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Strausberger Eisenbahn lässt Fachwerk-Wartehallen erneuern

Frischzellenkur nach 100 Jahren

Erneuerung zum Geburtstag: Die Strausberger Eisenbahn lässt die denkmalgeschützten Fachwerk-Wartehallen an der Strecke erneuern, zuerst jene an der Landhausstraße.
Erneuerung zum Geburtstag: Die Strausberger Eisenbahn lässt die denkmalgeschützten Fachwerk-Wartehallen an der Strecke erneuern, zuerst jene an der Landhausstraße. © Foto: MOZ Gerd Markert
Uwe Spranger / 26.06.2013, 07:45 Uhr
Strausberg (MOZ) An der alten Fachwerk-Wartehalle der Strausberger Eisenbahn (STE) an der Haltestelle Landhausstraße haben in dieser Woche Bauarbeiten begonnen. Nach Mitteilung des Verkehrsunternehmens sollen alle drei denkmalgeschützten Wartehallen an den Stationen Landhausstraße, Schlagmühle und Hegermühle in den nächsten Monaten renoviert werden. Sie waren 1913 in Betrieb genommen worden und sollen zu ihrem 100. Geburtstag in neuer Frische erstrahlen. Die Erste, jene an der Landhausstraße, solle zu den Feierlichkeiten zum 120. Jubiläum der Strausberger Eisenbahn am 17. August bereits fertig sein. An diesem Termin ist von 12 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür im Depot der Straßenbahn in der Walkmühlenstraße geplant. Eingebettet ist eine Veranstaltung zum Jubiläum 150 Jahre Industrie- und Handelskammer mit der Märkischen Oderzeitung. Die Wartehallen in Schlagmühle und Hegermühle würden nacheinander im weiteren Jahresverlauf aufgearbeitet.

Haupt-Auftragnehmer bei den Restaurierungsarbeiten ist laut STE-Sprecherin Gesa Reschke die Strausberger DAFAK (Dach-Fassade-Klempner) GmbH. Die Renovierungskosten für die drei Wartehallen belaufen sich nach ihren Angaben auf rund 114 000 Euro. Die Hälfte davon übernimmt der Landkreis Märkisch-Oderland mit Mitteln aus der ÖPNV-Investitionsförderung. Der hierzu erforderliche Kreistagsbeschluss war am vorigen Mittwoch gefasst worden.

Im Vorfeld der Arbeiten seien verschiedene Untersuchungen an der Bausubstanz angestellt und umfangreiche Gespräche mit den Denkmalschutzbehörden geführt worden. "Die Forderungen und Anregungen des Denkmalschutzes sind für die Sanierung sehr wichtig", so Gesa Reschke.

Der Straßenbahnbetrieb werde durch die Renovierung nicht beeinträchtigt. Allerdings stünden den Fahrgästen während der Bauzeit keine Unterstellmöglichkeiten zur Verfügung. Die Strausberger Eisenbahn bitte für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

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