Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Steffen Möller im WG-Wohnzimmer

Wohnzimmeratmosphäre schon bei der Vorbereitung: Sechs von 50 künftigen WG-Bewohnern planen ihren Umzug nach Kostrzyn.
Wohnzimmeratmosphäre schon bei der Vorbereitung: Sechs von 50 künftigen WG-Bewohnern planen ihren Umzug nach Kostrzyn. © Foto: MOZ/Frauke Adesiyan
Frauke Adesiyan / 17.07.2013, 18:02 Uhr
Frankfurt (MOZ) Mit vier großen Zelten, Frühsport, Sprachkursen, Solarkochstelle und 60er-Jahre-Möbeln präsentieren sich Frankfurter und Slubicer Bildungseinrichtungen vom 1. bis 3. August bei der Haltestelle Woodstock. Zum zweiten Mal soll auf dem Festival in Kostrzyn die Wohngemeinschaft Europa entstehen und mit ungewöhnlichen Mitteln für die Städte Frankfurt und Slubice geworben werden.

Hat sich im vergangenen Jahr einzig die Europa-Universität Viadrina beteiligt, sind nun unter anderem auch das Liebknecht-Gymnasium, das Collegium Polonicum, das bbw Bildungszentrum, die Handwerkskammer und die TÜV Rheinland Akademie eingebunden.

Etwa 50 WG-Bewohner werden Anfang August nach Kostrzyn umziehen. "Unser Gedanke ist aber, dass alle Besucher Mitbewohner werden können", berichtet Ulrike Polley von der Pressestelle der Viadrina bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Schon im vergangenen Jahr hatte sie die Erfahrung gemacht, dass man beim Sprachkurs oder Kickerturnier hervorragend ins Gespräch kam. "Das ist für uns ein Instrument der Studentenakquise. Wir gehen da hin, wo unsere Zielgruppe ist", beschreibt sie das Ziel. Im vergangenen Jahr hatten 750 000  zumeist junge Menschen das Festival besucht.

"Mit klassischen Marketingmaßnahmen wie Aufstellern und Flyern wären wir dort auf verlorenem Posten", weiß Robert Reuter von der Messe und Veranstaltungs GmbH. Deshalb versuchen die Mitwirkenden die Besucher mit ungewöhnlichen Ideen anzulocken. In einem Sprachkurs können Deutsche und Polen lernen, was "Wo ist deine Isomatte?" in der jeweils anderen Sprache heißt. Jeden Morgen wird zum Zumba-Frühsport geladen und im WG-Badezimmer kann man sich mit Bodypainting verzieren lassen. Für den Promifaktor sorgt der Kabarettist und Buchautor Steffen Möller, der an den drei Tagen durch das Programm führt. "Wir wollen das europäische Gefühl, das wir hier jeden Tag leben, bekannt machen", fasst Kathleen Strobach vom Verbuendungshaus Fforst die Idee zusammen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG