Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Musik aus unterschiedlichen Kulturen

BKLOPPSTECH / 23.11.2009, 17:33 Uhr - Aktualisiert 11.06.2015, 15:19
Trebnitz  

1

2

3

Mit dem Abschlusskonzert ging am Sonntagnachmittag im Schloss Trebnitz die 18. Internationale Musikwerkstatt zu Ende. Für die rund 70 Zuhörer im Festsaal war dieses Konzert eine erlebnisreiche musikalische Weltreise. Stellte doch das Ensemble European Workshop for Contemporary Music unter der Leitung von Manuel Nawri die Werke vor, die die Teilnehmer der internationalen Musikwerkstatt mit nach Trebnitz gebracht hatten.

"Zeitgenössische Musik aus sieben unterschiedlichen Kulturkreisen - das war höchst eindrucksvoll und abwechslungsreich sowohl für die Zuhörer als auch für die Musiker", zeigte sich Ernst Herzog, der Projektleiter der Internationalen Musikwerkstatt im Rahmen der traditionsreichen "Buckower Begegnungen" selbst begeistert.

In sechster Folge als Arbeitswoche für junge Komponisten ausgeschrieben, führte die Internationale Musikwerkstatt in diesem Jahr in Trebnitz junge Musikschaffende aus Litauen, Lettland, Polen, Georgien, Usbekistan, Japan und Kanada zusammen. In Komposition unterwiesen wurden die Studenten in Trebnitz von Professor Johannes Schöllhorn von der Musikhochschule in Köln.

Zum wiederholten Mal fand der Workshop im Schloss Trebnitz statt. "Hier haben wir von den Räumlichkeiten her ideale Bedingungen für eine solche intensive Arbeitswoche, die zugleich ja auch eine Annäherung der zeitgenössischen west- und osteuropäischen Musikauffassungen darstellt", betonte Ernst Herzog gegenüber der Märkischen Oderzeitung.

Auch wenn die Buckower Begegnungen mit ihrem Werkstattcharakter schon fast 20 Jahre stattfinden, sei es trotzdem immer wieder neu und immer wieder spannend, wenn die unterschiedlichen Schulen aufeinander treffen, betonte Ernst Herzog.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat und dem polnischen Festival "Warschauer Herbst" sei es gelungen, in diesem Jahr das Ensemble European Workshop für zeitgenössische Musik zu gewinnen - unter hervorragender Leitung von Manuel Nawri, der unter anderem an der Berliner Hochschule für Musik unterrichtet, informierte Ernst Herzog.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG