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Technische Dienste Biesenthal erfolgreich gestartet / Mitarbeiter freuen sich über Resonanz auf ihre Arbeit

Bei Schnee geht's schon um 3.30 Uhr los

Das Team der Technischen Dienste Biesenthal: Leiter Manfred Schulz, Frank Weiser, Mario Seitz und Günter Müller (v.r.) sowie Eberhard Liebold (auf der Ladefläche des VW Crafta)Foto: Micha Winkler
Das Team der Technischen Dienste Biesenthal: Leiter Manfred Schulz, Frank Weiser, Mario Seitz und Günter Müller (v.r.) sowie Eberhard Liebold (auf der Ladefläche des VW Crafta)Foto: Micha Winkler © Foto: Micha Winkler Berlin
Brigitte Horn / 11.03.2013, 20:01 Uhr
Biesenthal (MOZ) Seit Beginn dieses Jahres gibt es die Technischen Dienste Biesenthal. Sie entstanden im Ergebnis der Auflösung des Amtshofes und der direkten Zuordnung der bisherigen Amtshofmitarbeiter zu den einzelnen Kommunen. Die MOZ hat sich in Biesenthal umgesehen.

Hinter der Biesenthaler Feuerwehr beginnt das Reich der Technischen Dienste Biesenthal.Das Neongelb der Dienstjacken und die verschneiten Freiflächen leuchten um die Wette. Manfred Schulz, Leiter der Technischen Dienst Biesenthal, und seine Mitarbeiter haben sich gegen Mittag im Stützpunkt eingefunden. Dazu gehören eine ehemalige Scheune und ein offener überdachter Schuppen, quasi ein Carport in XXL.

Die untere Etage der Scheune fungiert derzeit als Multifunktionsraum - Garage, Werkstatt, Frühstücks und Beratungsraum. Es riecht nach Diesel. An einer Wand hängen fein säuberlich Schraubenschlüssel und andere Werkzeuge. "Naja, drüben im ehemaligen Amtshof", sagt Manfred Schulz und zeigt auf das gegenüberliegende Gebäude der Rettungswache, "hatten wir sehr gute Bedingungen. Doch die werden wir hier auch bald wieder haben. Im Dachgeschoss der Scheune sollen ein Aufenthaltsraum, ein Büro und sanitäre Einrichtungen entstehen." Noch im März werde Baubeginn sein. Und so kommen erst gar keine wehmütigen Gedanken auf. Das liegt auch daran, dass alle Kollegen wirklich mit großer Freude bei der Arbeit sind. "Wir sind fast alle Biesenthaler und da macht es Freude, den eigenen Ort schöner zu machen." Doch nicht nur die Biesenthaler, alle würden sich richtig mit ihrer Arbeit identifizieren. Die Verbindung zum Ort sei einfach besser.

Zu Zeiten des Amtshofes mussten sie überall mal hin, ob nach Spechthausen, das anfänglich noch zum Amt gehörte, Trampe, Danewitz oder Tempelfelde. Durch die Entfernungen sei natürlich auch einige Zeit nur für die Anfahrten verloren gegangen, erinnert sich der Leiter der Technischen Dienste. Im Endeffekt sei manches liegen geblieben. Jetzt aber gebe es einen kurzen Draht zum Bürgermeister. "Er fordert dann bestimmte Dinge an, aber vieles machen wir auch von uns aus."

Erfreulich sei auch die Resonanz, die sie bei den Biesenthalern erfahren, zum Beispiel beim Bepflanzen der Verkehrsinseln. "Ihr macht das richtig schick", würde so mancher sagen. Diese Pflanzaktion passiert zweimal im Jahr. Zuerst werden meist Hornveilchen genommen, die sehen fast aus wie Stiefmütterchen, gehen aber nach der Blüte nicht so schnell wie diese ein, erläutert Manfred Schulz. Er kommt mit dem Gros seines Teams von der Baumschule. Von daher bringen sie gärtnerischen Sachverstand mit, was sich auch bei Beschneiden der Bäume positiv auswirke.

Momentan aber hat sie der neue Wintereinbruch im Griff. Sie arbeiten dann in zwei Schichten, die erste beginnt um 3.30 Uhr. Unabhängig von der Räumpflicht der Anlieger sind für sie das Räumen und damit die Schaffung von Sicherheit auf dem Schulweg eine der vorrangigen Aufgaben.

Dafür stehen ihnen ein VW-Transporter mit Schiebeschild und Streuaufsatz und ein Traktor mit Schiebeschild und Streuer zur Verfügung. Außerdem gibt es bei der großen Technik noch einen Radlader und einen VW-Crafta mit Ladearm.

Außerhalb der Winterdienstzeiten beginnt die Arbeitszeit der Technischen Dienste Biesenthal von montags bis freitags um 6.45 Uhr. "Damit ist aber noch nicht Schluss. Wenn die Feste kommen, angefangen im Mai bis hin zum Weihnachtsmarkt, haben sie auch häufig an den Wochenenden zu tun, zum Beispiel gehe es mit dem Tag des Helfers, dem Wukenseefest und dem Danewitzer Dorffest manchmal auch Schlag auf Schlag.

Bürgermeister André Stahl jedenfalls ist mit der Arbeit der Mannen um Manfred Schulz offenbar zufrieden. Auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung in Biesenthal bezeichnete er den Start der Technischen Dienste als gelungen.

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