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Demo mit mehr als 150 Teilnehmern in Biesenthal

Weiterer Radwegbau an L 200 gefordert

Teilnehmer der Sternfahrt hielten in Biesenthal: Sie unterstützten die Forderung der Anwohner nach der Fortsetzung des Radwegbaus an der L 200
Teilnehmer der Sternfahrt hielten in Biesenthal: Sie unterstützten die Forderung der Anwohner nach der Fortsetzung des Radwegbaus an der L 200 © Foto: Rainer Horn
Rainer Horn / 02.06.2013, 23:28 Uhr
Biesenthal (rho) Radfahrer brauchen mehr Radwege. Das ist die Forderung von Biesenthaler Bürgern an die Politik. Etwa 60 Anwohner kamen am vergangenen Sonntag zur Demonstration, teils mit Kindern, zum Parkplatz vor der Amtsverwaltung in der Plottkeallee. Zu ihnen gesellten sich nahezu 100 Radfahrer, die an der Sternfahrt zum Umweltfestival der Grünen Liga in Berlin teilnahmen.

Der bislang noch fehlende Radweg zwischen der Siedlung Wullwinkel und der Barnimer Kleinstadt wird als Kern des Protestes genannt. Für Radfahrer, besonders für Kinder, sei die Teilnahme am Straßenverkehr auf der L 200, ehemals B2, viel zu gefährlich. Nicht zu verstehen sei, warum der Radwegbau von Bernau bis Wullwinkel möglich war, der Weiterbau nach Biesenthal jedoch nicht, so der Unmut bei den Demonstranten. Denis Püpke war mit seiner Frau Kati und den Kindern Finn und Mika zur Radwegdemo gekommen. "Wir wohnen am Biesenthaler Wasserwerk, am südlichen Ortseingang und haben zur Stadt hin keinen Geh- oder Radweg", teilt der Familienvater mit. Sohn Finn könne nicht allein zur Schule gehen oder bei sich Schulkameraden empfangen, beschrieb Denis Püpke die Situation. "Der Junge muss immer mit dem Auto gefahren werden", fügte er an. Der fehlende Radweg sei dann noch für Radwanderer und Einwohner von Bedeutung. Der Biesenthaler Helge Schwarz macht darauf aufmerksam, dass mehr als die Hälfte der Einwohner auswärts arbeitet. Fehlender Radweg einerseits und der reduzierte Bahnverkehr haben wirtschaftliche Folgen für die Kommune.

Unterstützt wurden die Biesenthaler von den Teilnehmern der Sternfahrt, darunter 20 Radfahrern aus dem polnischen Stettin.

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Ronny 09.06.2013 - 00:19:10

Ich nich

Ein Glück, dass ich da nicht mitgefahren bin. Ich hätte mich in Biesenthal gelangweilt. Wir brauchen für den erwachsenen Radfahrer keine Radwege mehr - wir brauchen Autofahrer, die auch einen Rdfahrer beim Überholen sehen!

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