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Künstlerinnengruppe F8 stellt in der Carziger Dorfkirche Malerei aus

Aller guten Dinge sind acht

Sechs auf einen Streich: Sechs der acht Künstlerinnen aus der Gruppe F8 waren zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung nach Carzig gekommen.
Sechs auf einen Streich: Sechs der acht Künstlerinnen aus der Gruppe F8 waren zur Vernissage der Gemeinschaftsausstellung nach Carzig gekommen. © Foto: Johann Müller
Ines Rath / 15.04.2013, 07:03 Uhr
Carzig (ir) Die erste Veranstaltung des Fördervereins "Initiative Dorfkirche Carzig" in diesem Jahr stand als Frühlingsfest auf dem Programm, in dessen Rahmen die Besucher zu den Adonisröschen wandern sollten. Aus Letzterem wurde nichts, wie Vereinsvorsitzende Renate Labes bei der Begrüßung der Gäste am Sonnabend Nachmittag auf dem Hof der Kirchenruine bedauerte.

Doch umso mehr Zeit blieb, sich der Kunst zu widmen, die es seit Sonnabend im neu gestalteten kleinen Kirchenraum zu sehen gibt: "F8" ist die Ausstellung überschrieben, in der 32 Aquarelle, Ölbilder und Zeichnungen gezeigt werden. "F8", so nennt sich die Gruppe von acht Malerinnen aus Fürstenwalde und Umgebung, die seit sieben Jahren gemeinsam ausstellt.

Ihre Zusammenarbeit ist noch älter, erzählt Evelyn Pohle. Der Kern der Gruppe habe sich vor 15 Jahren in einem Zeichenzirkel in der Fürstenwalder "Kulturbrauerei" kennengelernt. Heute treffen sich die Hobbymalerinnen donnerstags im Saarow-Zentrum, um gemeinsam zu malen, sich auszutauschen.

Evelyn Pohle war es auch, die die Mitstreiterinnen nach Carzig brachte - nachdem sie selbst im vorigen Jahr schon in der Kirche ausgestellt hatte. Neben Pohles Aquarellen sind Arbeiten von Helga Kindler, Brigitte Gollnick, Martina Bittner, Regina Bendig, Erika Theuer, Gitti Holzmüller und Anke Puhlmann zu sehen. Die Palette ihrer Motive reicht von wunderbaren Blumen-Stillleben über Landschaften und einen Sonnenaufgang bis zu kraftvollen abstrakten Darstellungen.

Der Betrachter könne alle Sinne stimulieren und wohltuende Farbkompositionen ebenso genießen wie die Phantasie anregende abstrakte Formen, sagte Karl-Heinz Labes in seiner Laudatio. Seine Enkelin Eloise (11) erfreute die Teilnehmer der Vernissage mit ihrem Spiel auf dem Keyboard. Die Mitglieder des Fördervereins luden die Gäste dann zu Kaffee und Kuchen ein. Die Spenden dafür sollen der Sicherung der Mauerkrone der Ruine zugute kommen, die in diesem Jahr beginnen soll. Die Ausstellung ist bis 31. Mai zu sehen.

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