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Grün-Weiß AhrensfeldeII gewinnt Meisterschaft - eigener Barnimligist blockiert Aufstieg / Aufrücker kommen aus einem Amt

Klassen-Dominanz ohne Belohnung

Erfolgreich: Christian Büchner (m.) und sein Ahrensfelder Team, hier im Spiel gegen Einheit Zepernick II, lieferten eine recht souveräne Saison ab. Sie müssen abermals auf die Barnimliga verzichten.
Erfolgreich: Christian Büchner (m.) und sein Ahrensfelder Team, hier im Spiel gegen Einheit Zepernick II, lieferten eine recht souveräne Saison ab. Sie müssen abermals auf die Barnimliga verzichten. © Foto: Ingo Muhme
Dieter thom / 31.07.2013, 22:05 Uhr
Bernau (MOZ) Vor Beginn der 1.Kreisklasse waren die zweiten Herrenmannschaften von Grün-Weiß Ahrensfelde und FSV Schorfheide Joachimsthal als Favoriten gehandelt worden. Diesem Anspruch wurden beide gerecht. Der Aufsteiger aus Schönow konnte die Klasse nicht halten.

Die 1.Kreisklasse wurde schon bald von Grün-Weiß AhrensfeldeII beherrscht, auch wenn das Team mit einer 0:2-Niederlage beim Friedrichswalder SV startete. In der Hinrunde mussten die Ahrensfelder nur noch gegen die SG Brodowin (0:0) und in Spechthausen (2:2) einen Punkt abgeben. Zuhause blieb das Team ungeschlagen.

In der Rückrunde gelang es nur den Joachimsthalern, ihnen einen Punkt abzunehmen (2:2). Der Sprung in die höchste Liga im Kreis blieb aber erneut nur ein Traum, da es die erste Ahrensfelder Männermannschaft nicht schaffte, gleichzeitig aus der Barnimliga in die Landesklasse aufzusteigen. So konnte Grün-WeißII nur die Meisterschaft als Staffelsieger feiern, nicht aber den sportlich erreichten Aufstieg.

Dem FSV Schorfheide JoachimsthalII gelang nach dem guten 4.Platz 2012/13 nun der Sprung nach oben. Die Mannschaft ließ sich vom zweiten Rang nicht verdrängen und durfte feiern, auch wenn sie gegen Ende der Hinrunde etwas ins Straucheln kam. Die Heimniederlagen gegen die SG Brodowin (1:4) und den SV BiesenthalII (0:1) waren Dämpfer. Bereits in der vorigen Saison holte der FSV gegen diese beiden keinen Punkt.

In der Rückrunde steigerte sich das Team und verlor nur zwei Spiele. Eine Blamage war allerdings die 1:3-Niederlage am 17.Spieltag beim SSC Eberswalde, der den Abstieg nicht abwenden konnte. Am Schluss unterlag der FSV dann noch in Zepernick 2:4. Die Unentschieden in Klosterfelde (1:1) und gegen GW Ahrensfelde (2:2) waren ebenfalls unbedeutend, nicht aber die Amtsduell-Siege gegen den SC Althüttendorf (3:0) und bei den Friedrichswaldern (1:4).

Zur Halbzeit hatten die SG Brodowin (Barnimliga-Absteiger) und der SC Althüttendorf gute Karten. Neben dem 4:1-Sieg in Joachimsthal verbuchten die Brodowiner auch in Ahrensfelde einen Punkt (0:0). Es gab aber auch Pleiten wie beim SC Althüttendorf (5:2) oder gegen den FSV Basdorf (0:2) und Waldhof Spechthausen (1:6).

In der Rückrunde lief dagegen nichts mehr. Nur 13Punkte holten die Brodowiner noch, es gab eine Niederlagenserie. Sieben Spiele gingen verloren, davon fünf auf eigenem Platz. So musste die SG unter anderem den Joachimsthalern, dem OSV Eberswalde und dem SC Althüttendorf die Punkte überlassen. Die 2:3-Niederlage beim SSC Eberswalde sowie die Remis gegen die SG Liepe und RW Schönow kamen dazu. Damit kann man keine Ansprüche stellen.

Aus anderem Holz waren die Althüttendorfer geschnitzt. Sie hatten Aufstiegsambitionen. Die Verstärkungen zahlten sich auch aus, der Start verlief nach Wunsch. Für Ärger sorgten die verlorenen drei Punkte in Biesenthal (4:2) und das 1:1 in Schönow. Der Abstand war nach der Hinrunde schon deutlich, aber nicht uneinholbar. In der Rückrunde steigerte sich der SC Althüttendorf auf 26 Punkte, was deutlich den dritten Platz und den Aufstieg bedeutete.

Zu Hause verlor das Team kein Spiel mehr, Niederlagen fing es sich in Joachimsthal (3:0), Ahrensfelde (6:0) und Wandlitz (1:0) ein. Auch das 3:3 in Schönow, dem Absteiger, schmeckte nicht. Mit einem Remis gegen Basdorf (3:3) war zu rechnen. Es ist der einzige Punkt, den der SC in der Rückrunde auf seinem Platz abgab. Die Barnimliga wird auch für ihn ein schweres Unterfangen, zumal es 2014 den Fußball-Großkreis gibt.

Zur Halbzeit war eine Reihe von Mannschaften noch in Bedrängnis. Die SG Liepe stand lange am Abgrund. Die Steigerung in der Rückrunde mit fünf Siegen und drei Unentschieden reichten aber zum Klassenerhalt. Rot-Weiß SchönowII schwenkte schon ab dem fünften Spieltag die Rote Laterne. Das Team schaffte viele Remis, aber 20 Niederlagen waren zu viel. Da konnten auch die Heimsiege gegen den SV BiesenthalII (1:0) und den Friedrichswalder SV (3:1) nicht den notwendigen Ausgleich schaffen. Bitter war das 1:4 im Kellerduell gegen des SSC Eberswalde. Beide konnten die Klasse nicht sichern.

Der SSC Eberswalde wird mit dem Schicksal hadern, denn eigentlich wäre es durch die Abmeldung von Blau-Weiß Ladeburg zur Winterpause bei einem Absteiger geblieben. Durch den Zugang zum Fußballkreis und die Eingliederung von Beiersdorf in die 1.Kreisklasse gab es nun aber wieder zwei Absteiger. Bis zum Nachholspieltag am 22.Juni sah der SV Biesenthal90II wie der sichere zweite Kandidat aus. Nach einem Sportgerichtsurteil durch das Nichtantreten von Union KlosterfeldeII lag der SSC noch vor dem SV90. Mit dem 5:1-Sieg an diesem Nachholspieltag gegen Einheit ZepernickII erreichten die Biesenthaler aber das rettende Ufer, der SSC stieg ab.

RightAlign.167RightAlign.200RightAlign.217 Sp. SUNToreDiff. Pkt.

1. ( 1) Grün-Weiß Ahrensfelde II 282431102:2973 75

2. ( 2) FSV Joachimsthal II28202684:3945 62

3. ( 3) SC Althüttendorf28155872:5913 50

4. ( 4) FSV Basdorf281441058:535 46

5. ( 9) Einheit Zepernick II281321357:534 41

6. ( 6) SG Brodowin 63281251162:63- 1 41

7. ( 5) SG Union Klosterfelde II281241265:605 40

8. ( 7) Waldhof Spechthausen281241284:91- 7 40

9. ( 8) Friedrichswalder SV281161162:539 39

10. (10) Eintracht Wandlitz II281061261:62- 1 36

11. (11) OSV Eberswalde28961362:68- 6 33

12. (12) SG 49 Liepe28851552:82- 30 29

13. (13) SV Biesenthal II28821848:83- 35 26

14. (14) SSC Eberswalde28811947:80- 33 25

15. (15) Rot-Weiß Schönow II28532042:83- 41 18

RightAlign.167RightAlign.200RightAlign.217 Sp. SUNToreDiff. Pkt.

1. ( 1) Grün-Weiß Ahrensfelde II14131049:1237 40

2. ( 2) FSV Joachimsthal II14111243:1726 34

3. ( 5) Einheit Zepernick II14101340:2020 31

4. ( 3) SC Althüttendorf1493250:3119 30

5. ( 7) Union Klosterfelde II1492342:2517 29

6. ( 9) Friedrichswalder SV1473430:1812 24

7. ( 8) Waldhof Spechthausen1473446:388 24

8. (10) Eintracht Wandlitz II1472534:277 23

9. ( 4) FSV Basdorf1472530:237 23

10. (13) SV Biesenthal II1472538:335 23

11. (12) SG 49 Liepe1461738:42- 4 19

12. (11) OSV Eberswalde1453629:30- 1 18

13. (14) SSC Eberswalde1451822:33- 11 16

14. ( 6) SG Brodowin 631443728:33- 5 15

15. (15) Rot-Weiß Schönow II1441919:38- 19 13

RightAlign.167RightAlign.200RightAlign.217 Sp. SUNToreDiff. Pkt.

1. ( 1) Grün-Weiß Ahrensfelde II14112153:1736 35

2. ( 2) FSV Joachimsthal II1491441:2219 28

3. ( 6) SG Brodowin 631482434:304 26

4. ( 4) FSV Basdorf1472528:30- 2 23

5. ( 3) SC Althüttendorf1462622:28- 6 20

6. ( 8) Waldhof Spechthausen1451838:53- 15 16

7. ( 9) Friedrichswalder SV1443732:35- 3 15

8. (11) OSV Eberswalde1443733:38- 5 15

9. (10) Eintracht Wandlitz II1434727:35- 8 13

10. ( 7) Union Klosterfelde II1432923:35- 12 11

11. ( 5) Einheit Zepernick II14311017:33- 16 10

12. (12) SG 49 Liepe1424814:40- 26 10

13. (14) SSC Eberswalde14301125:47- 22 9

14. (15) Rot-Weiß Schönow II14121123:45- 22 5

15. (13) SV Biesenthal II14101310:50- 40 3

LeftAlign.10Es gab einen deutlichen Rückgang bei den Gelben Karten (12/13: 488; 11/12: 618). Bei Gelb/Rot blieb es konstant (23/24). Rote Karten gab es häfiger (13/7) und Sportgerichtsverhandlungen etwas weniger (3/5).

LeftAlign.10

1. SG 49 Liepe 43

2. FSV Joachimsthal II 57

FSV Basdorf 57

4. SG Brodowin 63 58

5. Rot-Weiß Schönow II 73

SG Einheit Zepernick II 73

SV Biesenthal 90 II 79

8. GW Ahrensfelde II 81

9. Waldh. Spechthausen 82

10. OSV Eberswalde 90

SSC Eberswalde 90

12. Eintracht Wandlitz II 113

13. SC Althüttendorf 116

14. Friedrichswalder SV 116

15. Union Klosterfelde II 122

LeftAlign.10(Gelbe Karten: 1 Punkt, Gelb/Rot: 3, Rot: 5, Unsportlichkeit: 10 = Gesamtpkt.)

LeftAlign.10Der König rettete sein Team wohl vor dem Abstieg.

LeftAlign.10

LeftAlign.9 1.Marcel Spitzer, Liepe24

2.Rene Krüger, Althüttendorf21

3.Phillipp Nagel, Spechthausen 20

Richard Zuz, Biesenthal20

5. Christoph Heidrich, Friedrsw. 19

6. Johannes Bester, Joachimsthal 18

Nico Czadseck, Brodowin18

Manuel Thomas, Wandlitz 18

9.Rainer Arndt, Ahrensfelde17

10.Marcel Ladwig, Klosterfelde 16

11.Henry Preuss, Ahrensfelde15

Daniel Schneider, Joachimsthal15

Igor Korotic, Spechthausen 15

Xaver Schultz, OSV Eberswalde15

15.Andreas Stenzel, Basdorf14

Marco Czadseck, Brodowin14

Christian Herrmann, Schönow 14

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