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Thomas Koppe gastiert im Biesenthaler Kulturbahnhof und inspiriert das Publikum zum Mitsingen

Lieder über das Leben und die Liebe

Dicht an den Konzertbesuchern: Liedermacher Thomas Koppe gastierte mit seinem Programm „Lachnummern und (Sch)Weinereien in Biesenthal.
Dicht an den Konzertbesuchern: Liedermacher Thomas Koppe gastierte mit seinem Programm „Lachnummern und (Sch)Weinereien in Biesenthal. © Foto: Rainer Horn
Rainer Horn / 14.07.2013, 21:48 Uhr
Biesenthal (rho) "Wir lassen uns niemals mehr in Ruh', alleine sind wir doch nur irgendwer". Mit teils leicht rauchiger Stimme sang er über das Leben und die Liebe. Der Liedschreiber und Sänger Thomas Koppe offerierte am Freitag sein Programm "Lachnummern und (Sch)Weinereien" im Biesenthaler Kulturbahnhof.

Gut 30 Besucher interessierten sich für den Liederabend. Darunter waren Ingeborg und Günter Damrow aus Danewitz. "Wir haben aus der MOZ von der Veranstaltung erfahren und sind gespannt auf den Sänger", erzählte Günter Damrow. Dirk Schicker aus Stolzenhagen hatte ebenso von dem Liederabend in der Zeitung gelesen. "Den Sänger kenne ich noch nicht", sagte er. Der Kulturbahnhof sei ja für sein gutes Veranstaltungsniveau bekannt, deshalb wäre er gekommen. Der freischaffende Liedermacher enttäuschte dann auch nicht - im Gegenteil.

Tausend Feuer sind erloschen - eines brennt jedoch noch heute. Und das Publikum tönte dazu stimmungsvoll: Wahuu, wahuu. An anderer Stelle unterstützte der Chor der Besucher ein Lied mit Wolfsgeheul. Geschickt verstand es der Liedermacher, das Publikum zum Mitsingen zu bewegen. Dicht an seinen Zuhörern sang Koppe, dass er für seine Liebste das Rauchen sein lasse und ihr Leibgericht mag sowie auch die Schwiegermutter. "Deshalb kann ich auch bleiben - wie ich bin"", betonte er, ."Stellt euch vor, es gäbe keine", stimmte Koppe sein Loblied über die Frauen an. Die wichtigste Frage wäre nicht bekannt: "Wer ist die Schönste im ganzen Land"?

Überdies nahm der Sänger in seinen Liedern Politiker aufs Korn. Sie erhöhten Steuern und Zoll und machten sich die Taschen voll. Besonders spitz war Koppe auf den Vogelsbergkreis, wo es Wehrwölfe geben soll, im Sommer Schneetreiben und geschlossene Schulen. Auch Touristen seien dort schon verschwunden.

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