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Förderverein und Jugendfeuerwehr Leuenberg feiern zehnjähriges Bestehen / Spaßwettbewerbe reißen alle mit

Ortsvorsteher schleudert Stiefel 18 Meter weit

Patrik Remke hat sich den Stiefelweitwurf einfacher vorgestellt und erreicht kein so sehr gutes Ergebnis. Ortsvorsteher Ingolf Schmidt hingegen schleudert den Knobelbecher auf stolze 18 Meter.
Patrik Remke hat sich den Stiefelweitwurf einfacher vorgestellt und erreicht kein so sehr gutes Ergebnis. Ortsvorsteher Ingolf Schmidt hingegen schleudert den Knobelbecher auf stolze 18 Meter. © Foto: Sören Tetzlaff
Sören Tetzlaff und Jens Sell / 25.06.2013, 07:45 Uhr - Aktualisiert 26.06.2013, 15:11
Leuenberg (MOZ) Bombenstimmung bei Bombenwetter. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Leuenberg und die Jugendfeuerwehr haben am Wochenende mit dem ganzen Dorf ihr Zehnjähriges gefeiert. Mit Spaßwettbewerben und Löschangriff nass amüsierten sich die Besucher.

Gefährlich ist's, den Leuenberger Ortsvorsteher Ingolf Schmidt zu reizen: Er ist imstande, einen Stiefel 18 Meter weit zu schleudern! Das jedenfalls ist eines der herausragenden Ergebnisse der Spaßwettbewerbe von der Zehnjahresfeier vom Förderverein der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr. Da waren nicht nur Stiefel zu werfen, auch Erbsen durch Trinkhalme aufzusaugen und in eine andere Schüssel zu bringen, Sackhüpfen oder der Löschangriff nass mit der Kübelspritze. Schon beim Stiefelweitwurf zeigte sich manche Ungeschicklichkeit, wenn sich der eine oder andere den Stiefel an den eigenen Kopf oder ins Publikum warf. Am Ende hatte die Jugendfeuerwehr von Beiersdorf-Freudenberg die Nase vorn.

Bombenstimmung bei Bombenwetter. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Leuenberg und die Jugendfeuerwehr haben am Wochenende mit dem ganzen Dorf ihr Zehnjähriges gefeiert. Mit Spaßwettbewerben und Löschangriff nass amüsierten sich die Besucher.
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Überhaupt waren einige Abordnungen benachbarter Jugendwehren gekommen und überreichten Präsente. Mit viel Beifall wurde auch die Prämie vom Ortsvorsteher Ingolf Schmidt aufgenommen. Karina Herrmann führte den ganzen Nachmittag kundig und eloquent durch das Programm, Ralf Seebold lieferte die Musik dazu.

Riesengelächter und Beifall ernteten die couragierten Frauen von der Seniorensportgruppe, die sich auch vor rund zehn Jahren gegründet hat. "Frauen aus Wölsickendorf, Wollenberg und natürlich auch zwei aus Leuenberg trainieren jeden Morgen im Schloss Wölsickendorf", erläuterte Karina Herrmann, "es fehlen nur noch die Steinbecker Frauen, dann wäre ganz Höhenland vertreten." Nun haben die Frauen ein Programm einstudiert, und eine Kostprobe davon begeisterte den ganzen Festplatz. Denn da traten sie, mit Kittelschürzen als Helga Hahnemann kostümiert, zu dem Titel "Hier kommt die Süße" auf. Und als Nina Hagen stampften sie mit dem Fuß auf und klagten: "Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael".

Dass die Feuerwehr pulsiert und lebt, ist auch ein Verdienst des Fördervereins. 54 Mitglieder hat er und wirbt fleißig Spenden und Sponsorengeld für die Wehr ein. Sie schafften Ablagen für Einsatzkleidung und Helme an, gaben Zuschüsse zur Ausrüstung wie zu Helmlampen und zusätzlichen Funkgeräten.

Ein liebevoll, gehegtes Museumsstück ist der Feuerwehr-G 5, ein historischer knallroter Lösch-Laster. "Dass wir heute so eine stabile Stärke und tolle Jugendfeuerwehr haben, ist sicher auch auf die Aktivitäten des Fördervereins zurückzuführen", bedankt sich Ortswehrführer Robert Müller beim Vereinsvorsitzenden Torsten Winkler. Und auch Ortsvorsteher Ingolf Schmidt lobt die Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft der Wehr mit ihren 24 Einsatzkräften, 17 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und sechs Veteranen in der Alters- und Ehrenabteilung. "So viele Jugendfeuerwehrleute hatten wir noch nie", sagt Robert Müller.

So konnte die stets starke Wehr auch den Parkplatz der Kita und ihr Gerätehaus weitgehend in Eigenleistung auf Vordermann bringen. Beim Amtsfeuerwehrtag eine Woche zuvor in Freudenberg konnten die Leuenberger drei Pokale abräumen.

Was sie draufhaben, zeigten denn auch Florian, Laura, Dominik, Florian, Martin und Max beim Löschangriff nass mit Löschgruppenführer Nico Jodeit sehr eindrucksvoll.

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Silvia S. 25.06.2013 - 11:47:21

10 Jahre Feier in Leuenberg

Ein mit viel Herzblut und Einfühlungsvermögen geschriebener Beitrag, besser hätte man die Stimmung und Feierlaune verbunden mit Stolz und Anerkennung nicht beschreiben können

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