Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Anhörung zur Grundschulsituation

Elternsprecher fordern Antworten von der Stadt

Britta Gallrein / 13.05.2013, 23:45 Uhr
Bernau (MOZ) Zwei Schulen in einem Schulgebäude? In Bernau könnte das bald Wirklichkeit werden. Nach dem Willen der Stadt sollen Erstklässler der Georg-Rollenhagen-Grundschule in dem Schulgebäude eingeschult werden, das derzeit die Evangelische Grundschule nutzt. Eltern und Lehrer sind skeptisch, dass das bei zwei Grundschulen mit unterschiedlichem Konzept und vor allem den räumlichen Verhältnissen in der Schule neben dem Rollbergeck funktionieren kann. Immerhin seien das Gebäude und vor allem die sanitären Einrichtungen in einem sehr schlechten Zustand. Auch Fragen der Aufsicht und Versicherung seien nicht ausreichend geklärt.

Die Elternsprecher der Evangelischen Grundschule laden daher am 23. Mai um 19 Uhr in die Stadthalle zu einer Anhörung ein. Dort fordern sie von der Stadt Bernau klare Antworten und Lösungen.

Eingeladen wurden Bürgermeister Hubert Handke, sein Stellvertreter Eckhard Illge, Vertreter der Stadtverordnetenversammlung, die Schulträger der betroffenen Grundschulen sowie die Eltern der betroffenen Kinder.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Fragender 10.06.2013 - 12:34:11

Ruhe?! Stille?! Was wird denn nun draus?!

Und? Was ist denn nun bei rausgekommen? Still ruht der See?

Vater von zwei betroffenen Kindern 15.05.2013 - 09:23:22

Habe nichts anderes erwartet

Mit diesem Bürgermeister erwarte ich nichts anderes. Er liebt es, wenn er immer mit Blumensträußen den 100jährigen um die Beine schlawänzelt und bei Eröffnungsfeiern sich beim Banddurchschneiden für die Zeitung in Pose stellen kann. Das das nicht wirklich alles ist, werden die Kinder der evangelischen Grundschule bald zu spüren bekommen. Ich nehme mal an, daß er nicht wirklich nochmal gewählt werden will(!). Dann kommt ein anderer. Bei dieser Wahl sollte man sich den 23. Mai 2013 ins Gedächnis rufen. Da wird sich nämlich zeigen, wer sich für engagierte Familien einsetzt, seine Verantwortung kennt und wahrnimmt, wer antworten gibt und sich auch an den Inhalt von geschlossenen Mietverträgen erinnert. Ich bin jedenfalls auch in der Stadthalle und würde mich freuen, wenn sich die Lokal oder Landespolitiker sich nicht nur zeigen und für den Zeitungsfotografen ablichten lassen. Hier sollte mal Bewegung reinkommen und Sicherheit in der Schulbildung garantiert werden. Gerade von Seiten der Stadt. - Meine Meinung -

Eine Mutter 14.05.2013 - 18:29:33

Wie soll das funktionieren?

Ein Gebäude, dessen Dach undicht ist, keine sanitären Anlagen für die Grundschüler der Rollenhagen-GS, den Brandschutz in den zukünftigen Räumen findet man nicht. Und wie bitte funktionieren zwei Schulkonzepte unter einem Dach?

ein Betroffener 14.05.2013 - 12:19:01

Warten auf Godot?

Bereits im November (!) hatten besorgte Eltern sich an die Stadtveordneten gewandt und über mögliche Konflikte hingewiesen. Die Presse berichtete ausführlich darüber. Weder Stadtverordnete noch das Bernauer Rathaus haben sich bisher mit der Sache konstruktiv auseinandergesetzt oder wird wieder ohne Transparenz und ohne Beteiligung der Betroffenen im stillen Kämmerlein des Rathauses verhandelt? Und alte und neue Eltern beider Grundschulen zum Tag des Schulanfangs vor vollendete Tatsachen gestellt? War ein Stadtverordneter oder der Fürsprecher aus dem Rathaus jemals in der evangelischen Grundschule und hat sich ein Bild über den desolaten baulichen Zustand machen können, bevor die Entscheidung zum Einzug einer weiteren Grundschule fiel? Wissen die Eltern der neuen Grundschüler wirklich, in welchen Räumen ihre Kinder unterrichtet werden? Ein offenes Gespräch ist in jedem Fall angebracht, wenn auch vielleicht zu spät, um ein Debakel für ALLE Eltern zu verhindern. Mal sehen, ob sich dann ein Entscheidunggsträger einfindet, oder wir auf Godot warten und solange einfach gar nichts tun...

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG