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Logenstraße ab Montag gesperrt / Bahnhofstunnel zeitweise komplett dicht

Nadelöhr im Zentrum

Annette Herold / 01.03.2013, 18:59 Uhr
Frankfurt (MOZ) Auf neue Behinderungen müssen sich Verkehrsteilnehmer in Frankfurt einstellen. Bereits seit Freitag ist der Bahnhofstunnel gesperrt, sodass auch Bus, Bahn und Taxis Umleitungen fahren müssen. Außerdem wird die Logenstraße bis Ende Juni gesperrt.

Vor dem Sauerhaus in der Paul-Feldner-Straße, an der Walter-Korsing-Straße und Am Park sind Behelfsampeln aufgebaut; auch die Umleitungsschilder stehen an Ort und Stelle: Von Montag an muss einen Umweg nehmen, wer eigentlich die Logenstraße befahren will. Zwischen Zufahrt zum Posthof und Priestergasse soll die Straße komplett saniert werden, wie die Stadt mitteilt. Vorgesehen ist die Erneuerung von Fahrbahnbelag und Gehwegen. Außerdem will die Stadtverkehrsgesellschaft SVF auf diesem Abschnitt bauen: Geplant ist die Erneuerung der Gleisanlagen. Im östlichen Teil der Straße zum Gräfin Dönhoff-Gebäude hin über Gartenstraße und Bachgasse sind diese Gleisarbeiten bereits erledigt.

Für Autofahrer heißt es nun, für Erledigungen im Zentrum etwas mehr Geduld mitzubringen. Immerhin fällt die Verbindung über Große Scharrn- und Heinrich-von Stephan-Straße in die Gubener Straße damit vorerst weg. Stattdessen kann aber die Priestergasse, eigentlich als Einbahnstraße ausgewiesen, in beide Richtungen befahren werden - allerdings mit der Einschränkung, dass dort während der bis 28. Juni geplanten Bauzeit Parkplätze wegfallen werden.

Enger als ohnehin schon wird es auch am Bahnhofstunnel, allerdings nicht so lange. Seit Freitagabend ist er nicht nur für den Individualverkehr, sondern auch für Bus und Bahn gesperrt. Busse der Linien 980, 981 und N1 werden über die Heilbronner Straße mit Halt am Kleist Forum umgeleitet. Stadttauswärts entfällt der Halt am Dresdener Platz, stadteinwärts gibt es eine Ersatzhaltestelle an der Fürstenberger Straße. Die Straßenbahn der Linie 4 fährt zwischen Neuberesinchen und Markendorf beziehungsweise der Kopernikusstraße: die Linien 3 und 5 entfallen. In den Bus umsteigen können Fahrgäste der Linie 4 in der Johann-Eichorn-Straße: die Umsteigehaltestelle für die Linien 1 und 2 ist am Kleist Forum vorgesehen, wie es von der Stadtverkehrsgesellschaft heißt. Schienenersatzverkehr fährt am Wochenende sowie von 4 bis 5 und nach 18 Uhr zwischen Neuberesinchen und Lebuser Vorstadt (EV1) sowie zwischen Bahnhof und Stadion (EV4). Zu den Hauptverkehrszeiten werden die Strecken Johann-Eichorn-Straße, Haltestelle Friedenseck, EV1), und Bahnhof sowie Johann-Eichorn-Straße und Stadion (EV4 fährt nicht über den Bahnhof).

Mit Einschränkungen müssen auch Fußgänger rechnen. Uwe Brettin, als Oberbauleiter für das Großprojekt verantwortlich, bittet um Geduld. Punktuell, wenn der Bagger im Einsatz ist, müsse der Tunnel zum Schutz der Passanten komplett gesperrt werden. Er rät Fußgängern deshalb, sicherheitshalber etwas mehr Zeit einzuplanen, wenn sie etwa zu einem Zug in Richtung Bahnhof müssen.

Das 35-Millionen-Euro-Projekt der Deutschen Bahn mit den Schwerpunkten Bahnhofstunnel, Eisenbahnbrücke Güldendorfer Straße und Kreuzungsbauwerk Reppen am Mühlental soll im Juli kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Begonnen wurden die Arbeiten zur Sanierung und Modernisierung Frankfurter Bahnbauwerke Ende September 2011.

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