ,einfach mal google fragen .

Mark 22.02.2013 - 00:34:47

Traurig...

Die Kommentare hier unter dem Artikel sind traurig. Den Bus bezahlen in erster Linie einmal die Studenten, von denen die schweigende Mehrheit wahrscheinlich auch gegen eine solch nutzlose Geldverschwendung ist (Leider wurden die nicht gefragt, sondern die Gutmenschen im AStA haben das Projekt durchgedrückt). Aber sorry die Herrschaften - auch das Schutzargument mit dem Frankfurter Einzelhandel lasse ich auch nicht zählen. Glauben Sie im Ernst, dass die große Mehrheit der Zigarettentouristen früher in Scharen durch den Oderturm geschlendert ist und den Frankfurter Einzelhandel belebt hat? Mitnichten... Versuchen wir doch nicht, Slubice unattraktiv zu machen, sondern Frankfurt attraktiver!

Elfriede 21.02.2013 - 22:06:57

Reglementierung des Handels?

Jeder Mensch kauft dort ein, wo er es für richtig hält. Ob auf den Malediven, in Paris, London oder in Slubice. So ist das nun mal im Leben. Ein ähnliches Treiben gibt es an der spanisch-französischen Grenze. Na und? Der hier veröffentlichte deutsche Empfehlungs- und Reglementierungswahn von einigen Herren schreit zum Himmel!

Marco Habeck 21.02.2013 - 21:45:12

ich möchte die Sache etwas besser erklären!

Erstmal zu Herr Lenden ich hoffe das Ihnen heute morgen die Kaffeesahne sauer war. Mich in einer fremdenfeindlich Ecke zu stellen ist schon dreist. Hier liegt das eigentliche Problem. Keiner Traut sich wirklich etwas zu sagen. Dagegen gleich fremdenfeindlich. In der Beziehung sind wir sehr Erpressbar. Makabereres Beispiel lieferten die Griechen. Nun möchte ich meine Meinung etwas ausführlicher Darlegen. Welchen Anreiz gibt es nun dort drüben einzukaufen? Weil es billiger ist als in Deutschland? Das ist falsch die meisten Sachen sind dort teuer. Das auch mit ewt. Steuervorteil. Das merken Sie daran welche Warenströme aus Deutschland nach Polen fließen. Hier in Deutschland sind Textilien,Elektronik,Lebensmittel,Kosmetik,Waschmittel viel günstiger als dort. Die Gewinnspannen sind so hoch das hier in Deutschland viele Händler einkaufen und die Waren in Polen gewinnbringend verkaufen. Damit bringen die Polen in Frankfurt eine Wirtschaftskraft auf die Enorm ist. Warum gibt es in Frankfurt soviel Lebensmittel Discounter ? Ohne diesen Umsatz wären diese nicht hier. Frankfurter Händler haben den Bedarf schlicht weg verschlafen und das Angebot auf einheimische Ausgerichtet. Manche haben recht schnell begriffen wie sich Geld verdienen lässt. Siehe karstadt. Warum nach Polen fahren wenn dort alles teuer ist. Eine Jeans für 7€ bekommen sie bei KIK und Co. Billiger geht es kaum. Welche Käuferschichten lockt nun das Polnische Nachbarland wirklich an? Man kann es zusammen fassen. Eine Gruppe deckt sich mit Unversteuerten Zigaretten ein und füllt im Nachbarland den Tank. Die anderen kommen zum Basar weil Sie dort die günstigen vermeintlich Markenartikel kaufen möchten. Manche bemerken nicht einmal die Fälschungen. Dort finden sie alles. Falsches Pafüm,Bekleidung, raubkopierte Tonträger. Ich möchte nicht behaupten das nun alles illegal wäre. Aber ohne diese Waren wäre das Interesse er klein. Diese Waren werden zu noch unfairen Bedingungen Hergestellt und gesteuert durch ein Kriminelles Milieu. Die Frage nach den Schwarzfahrern. Warum kommt die Frage? Ganz einfach in Deutschland zahlt jeder der Erwischt wird das Erhöhte Beförderungsentgelt. Notorische Schwarzfahrer landen auch vor Gericht. Die frage wie man sicherstellt das auch Bezahlt wird hat einen anderen Hintergrund. Als ob der Deutsche wissen möchte ob der Pole auch den Fahrschein bezahlt. Wenn dort keine Kontrollen oder Rechtliche Handhabe gegen Polnische Schwarzfahrer besteht. Sich das herum spricht wird diese Linie zu einen Kostenlosen Stadtverkehr für Słubice. Gerade wenn die Linie ausgeweitet wird was der Wille des Polnischen Bürgermeisters ist. Besteht genau diese Gefahr. Das hier die Kosten auf alle Verteilt werden die so Ehrlich sind einen Fahrschein zu lösen.und die SVF den Nahverkehr kostenlos für Slubice erledigt. Denn sich an den Kosten Beteiligen fällt der Polnischen Politik schwer. Auch zusagen scheinen sich in Rauch aufzulösen. Wenn man die Kostenbeteiligung für das Gutachten erinnern darf. Die Politik feiert ihren Erfolg auch wenn der Partner macht was er für richtig hält. Da hier offenbar der Politische Wille stärker ist als der Verstand. Bleiben solche Fragen offen. Nur der Geschäftsführer der SVF macht hier einen guten Job und versucht die Linie attraktiv zu machen. Seine Meinung fällt auch sehr verhalten aus. Weil er die Risiken und die unbeantworteten Fragen kennt. Der Nahverkehr in Frankfurt ist so gesehen sehr gut. Dieser wird aus anderen Gesellschaften bezuschusst. Trägt sich also so oder so nicht aus den Einnahmen. Wer möchte dem Bürger erzählen das aufgrund eines Politisch gewollten nicht finanzierbaren Projekt dieser Nahverkehr eingeschränkt wird ? Die Wahrheit dem Bürger zu vermitteln fällt ja den meisten schwer in Frankfurt. Das Projekt hat jetzt schon eine Deckungslücke und endet in ein Fiasko wenn die Positionen der Deutschen der Polnischen Politik nicht klar gemacht werden. Wenn sich alle auf beiden Seiten dran beteiligen auch das Risiko tragen steht dem Bus nichts im Wege. Aber leider ist die Realität eine andere. Ob den Bus oder Straßenbahn die Probleme wären die gleichen. Man hatte soviel Zeit diese zu lösen auch auf EU Ebene. Noch was Herr Lenden . Welcher Partei gehören Sie an? CDU. Na da werden sich die Unternehmer freuen zu ihrer Haltung. Das sie die Interessen der Unternehmer glatt vergessen zu vertreten. Da wundert man sich dann auch über eine Tote Innenstadt. Das soll nicht heißen das sie den Bus verhindern sollen. Aber vielleicht meine Kritischen Anmerkungen zum Basar mit antragen. Oder über eine bessere Linienführung verhandeln. Ihre Antwort sollte den Händlern in Frankfurt zu denken geben. Als Fazit kann ich ihnen sagen das Frankfurt mehr profitiert von den Polen als die paar Berliner die da ihren Kram kaufen. Leider bringt eine Minderheit ein ganzes Volk in Verruf. Auch deshalb weil die Politik zuschaut. Hier und im Nachbarland. Ich bin dem Nachbar überhaupt nicht feindlich eingestellt. Nur lasse ich mich nicht über den Tisch ziehen aus Angst beschimpft zu werden. Der Polnische Bürgermeister reißt ihnen den Arm ab wenn sie ihm einen kleinen Finger geben.

Tja ... 21.02.2013 - 21:13:10

@KDK:

Wahrscheinlich ist es so, wie Du es schreibst, was meine Vermutung grenzenloser Dummheit nur bestärken würde. Wenn jeder der nicht ignoriert sondern erkennt, der nicht schweigt sondern anspricht, der nicht lügt sondern ehrlich ist ein Nazi ist, dann bin ich wohl auch einer. Das ficht mich aber nicht an, weil die Leute die sowas allzugern unterstellen, mit absoluter Gewißheit nicht wirklich wissen wovon sie da reden.

KDK 21.02.2013 - 20:47:11

KDK

die stadt ist halt die deutsch polnische freundschaft wichtig . deswegen der bus und die diebe die über die brücke ein und aus gehen. deswegen nichts hören nichts sehen nichts sagen. ich wohne in schwedt hier geht auch alles nur um die freundschft mit polen. hören musste nicht...sehen sollste nicht...tja und sagen darfste nichts...weil du dann ja wieder ein kleiner nazi bist :) deswegen...freundschaft

Tja ... 21.02.2013 - 20:36:00

Grenzenlose Dummheit

Wie dumm muß eine Stadt sein, die ihren eigenen steuerzahlenden Händlern, die es schwer genug haben zu überleben, die potentiellen Käufer per Bus nach Slubice wegkarrt? Ein bißchen doof ist ja ganz okay und kann unterhaltsam sein, aber sowas, da ist man nur noch ratlos.

Holger 21.02.2013 - 20:19:46

@NA HALLO

verstehe den freundlichen Hinweis zwar nicht ganz, aber ich kann keinen Rechtschreibfehler finden, nur einen Grammatikfehler. Und ob man nun Doppel-S benutzt oder ein sz, das ist auch egal.

paul wust 21.02.2013 - 18:40:05

Überheblich und anmaßend

Zitat aus Ihrem Kommentar: " Gott sei dank werden die Beziehungen zu Polen und Slubice nicht von ihnen bestimmt. " Denke mal, Herrn Habecks Absicht war auch nicht die Beziehungen zu Polen und Slubice zu bestimmen. Vielmehr geht es darum zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Buslinie euphorisch zu feiern, sondern darum, z.B. nach Ablauf eines Geschäftsjahres die Einnahmen- und Ausgabenseite zu vergleichen um eine zuverlässige Aussage zur Rentabilität der Buslinie zu bekommen. Und wenn Sie schon die Beziehungen der Stadt zu Polen und Slubice ansprechen, dazu gehört wohl in erster Linie die Bekämpfung der Kriminalität und des Vandalismus in unserer Stadt. Und in der Frage hat sich die SVV in den letzten Wochen wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Unter Freunden muß es ja wohl auch möglich sein diese Fragen anzusprechen. Und wann endlich machen die Stadtverordneten ihre Forderung zur Bekämpfung der Kriminalität gegenüber dem Landesinnenminister auf, bevor ihnen das letzte Stück Kunst im öffentlichen Raum auch noch gestohlen wird? Auch um die Belange der durch Kriminalität geschädigten Firmen und Bürger sollten Sie sich und die Stadtverordneten kümmern, als hier auf Nebenschauplätzen zu kämpfen.

na hallo 21.02.2013 - 18:04:30

Holger

Holger Ich bin auch kein Genie, aber schreibe bitte alles auf Word vor und las deine Rechtschreibung prüfen. Hat mir auch geholfen, da man sich über meine Rechtschreibung lustig machte. Aber ich stehe drüber, denn ich weis das ich eine Rechtschreibschwäche habe. Nicht böse sein, es war nur ein Hinweis. MfG

Holger 21.02.2013 - 17:45:13

Lobbyismus

Wäre J.Lenden kein Stadtverordneter, dann hätte die moz.de Zensur die Beitrag schon gelöscht. Die eine Zeile sollte als Begründung reichen. "Menschen wie Sie gehören nicht mehr in diese Welt. " Außerdem zeigt sich in den Diskussionsbeiträgen wieder mal die Einstellung der Mehrheit, wenn ich das so sagen/schreiben darf, der ich mich gerne anschliesse.

na hallo 21.02.2013 - 17:44:36

An Herrn Josef Lenden

An Herrn Josef Lenden, na man hört ja nichts? Sind sie mahl in sich gegangen? Man da haben sie sich doch einen Bärendienst geleistet. Aber wir Ffo. sind ja nicht nachtragend, aber sie sollten endlich mahl Prioritäten setzen, was für sie als Abgeordneter der Stadt wichtig ist. Und noch eins, sie sollten sich bei Herrn Habeck öffentlich für ihre Entgleisung entschuldigen. Man kann den besser schlafen. MfG

Berta 21.02.2013 - 17:29:44

@ Conny Speiche

Danke für die Erläuterung, So habe ich das aus dem ersten Kommentar nicht rauslesen können.

Conny Speiche 21.02.2013 - 17:21:44

@Berta

"... überhebliche Frankfurter ..." ist hier ganz eindeutig im Zusammenhang mit der Stadt Slubice gemeint. Die Slubicer haben sich im März 2012 gegen eine Tram entschieden und all jene Frankfurter, die diese Entscheidung durch fortgesetzte Diskussionen hier oder anderswo nicht respektieren und akzeptieren, bezeichne ich hier als überhebliche Frankfurter! Alle Frankfurter Diskutanten, die immer noch einseitig für eine grenzüberschreitende Straßenbahn "kämpfen", empfinde ich seit dem März 2012 als überheblich gegenüber den Slubicer Nachbarn und deren politische Souverenität. Slubice hat sich gegen die Tram entschieden und ganz offensichtlich gefällt vielen Frankfurter Pro-Tram-Kämpfern diese Slubicer Entscheidung nicht - deshalb sind sie für mich "überhebliche Frankfurter", die in ihrer nationalen Nabelschau und Verblendung vergessen, das so ein Tramprojekt auf beiden Seiten der Oder entschieden wird.

Berta 21.02.2013 - 16:51:22

@ Conny Speiche

Auszug aus Ihrem Kommentar: "... Salonge aber hier in dieser Zeitung und anderswo überhebliche Frankfurter einseitig eine Straßenbahn herbei diskutieren wollen ..." Sowohl in der Zeitung als auch anderswo haben sehr wohl auch Gegner der grenzüberschreitenden Straßenbahn das Wort. Und Sie brauchen nur das Forum hier durchforsten. Das wäre z. B. eine Stelle. Und warum gebrauchen Sie die Worte "überhebliche Frankfurter"?. Das verstehe ich in diesem Zusammenhanfg nicht: Oder ist jeder, der eine andere Meinung als Sie hat, ein überheblicher Mensch? Wenn dem so sein sollte, mache ich das selbe wie Sie und bezeichne Sie als überheblich, weil Sie meine Meinung nicht teilen, oder?

Conny Speiche 21.02.2013 - 16:33:38

@Jay und @Lenden

Ob eine Straßenbahn nach Slubice jemals verkehrt, wurde und wird nicht allein in Frankfurt entschieden, sondern vor allem auch in Slubice. Die Slubicer Bürger haben sich im März 2012 eindeutig gegen eine Tram ausgesprochen und sich für eine Buslinie entschieden! Bitte respektieren Sie diese Entscheidung und beenden Sie Ihre veröffentlichten Tagträume, mit denen Sie die Slubicer und ihren politischen Willen beleidigen! Solange Slubice finanziell und politisch eine Straßenbahn nicht haben will, wird es keine geben! Dies sollten sich alle Frankfurter Tagträumer hinter die Ohren schreiben! Erst wenn sie diese Slubicer Beschlüsse respektieren, kann sich Politik auf gleicher Augenhöhe zwischen Frankfurt und Slubice entwickeln. Salonge aber hier in dieser Zeitung und anderswo überhebliche Frankfurter einseitig eine Straßenbahn herbei diskutieren wollen, wird es keine gleichberechtigte Nachbarschaft zwischen den beiden Grenzstädten geben können. Mit ihren verbohrten Pro-Tram-Diskussionen vergiften sie das politische Klima zwischen den Städten. Slubice hat sich für einen anderen ÖPNV-Weg entschieden und den haben wir Frankfurter zu achten!

Antikommunist 21.02.2013 - 16:04:27

Fromme Sprüche

Zitat Herr Lenden: Ich, als Stadtverordneter, werde alles tun um die politische und die menschliche Beziehung zu festigen und auszuarbeiten. Herr Lenden, bitte vermitteln Sie dem Außenstehenden nicht den Eindruck, dass Sie in der SSV eine durschlagende Rolle spielen. Zitat Herr Lenden: Ich bin froh, nicht ihr Freund zu sein. Ich müsste dann die Freundschaft kündigen. Von diesem frommen Spruch ausgehend, brauchten Sie nicht kündigen. Falsche Freunde machen das sowieso nicht.

Jay 21.02.2013 - 15:45:25

@Froonk22

Wie häufig fährt der Bus pro Stunde und Richtung? Richtig: 1x. Die Straßenbahn würde aber - so auch im Gutachten berücksichtigt - 3x pro Stunde und Richtung über die Brücke fahren. Nicht nur, weil es sich lohnen würde, sondern schon allein, weil es dem Frankfurter Taktschema der Straßenbahn entspricht, alle 20 Minuten zu verkehren (tagsüber, wochentags). Wenn man dann die aktuelle Fahrgastzahl von 1008 multipliziert, dann kommt man auf knapp über 3000 Fahrgäste pro Tag. Die zusätzlichen Fahrgäste fallen natürlich nicht vom Himmel. Sollte eine Bahn alle 20 Minuten verkehren, dürfte sie damit um einiges attraktiver sein als ein stündlich fahrender Bus.

na hallo 21.02.2013 - 14:14:04

An Herrn Josef Lenden

Herr Lenden, dies mahl haben sie wirklich den Vogel abgeschossen. Sie beleidigen in aller Öffentlichkeit den Herrn Habeck. Und das als Abgeordneter der Stadt. Aber wie man es von ihnen gewohnt ist, pflegen sie nur eins, ihre Überheblichkeit gegenüber den Bürgern der Stadt. Die Sätze sagen alles, Zitat: „ Ich bin froh, nicht ihr Freund zu sein. Ich müsste dann die Freundschaft kündigen. Gott sei Dank werden die Beziehungen zu Polen und Slubice nicht von ihnen bestimmt. Ich, als Stadtverordneter, werde alles tun um die politische und die menschliche Beziehung zu festigen und auszuarbeiten“. Na dann setzen sie sich endlich an ihren Schreibtisch und fangen an zu arbeiten und tanzen sie nicht so viel auf Hochzeiten herum, wo sie nichts zu suchen haben. Ich hatte ja auch schon das Öfteren mit ihnen per Kommentar zu tun aber bis jetzt waren ihre Versprechen nur „heiße Luft“ Herr Habeck lassen sie sich nicht runtermachen, sie werden mir immer sympathischer. MfG

Bernd 21.02.2013 - 13:20:15

@Lenden

Der Herr Lenden,sollte mal lieber mit seinen polnischen Freunden darüber beraten,wie man die nicht mehr zu ertragende Kriminalität in Frankfurt in den Griff bekommt!!!

Murat 21.02.2013 - 12:38:42

Hochnäsig und fehl am Platze

@marco Habek, Sie haben Ihre Worte gut gewählt. Nur bei Lenden kann ich das nicht sagen. Der wird gleich dermaßen ausfällig, dass er sofort zurücktreten sollte. Wie kann er nur ihnen das Lebensrecht absprechen, wenn Sie nicht seiner Meinung sind? Als Stadtverordneter hat er sich um die Belange der Frankfurter zu kümmern. Und nicht sein Hauptaugenmerk auf den Personengrenzverkehr zu fokussieren.

Froonk22 21.02.2013 - 12:28:05

1007 ist in manchen Fällen eine schöne Zahl

Aber alle Trambefürworter und Träumer aus slubfurt, dem Rathaus und dem Westen möchte ich daran erinnern, dass im Tramgutachten unter *Punkt 3.3.3 / Nachfrageprognose* steht "... Auf der Stadtbrücke sind im Schnitt etwa 2.300 Fg/Tag MF in der Straßenbahn unterwegs, die ihre Quelle bzw. ihr Ziel in Slubice haben ..." Habt ihr nun endlich ausgeträumt?

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