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Nach dem Müllroser Dreikampf des Frankfurter MSV Tripoint folgt nächsten Monat der Helenesee-Triathlon

Den 18. August schon im Kopf

Bester Frankfurter: Götz Lipinsky kam nur sechs Sekunden hinter dem Zweitplatzierten ins Ziel.
Bester Frankfurter: Götz Lipinsky kam nur sechs Sekunden hinter dem Zweitplatzierten ins Ziel. © Foto: FOTO Michael Benk
Hartwig Zörner / 22.07.2013, 19:45 Uhr
(MOZ) Triathlonfest am Müllroser See: Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen Sonntagmittag in Müllrose mehr als 200 Aktive am 16. Schlaubetal- Triathlon und am 14. MountainbikeTriathlon, dem Jedermann-Wettstreit, teil.

Im Haupt-Wettkampf über 1,5 Kilometer Schwimmen, 37,4 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen konnte der Leipziger Olaf Überschär seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Aber auch die Frankfurter Aktiven vom gastgebenden Verein MSV Tripoint setzten sich hervorragend in Szene. So konnten Götz Lipinsky und Thomas Gogolin auf den Positionen Drei und Vier finishen, während Carolin Mattern den zweiten Platz bei den Frauen belegte.

Pünktlich um 11.45 Uhr schickte Jens-Uwe Gutsche das Feld der mehr als hundert Athleten auf den Dreieckskurs im Müllroser See. Dank 24 Grad Wassertemperatur musste auf den Kälte schützenden Neoprenanzug verzichtet werden. Nach gut 24 Minuten kam die erste Gruppe mit Götz Lipinsky aus dem Wasser. Der Top-Athlet vom MSV Tripoint konnte sich nach schnellem Wechsel an die Spitze des Feldes setzen und diese bis nach Mixdorf (Kilometer 25) behaupten. Dann fuhr eine Gruppe mit dem späteren Gesamtsieger, Christoph Descher (Rangsdorf) und Lars Köhler (Berlin) zu ihm auf.

Auch Thomas Gogolin machte mit der besten Radzeit von 56:24 Minuten - einschließlich zweier Wechsel - einige Plätze gut. Überhaupt wird die anspruchsvolle und selektive Radrunde über Schernsdorf, Fünfeichen, Grunow und Mixdorf inzwischen von vielen Teilnehmern als die schönste Triathlonradstrecke im Land Brandenburg bezeichnet.

Fast gleichzeitig wechselte das Spitzentrio Überschär, Lipinsky und Descher auf die Laufstrecke. Die abschließende 10-Kilometer-Runde um den Müllroser See verlief vorwiegend im Wald, sodass die Athleten vor der im Zenit stehenden Sonne etwas geschützt waren.

Auf seiner Spezialdisziplin setzte sich Olaf Überschär von seinen Begleitern ab und lief, wie erwartet, mit 34:44 Minuten die Spitzenzeit.

Sehr spannend wurde es im Kampf um den Ehrenplatz. Nach kurzer Führung unterlag Götz Lipinsky im Zielsprint seinen Kontrahenten nur knapp. Alle Drei blieben dabei unter der magischen Grenze von zwei Stunden. Thomas Gogolin machte noch einen Platz gut und überlief als Gesamtvierter die Ziellinie. Mit David Schulz, Tim Förster und Benny Aust auf den Positionen 11, 17 und 22 erreichten weitere Frankfurter Tripointler vordere Platzierungen. Die beiden Erstgenannten hatten vor drei Wochen ihren ersten Ironman über die Langdistanzen in Klagenfurt erfolgreich absolviert und gingen dementsprechend das Rennen etwas devensiver an.

Erfreulich auch die Leistung von Carolin Mattern bei den Frauen. Die Frankfurterin ließ nur der Henningsdorferin Nancy Nöske den Vortritt und konnte mit 39:20 Minuten auf der Laufdisziplin überzeugen. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer überquerte sie nach 2:22:03 Stunden die Ziellinie und ließ damit so manchen männlichen Kollegen hinter sich.

Über die halben Distanzen führte der für Einsteiger und Disziplin-Spezialisten gedachte Mountainbike-Triathlon. Scharfrichter war hier die Radpassage an der Gaststätte Kupferhammer.

Die Wertung bei den Frauen konnte von Claudia Lipinsky (MSV Tripoint) gewonnen werden. Bei den Männern wurde der Frankfurter Mike Köhler Zweiter.

Spannend verlief die Entscheidung bei den Staffeln. Nachdem das Team Chris Rösler, Uwe Venske und Torsten Schlauß nach dem Radfahren noch auf Rang vier lag, brachte Torsten Schlauß mit viel Willen seine Staffel mit einer famosen Laufleistung noch auf die Siegerstraße.

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