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Leichtathleten des SC Frankfurt werten deutsche Nachwuchsmeisterschaften aus

Rostocker Erfahrungen

Gunnar Sperling / 01.08.2013, 23:24 Uhr - Aktualisiert 02.08.2013, 06:20
Frankfurt. Bei den Leichtathleten des SC Frankfurt sind die deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Rostock noch immer ein Thema. Die fünf Besten aus ihrem Team waren dabei. Zu einer Medaille reichte es aber nicht.

Florian und Pascal Berthold, Friederike Lehmann, Leon Senger und Marius Sperling - die besten Nachwuchs-Leichtathleten des Frankfurter SC - kamen mit jeder Menge neuer Erfahrungen von den deutschen Jugendmeisterschaften aus Rostock zurück. Die Schützlingen von Trainer Hartmut Schulze gingen in den Wettkampfklassen U 18 und U 20 über die Mittelstreckendistanz (800 Meter) sowie in den Sprintdisziplinen (110 m Hürden, 400 Meter Hürden) an den Start. Leon Senger und Marius Sperling (beide Jahrgang 1996) schafften dank starker Vorlaufzeiten über 800 Meter, 400 m Hürden und 110 m Hürden problemlos den Finaleinzug.

"Trotz der Steigerung meiner Vorlaufzeit habe ich im Zielsprint mit dem Dresdener Jan Mai Edelmetall knapp verpasst. Meine Saisonbestleistungen über die kurze und lange Hürdenstrecke machen mich stolz, denn ich stehe als Frankfurter Sportler wieder in den Top 10 des Deutschen Leichtathletikverbandes," freute sich Marius Sperling über seine bislang beste Platzierung nach der vierten deutschen Meisterschaft in Folge. Für 800-Meter-Läufer Leon Senger endete das Finale auf der mittleren Distanz enttäuschend. Nach einer Verwarnung am Start zeigte er Nerven, konnte trotz beherztem Rennen dem Tempo nicht folgen. "Platz Zehn mit einer Zeit von 2:01,08 Minuten das ist undiskutabel für mich", sagte der Potsdamer Sportschüler.

Die Frankfurter Talente Friederike Lehmann (Jahrgang 1998) sowie die Zwillinge Florian und Pascal Berthold (Jahrgang 1997) zählten in Rostock zu den jüngsten Athleten der weiblichen und männlichen Jugend U 18, waren dank ihrer Medaillenerfolge und Normerfüllungen in den Hürdendisziplinen bei den Norddeutschen Meisterschaften stark motiviert der Konkurrenz Paroli zu bieten, bis ins Finale zu sprinten.

"Das hohe Anfangstempo konnte ich nach der Hälfte des Rennens nicht mehr mitgehen. Die Zeit von 66,54 Sekunden war knapp zwei Zehntel langsamer als bei meiner Bestleistung bei den Norddeutschen Meisterschaften. Obwohl es dieses Mal noch nicht fürs Finale gereicht hat, ist ein Rennen vor solcher Kulisse gut fürs Selbstvertrauen," so die einzige Athletin im Frankfurter Team Friederike Lehmann mit Weitblick.

Pascal Berthold dagegen, der sich wie Vereinskollege Marius Sperling gleich für zwei Einzeldisziplinen der U 18 qualifizieren konnte, kämpfte nach einer erzielten Vorlaufzeit von 15,25 Sekunden über die 110 Meter Hürden auch auf der Stadionrunde um den Finaleinzug am Limit.

"Nach der zehnten Hürde habe ich meine Beine nicht mehr gespürt, meinen völlig ausgelaugten Körper mit letzter Kraft ins Ziel gebracht. Trotz der extremen Belastung innerhalb von nur sechs Stunden in zwei Vorlaufdisziplinen zu starten, bleibt ein Glücksgefühl, meine Grenzen der Leistungsfähigkeit ausgelotet zu haben", meinte Pascal Berthold, der mit 58,01 Sekunden den Finallauf deutlich verpasst hatte.

Florian Berthold, der nach den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend in Cottbus wie sein Zwillingsbruder Pascal nach zwei jähriger Pause erstmals wieder bei deutschen Titelkämpfen in den Startblöcken stand, hatte sich für das angepeilte 400 Meter Hürdenfinale viel vorgenommen. "Wieder bei deutschen Meisterschaften zu starten, ist für mich und meinen Bruder schon ein super Gefühl. Allerdings hätte ich knapp unter 55 Sekunden bleiben müssen. Die Zeit von 56,54 Sekunden geht schon in Ordnung und spricht für meine konstante Saisonleistung," unterstrich Florian Berthold sein Ergebnis.

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