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Polizisten klären Schmierereien erfolgreich auf

Wichtige Partner der Gemeinde: Die Revierpolizisten Steffen Kühnel (l.) und Holger Zeig an den S-Bahn-Aufzügen. Hier sind sie häufig im Einsatz.
Wichtige Partner der Gemeinde: Die Revierpolizisten Steffen Kühnel (l.) und Holger Zeig an den S-Bahn-Aufzügen. Hier sind sie häufig im Einsatz. © Foto: MOZ
Margrit Höfer / 02.04.2015, 06:16 Uhr
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) 17:22 lautet in dieser Woche das Ergebnis. 17 von 22 Schmierereien, Kratzereien, Zerstörungen an den drei Aufzügen am S-Bahnhof konnten Polizeiobermeister Steffen Kühnel und Polizeihauptkommissar Holger Zeig seit Juni aufklären. "Obwohl wir mehr als 100 000 Euro in die Aufzüge investiert haben, vor allem auch in die Videoüberwachung, gibt es weiterhin Zerstörungen", ärgert sich Fachbereichsleiterin Carola Klatt.

Täglich, bestätigt Bauhof-Chef Sebastian Sommer, müssen er und seine Kollegen die Aufzüge kontrollieren, die Videoaufzeichnungen auswerten und die Revierpolizisten im Ernstfall mit Material ausstatten. Und das können neben Fotos der Täter auch sogenannte Bilder von den Tags, also den Schmierereien sein. "Diese Tags sind wie Unterschriften. Uns reicht mittlerweile oft schon ein Blick darauf und wir wissen, wer da am Werke war", sagt Holger Zeig.

Und genau dieses Wissen ist es, was Bürgermeister Uwe Klett jetzt veranlasste, an Revierleiter Jörg Reß zu schreiben. Klett bedankt sich für die enge Zusammenarbeit mit den beiden Repos, die sich in der Gemeinde gut vernetzt haben und bekannt sind.

Ihre gute Aufklärungsquote wiederum entlastet die Gemeinde. Denn jede Straftat wird zur Anzeige gebracht. Den Tätern wird definitiv von der Gemeinde die Reinigungs- bzw. die Reparaturgebühr in Rechnung gestellt. Dennoch würden sich Kühnel und Zeig, aber auch Carola Klatt und Sebastian Sommer wünschen, dass mehr Bürger Zivilcourage beweisen und die Polizei informieren, wenn sie Beobachtungen machen. Und, dass es auch möglich ist, eine Videoüberwachung im Freien auf der S-Bahnbrücke anzubringen. Dies aber, sagt Carola Klatt, sei laut Ministerium ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz.

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