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55 Kinder und Jugendliche aus neun Jugendfeuerwehren von Falkenberg-Höhe und Wriezen im Zeltlager / Spielerisch Zusammenwirken geübt

Viel Spaß zwischen Twister und Slackline

Jens Sell / 12.08.2013, 07:35 Uhr
Steinbeck (js) Emsiges und buntes Treiben hinter dem Gemeindehaus: Auf sechs Mannschaften verteilt, absolvieren 55 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren des Amtes Falkenberg-Höhe und als Gäste 13 Mitglieder der Wriezener Jugendwehr mit Jugendwartin Anja Rosch an der Spitze sechs Stationen auf der großen Wiese. Kinderlachen und Anfeuerungsrufe hier, konzentriertes Nachdenken da, Geschicklichkeit, Wissen, Teamfähigkeit und Einsatzfreude sind gefragt. Bei den Wasserspielen mit Geraldine Fourmont und Zeno Zimmermann zum Beispiel, wo die Kinder nacheinander mit einem kleinen Plastikbecher Wasser über eine Slalomstrecke balancieren und in einen Eimer gießen müssen. Wer den höchsten Pegel erreicht, bekommt eine Wassermelone als Nachtisch. Das Mittagessen, Nudeln mit Tomatensoße, bereitete Stephan Schindler von der Feuerwehr Dannenberg zu. Am Feuerwehrtwister, den Victoria Wojtenka und John Mensfeld aus Beiersdorf gebastelt haben, werden aufgemalte Ausrüstungsteile per Glücksrad ermittelt, auf die die Kinder ihre Hände und Füße platzieren müssen. Am Ende bleiben Alexander Petzold aus Kruge und Steven Erke aus Falkenberg als Sieger ihres Teams übrig. "Die Mannschafte sind bewusst bunt gemischt, denn wir streben im Amt einheitliche Ausbildungsstandards an, jeder muss sich sofort einfügen und mit den anderen zusammenwirken können, wie bei einem Einsatz", erläutert Amtsjugendwart Fabio Acquarone das Anliegen.

Die Jugendwarte der Ortswehren haben sich viel einfallen lassen. Daniela Singethan und Claudia Hentler aus Brunow nutzten ihre Ausbildung zum Jugendleiter beim Jugendamt MOL zum Beispiel, um sich dort die Slackline und andere Elemente eines Kletterparcours zu besorgen. Da kommt Paul Obst aus Freudenberg schon ganz gut rüber. Spielerisch lernen heißt es beim Tastspiel, bei dem Holger Thürnagel aus Kruge Feuerlöscher, Pressluftflaschen, Handscheinwerfer oder C-Rohr-Mundstücke unter einer Decke hält und die Kinder sie ertasten müssen. "Wie viel Wasser kommt durchs C-Rohr?", fragt er nebenher. "200 Liter pro Minute mit Mundstück, 400 ohne", weiß Shelissa Hentler aus Brunow.

Am Tisch von Anja Riosch liest Kim Zuppke von einem Quiz-Kärtchen die Fragen vor: Was tun bei Nasenbluten. Die Wriezenerin erklärt es den Kindern.

Da fährt ein Einsatzfahrzeug mit großem Anhänger vorbei. Amtsgerätewart Heinz Barrey bringt das Schlauchboot zum Zeltlager. Am Sonnabendnachmittag wird es am Röthsee zu Wasser gelassen. "Wir freuen uns, dass wir vom Amt für unsere Jugendfeuerwehrmitglieder passende Schwimmwesten bekommen haben, so können wir für die Kinder höchste Sicherheit garantieren", sagt Fabio Acquarone. "Man muss überhaupt sagen, dass die Zusammenarbeit mit dem Amt und speziell Amtsdirektor Holger Horneffer hervorragend klappt", schiebt Amtswehrführer Ingo Köhler nach. Horneffer war schließlich lange genug als Bau- und Ordnungsamtsleiter für den Katastrophenschutz zuständig. Langeweile kommt an diesem Sonnabend nicht auf, erst recht nicht in der Nacht, als es zur Nachtwanderung mit "erschreckenden" Überraschungen hinaus geht.

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