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Jahresbericht zur Jugendarbeit

Kinderrechte, Filme und Rockmusik

Brigitte Horn / 25.06.2013, 19:07 Uhr
Biesenthal (MOZ) Ihren Jahresbericht über die Jugendarbeit legte die Jugendkoordinatorin im Amt Biesenthal-Barnim Renate Schwieger am Montag dem Amtsausschuss vor. Mit dem Projekt der Kinderrechtewoche brachten es Initiatoren und Akteure zu bundesweiter Anerkennung.

Mit Worten von Jean Paul stieg Renate Schwieger in die Thematik ein. "Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen", hatte der einmal gesagt, was für die Amtsjugendkoordinatorin Renate Schwieger die direkte Überleitung zu den Schwerpunkten Jugendarbeit im Amt Biesenthal-Barnim war. Dort haben die Kinder und Jugendlichen Freiraum zum eigenen Gestalten. Das belegt beispielsweise die Kinderrechtewoche, die gerade zum vierten Mal in Biesenthal begonnen hat. Spielerisch lernten und lernen die Kinder dort ihre Rechte und Pflichten kennen. 2012 erfuhren sie bei einer Umfrage in Biesenthal, wie viel beziehungsweise wie wenig die Bürger von den Kinderrechten wissen. Sie haben mit dem HipHop- und dem Rockmobil ein Kinderrechtelied komponiert und die Tanzgruppe studierte einen Tanz zu dem Lied ein.

Mit dem Projekt der Kinderrechtewoche in der Amtsjugendarbeit haben sich die Biesenthaler auch für den UNICEF-Juniorbotschafter 2013 beworben. Damit sind sie sogar in den Endausscheid gekommen und hätten zur Preisverleihung in die Paulskirche nach Frankfurt (Main) fahren können. Da sie jedoch nicht zu den unmittelbaren Preisträgern gehörten, haben sie unter anderem aus Kostengründen auf die Fahrt verzichtet.

Ein weiteres erfolgreiches Projekt war das Kinderfilmfest, das es im vorigen Jahr zum dritten Mal in Biesenthal gab. 400 Grundschüler aus Biesenthal und erstmal auch aus Grüntal sahen unter dem Motto "Mutig, mutig!" Filme wie "Der gestiefelte Kater", "Mein Freund Knerten" oder "Leon und die magischen Worte". Im Unterricht gab es dazu eine Vorbereitung in der großen Runde in der Aula. Dort wurden die Filme aufgeführt mit Liedern und es gab Gesprächsrunden für die Nachbereitung.

Anders, aber nicht weniger erfolgreich die "Rockende Eiche". Die gab es 2012 schon zum elften Mal. Unter dem Motto "Bunt statt Braun" wurde auf dem Kultigelände für Toleranz und friedliches Miteinander gerockt.

Diese Projekte, die für alle Beteiligten messbar sind, sollen nach Worten der Amtsjugendkoordinatorin künftig fortgesetzt werden. Doch auch neue Ideen, wie etwa das Thema "Gesunde Ernährung", will man künftig aufgreifen.

Derzeit leben im Amt 1274 junge Menschen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren. Es gibt die Jugendtreffs "Kulti" in Biesenthal, "Creatimus" in Rüdnitz und das "Exit" in Melchow.

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