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Idee: Australisches Farmhaus als Hülle

Leichhardt-Museum ist in die Jahre gekommen

Ruth Buder / 27.05.2013, 07:03 Uhr
Trebatsch (rb) Teilnehmer des wissenschaftlichen Leichhardt-Symposiums haben am Sonnabend das Museum über den Australienforscher in Trebatsch besucht. Das Museum, das seit 1988 besteht und 2008 erweitert wurde, ist zwar sehr interessant, aber auch in die Jahre gekommen. "Es ist vorwiegend in ehrenamtlicher Arbeit entstanden und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein Museum", sagt etwa André Parade, Vorsitzender der Ludwig-Leichhardt-Gesellschaft. Das unterstrichen auch Gerd Mai, Bürgermeister von Tauche, und Bernd Boschan, Amtsdirektor von Lieberose.

Mit den Aktivitäten im Leichhardt-Jahr zeigte sich Boschan sehr zufrieden, es dürfe aber nicht passieren, dass nach dem Jubiläumsjahr - 2013 wird der 200. Geburtstag Leichhardts begangen - der bedeutende Sohn Brandenburgs wieder in Vergessenheit gerät.

André Parade wünscht sich deshalb, dass das LeichhardtLand entlang des Schwielochsees nicht durch Gemeinde- bzw. Kreis-Grenzen getrennt, sondern gemeinsam (LOS und LDS) für den Tourismus vermarktet wird.

Tim Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der BTU Cottbus, der auch zu Leichhardt forscht, könnte sich vorstellen, dass in Trebatsch ein australisches Farmhaus als Leichhardt-Museum errichtet wird, das auch äußerlich einen anziehenden Eindruck macht. Dazu müssten kreisübergreifende Aktivitäten gestartet werden, um an Geld zu kommen.

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