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Schüler unternehmen in 61 Firmen und Einrichtungen im Landkreis Oder-Spree einen Ausflug in die Berufswelt

Ein interessanter Tag in der Zukunft

Durchblick: Bei Mühlenoptik-Chefin Gonda Heinz in Fürstenwalde konnten die Schülerinnen Lisa Neubauer (vorn, l.) und Luise Schmidt auch einen Sehtest durchführen.
Durchblick: Bei Mühlenoptik-Chefin Gonda Heinz in Fürstenwalde konnten die Schülerinnen Lisa Neubauer (vorn, l.) und Luise Schmidt auch einen Sehtest durchführen. © Foto: MOZ
Lokalredaktion Fürstenwalde / 26.04.2013, 07:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) 61Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen im Landkreis Oder-Spree öffneten gestern beim 11. Zukunftstag Schülern ihre Türen. Die MOZ begleitete in Fürstenwalde, Bad Saarow, Buchholz, Rauen und Freienbrink einige von ihnen beim Ausflug in die Berufswelt.

Beim Reifenservice Hanse Trading in Fürstenwalde informierten sich der Rauener Max Thiel (14), Jerome Wegner (15),Eric Drose (14) und Christian Borck (13, alle aus Fürstenwalde) über das Berufsbild des Lagerlogistikers. Verkaufsleiter Mario Stutz führte die Teilnehmer durch die 15 000 Quadratmeter große Halle mit 250  000 Reifen, die für den bundesweiten Markt und das Ausland bereit liegen. "Ich finde den Zukunftstag gut. So können die Jugendlichen sich ein Bild vom künftigen Beruf machen. Sie wissen, was auf sie zukommt", sagte Mario Stutz.

Bei der Augenoptikerin Gonda Heinz in der Mühlenstraße erfuhren Lisa Neubauer (14) und Luise Schmidt (15), wie eine Brille entsteht und ein Sehtest abläuft. "Ich habe viel Informationen erhalten, es war ein spannender Tag", sagte Lisa Neubauer. Im Modekaufhaus Moses konnten Charlyn Deutsch (13), Vanessa Winkler (14), Kevin Guzek (17) und Lorenzo Franke (17) hinter die Kulissen schauen. Die Verantwortliche für Ausbildung, Marita Lüdtke, zeigte ihnen das Lager und erklärte den Arbeitsablauf. Die Jugendlichen mussten selbst mit anpacken, was ihnen sichtlich Spaß machte. "Wir haben derzeit neun Azubis. Für das neue Lehrjahr suchen wir noch Bewerber für Fürstenwalde", so Marita Lüdtke.

In der Landesrettungsschule Brandenburg in Bad Saarow informierten sich zehn Jungen und Mädchen aus der Region Woltersdorf/Erkner aber auch vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde über den Ausbildungsberuf des Rettungsassistenten. Schulleiter Hans-Jürgen Wabnik gab auch praktischen Einblicke beim Rundgang in der San-Arena (Lehrwerkstatt). "Ich hätte nie gedacht, dass man auch Knochen anbohren kann, um Medikamente zu verabreichen oder das hier bewusst im Dunkeln trainiert wird, ganz realistisch, wie bei Unfällen in der Nacht", erklärte Johanna Bethmann vom Scholl-Gymnasium.

Im Hotel Esplanade arbeitete Anne Dienemann (16, Friedersdorf) am Eingangscounter und lobte den Kontakt zum Kunden und den abwechslungsreichen Job, den sie später erlernen will. Soweit ist Chantal Gutsche noch nicht. Die 13-jährige Woltersdorferin schnupperte in den Spa-Bereich rein, durfte bei Maniküre mithelfen, die Behandlungsräume vorbereiten. Ebenfalls in passender Kleidung werkelte zudem Vivien Schmidt aus Erkner in der Küche.

Landluft wollten drei Schüler schnuppern, die zu Gast bei der Fürstenwalder Agrarprodukte Buchholz GmbH waren. Deren Chef, Benjamin Meise, führte sie nicht nur durch den Stall, sondern auch übers Feld. Bei Hasenfelde zeigte er Andy Voigt (16), Benjamin Zeiling (12) und Lukas Sonnfeld (12), wie die Maiskörner ausgesät werden müssen: "Alle 18 Zentimeter in einer Reihe, etwa fünf Zentimeter tief." Für Andy aus Fürstenwalde und Benjamin aus Eisenhüttenstadt ist der Berufswunsch klar: Landwirt Meise bildet regelmäßig Lehrlinge in seinem Betrieb aus, über mangelndes Interesse kann er nicht klagen.

"Straßenquerschnitt", "Einfahrt", "Kabel in der Erde", "Baubeschreibung", "Untergrund" - die Begriffe schwirren durch das kleine Büro der Rauener Ingenieurgesellschaft Kultus & Partner. Bauingenieur Ralf Kersten erklärt den Schülern Michele Stephan und Manuel Struck (beide 16), was der Inhalt seiner Arbeit ist und wie beispielsweise Straßen geplant und gebaut werden.

Im Lidl-Zentrallager in Freienbrink hatte man sich für den Tag einiges einfallen lassen: Beim Rundgang bekamen die 25 Schülerinnen einen Fragebogen mit zehn Fragen mit, die am Ende alle beantwortet sein sollten. Da ging es von der Rechtsform der Firma bis zum die Zahl der Tore des Lagers - es sind 106. Am Ende ihrer Tour müssen die Schüler in Teams gegeneinander antreten und zum Beispiel eine bepackte Palette mit Plastikfolie einwickeln - und das gegen die Stoppuhr. Der Spaß ist garantiert.

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Verein KIta-Schule - Wirtschaft LOS 28.04.2013 - 23:05:44

Dank an alle Firmen die sich am ZUkunfstag beteiligt haben

VieleSchülerinnen und Schüler waren unterwegs und nahmen das Informationsangebot interessiert an. Herzlichen Dank an alle Unternehmen, die uns ihre Bereitschaft erklärt haben und sich im Internet eintragen ließen. Zukunfstag,Juniorakademie, Ausbildungsbörse.....ja hier werden von vielen Akteuren in der Stadtverwaltung und in unserem Verein , für die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler, engagierte Aktionstage angeboten.

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