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Sommersportfest am 24. August

Rekorde purzeln im Strausberger SEP

Edgar Nemschok / 20.06.2013, 07:45 Uhr
Strausberg (MOZ) Unmittelbar vor den Ferien verabschiedeten sich die Leichtathleten mit den offenen Regionalmeisterschaften in die Sommerpause. Bei besten Bedingungen im Strausberger Sport-und Erholungspark purzelten die Rekorde: 25-mal wurde ein alter Meisterschaftsrekord verbessert, 13-mal auf weiblicher und zwölfmal auf männlicher Seite.

Herausragend aus einer Vielzahl guter Leistungen waren die Ergebnisse von Henriette Pauls (W 11, KSC Strausberg) für 2:46,98 min im 800-m-Lauf, Maria Rappel (W11, Empor Niederbarnim) für 4,43 m im Weitsprung, Lea Kroll (W 13, Medizin Eberswalde) für 32,75 m im Speerwurf, Lole Isbruch (W 8, Empor Niederbarnim) für 3,19 m im Weitsprung und Max Otto Hanke (M8, IGL Schöneiche) für 6,98 s im 40-m-Sprint.

Obwohl jede Disziplin einzeln für sich steht, absolvierten viele ihren persönlichen Mehrkampf und konnten eine Reihe an Meisterschaftstiteln erringen. Gar vier- mal waren Juliane Knospe (W 15, KSC Strausberg), Sophie-Luise Merten (W 13), Maria Rappel (W 11, beide Empor Niederbarnim), David Schaffranke (M 20, SC Frankfurt), Konstantin Otto (M  10) und Marian Schulz (M 6, beide KSC Strausberg) siegreich. Levi Schulz setzte da noch einen drauf und sicherte sich fünf Titel, in jeder in seiner Altersklasse angebotenen Disziplin. Genauso viele Titel sammelte Volkmar Herrmann (M 55, IGL Schöneiche).

Eine Disziplinengruppe, die in den letzten Jahren nicht viel Aufmerksamkeit bekam, wurde in diesem Jahr deutlich aufgewertet - der Langsprint. Es gab fast in jedem angebotenen Wettbewerb einen neuen Stadionrekord. Über 300 m der U 16 konnte ein Doppel vom Gastgeber gewinnen: Juliane Knospe (45,54 s) und Falko Staps (40,94 s). Über 400 m der Jugend und Männer gab es ein Altersklassen übergreifendes starkes Rennen. Hier hatte Tom Krüger (mU 20, LAC Berlin) mit 51,87 s vor David Schaffranke (M 20, SC Frankfurt) mit 52,07 s und Oliver Pollakowsky (mU 18, LAC Berlin) mit 52,29 s knapp die Nase vorn.

Wagt man einen Blick nicht nur auf die Qualität der Teilnehmer, sondern auch auf die Quantität, fällt auf: Viele Kinder starten in den einzelnen Disziplinen, doch Sportler der Jugend- und Erwachsenen-Altersklassen bleiben dem Wettkampf fern. Die klassische Leichtathletik scheint für viele ältere Semester nicht attraktiv zu sein. Gleichzeitig erzielen Volksläufe einen enormen Zuspruch. Hier wird sich sicher auch der Veranstalter die Frage stellen, ob man Disziplinen braucht, in denen der Sieger schon vor dem Beginn feststeht, weil nur einer antritt. Kann man den aufgezeigten Entwicklungen Rechnung tragen und das Wettkampfangebot wieder attraktiver machen oder endet die klassische Leichtathletik mit 15 Jahren?

Insgesamt war es aber ein gelungenes Sportfest. Viele Helfer, nicht nur aus Strausberg, trugen ihren Teil dazu bei. Den Schwung nehmen sie alle bis zum Sommersportfest am 24. August mit.

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