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Detlef Matzke heißt der neue Danewitzer Ortsvorsteher / Er tritt in große Fußstapfen

Wechsel an der Spitze perfekt

Symbolische Schlüsselübergabe: Nach der Wahl des neuen Ortsvorstehers Detzlef Matzke (2.v.l.), mit auf dem Foto sind André Stahl (l.), Friedrich-Wilhelm Gesche und Michaela Müller-Lautenschläger.Foto: MOZ/Brigitte Horn
Symbolische Schlüsselübergabe: Nach der Wahl des neuen Ortsvorstehers Detzlef Matzke (2.v.l.), mit auf dem Foto sind André Stahl (l.), Friedrich-Wilhelm Gesche und Michaela Müller-Lautenschläger.Foto: MOZ/Brigitte Horn © Foto: MOZ
Brigitte Horn / 24.07.2013, 20:12 Uhr
Danewitz (MOZ) Generationswechsel in Danewitz. Am Dienstagabend ist Detlef Matzke zum neuen Ortsvorsteher von Danewitz gewählt worden. Er löst Friedrich-Wilhelm Gesche ab, der mehr als 20 Jahre an der Spitze von Danewitz stand, erst als Bürgermeister und seit der Eingemeindung nach Biesenthal 2003 als Ortsvorsteher.

Es sind ziemlich große Fußstapfen, die sein Vorgänger hinterlassen hat, sagt Detlef Matzke nach seiner Wahl zum neuen Ortsvorsteher von Danewitz. Der Ortsbeirat war dazu im Gemeindezentrum an der Dorfstraße zusammengekommen. Auch Biesenthals Bürgermeister André Stahl, die Kämmerin der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim Michaela Müller-Lautenschläger und Matzkes Vorgänger Friedrich-Wilhelm Gesche hatten sich eingefunden.

Das Wahlprozedere ging ziemlich schnell vonstatten. Die seit der Gemeindegebietsreform ohnehin nur auf drei Mitglieder gestutzte direkte kommunale Vertretung des Dorfes, wovon noch einer auf der Autobahn im Stau steckte, hatte sich faktisch längst auf Detlef Matzke geeinigt. Sein Stellvertreter ist das langjährige Ortsbeiratsmitglied Wolfgang Reinhardt.

Die Danewitzer schienen zu Detlef Matzke auch das vollste Vertrauen zu haben, denn es war kein Bürger gekommen, um etwa den vorgeschlagenen Kandidaten ins Schwitzen zu bringen. Dennoch, die Übernahme des neuen Amtes ging dann doch nicht ohne Aufregung ab. Obwohl das der neue Ortsvorsteher, der beruflich Bauwart im Landesbetrieb Straßenwesen ist, gar nicht nötig hat. Detlef Matzke (50), der seine Kindheit in Grüntal verbrachte, ist immerhin seit mehr als 30 Jahren Danewitzer und davon schon geraume Zeit in kommunalpolitischer Verantwortung. So war er 17 Jahre in der Wehrführung. Seit der vorigen Kommunalwahl gehört er zum Ortsbeirat. Dazu weiß er, dass er sich jederzeit bei seinem Vorgänger und Biesenthaler Ehrenbürger Rat holen kann.

"Ich werde auf jeden Fall weiterführen, was Friedrich-Wilhelm Gesche geschaffen hat", erklärt er zu seinen nächsten Zielen. Die Infrastruktur sei weitgehend in Ordnung, aber einiges, wie zum Beispiel die Straßenbeleuchtung, müsse noch gemacht werden. Dazu laufen jetzt schon Arbeiten, wie er in seinem Bericht als zunächst noch amtierender Vorsitzender des Ortsbeirates mitteilte. Hinzu kommt noch die Arbeit als Stadtverordneter. Für den Mandatsträger Pro Danewitz ist er für Gesche Nachrücker in der Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung.

Sicherheit gebe ihm, dass viele gesagt haben, sie freuen sich, wenn er den Ortsvorsteher macht. Das wichtigste für ihn ist aber, dass seine Frau dahinter steht. Mit ihr ist er seit 1990 verheiratet. Detlef Matzke hat eine Tochter und ein Enkelkind.

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