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Mit 24 Teams beim Drachenbootrennen des 13. Wukenseefestes Rekordbeteiligung / Spiel und Spaß für die Kinder

Team "Kittelkiste" erobert Bürgermeisterpokal

Brigitte Horn / 18.08.2013, 23:22 Uhr - Aktualisiert 19.08.2013, 17:29
Biesenthal (MOZ) Biesenthal erlebte am Freitag und Sonnabend ein gut besuchtes 13. Wukenseefest. Im Mittelpunkt des Spektakels stand das Drachenbootrennen - diesmal mit einer Rekordbeteiligung von 24 Booten. Drumherum rankten sich Marktgeschehen sowie Unterhaltungsprogramme für Jung und Alt

Der Strand des Wukensees hatte in großen Teilen die Anmutung eines Fahrerlagers bei der Formel 1. Jedes Drachenbootteam residierte auf einem eigenen Platz, zumeist mit Pavillon, worunter man gemütlich sitzen, Sponsoren präsentieren oder vom selbst mitgebrachten Büfett naschen konnte, wie etwa beim Team der "Hoppelhasen". Schon dieser Name und der vieler anderer Teams signalisiert, dass man das Ganze vor allem als eine Spaßveranstaltung verstehen wollte.

Insgesamt haben sich 24 Mannschaften angemeldet, was Teilnahmerekord ist. So gab es die "Laborpiraten", die "Faworiten", wohlgemerkt mit "w" die "Spree-Coyoten", "Bernies wilde Bande" oder die "Wellenreiter", um nur einige Beispiele zu nennen. Die "Hoppelhasen" aus Berlin-Köpenick haben sich vor drei Jahren als absolutes Freizeitteam bei einer Silvesterparty gegründet. Zu ihnen gehören Polizisten, Banker, Sekretärinnen und andere Berufe, sagt Cordula Gränitz. Ähnlich sehen es die Güstrower "Black Pearls", die es seit acht Jahren gibt und die sich einmal im Jahr auf den Inselseeevent in Güstrow vorbereiten, so Jens Mohnke, und jetzt das erste Mal in Biesenthal dabei sind.

Zu den Biesenthaler Teams gehören unter anderem SV 90 Biesenthal und der "Bahnexpress", zu dem sich Mitglieder des Vereins Kulturbahnhof zusammengefunden haben. Für Oliver Rost war überdies klar, dass sich der Biesenthaler SV 90 als größter Verein der Stadt selbstverständlich am Drachenbootrennen beteiligt. Aus dem benachbarten Melchow war der MCV, der Melchower Karnevalsverein, angetreten. Nicht zu vergessen eine Delegation von 16 Mitgliedern der Partner- und Korbmacherstadt Nowy Tomyšl. Tomasz Wlekly, der Vorsitzende des Stadtrates, sagte, dass das ein wunderschöner Ort ist und sie auch mit einem Lauf beim Drachenbootrennen mitmachen.

Die Wukey's organisieren jetzt das zweite Jahr das Drachenbootrennen, informierte Simone Drews, Trainerin von den Biesenthaler Wukey's. Schön sei, dass so viele mitmachen und es auch gelungen sei, vier Mannschaften mit Behinderten in das Rennen einzubeziehen.

Nicht nur mit der Beteiligung am Drachenbootrennen, auch mit der Präsenz der Händler und Vereine zeigte sich Biesenthals Bürgermeister Andrè Stahl äußerst zufrieden. Der Heimatverein etwa wartete mit besonderen Leckerbissen auf. So konnten dort ein alter Bebauungsplan von Biesenthal Nord aus dem Jahr 1903 und eine Mappe mit alten Darstellungen des Wukensees bewundert werden. Auch der polnische Verbandsmittelhersteller TZMO war mit einem Stand vertreten. "Wir wollen den Menschen hier zeigen, was wir machen und uns am Leben der Stadt beteiligen", sagte Geschäftsführer Piotr Daszynski. Diesmal noch ohne Mannschaft, will sich das Unternehmen aber im nächsten Jahr am Drachenbootwettbewerb beteiligen.

Im bunten Treiben am Wukensee war auch jede Menge nur für Kinder zu entdecken. So gab es einen fahrenden Märchenpalast, ein wunderschönes kleines Puppentheater in einem Lkw-Container, in dem im Übrigen eine Klimaanlage für angenehme Temperaturen sorgte. Ein Piratenanimationsprogramm gehörte ebenso dazu wie Aufführungen des Musiktheaters Nobel-Popel.

Zum Ausklang spielte die Band "Sowieso", sangen drei Tenöre der Deutschen Staatsoper auf dem Steg im Wukensee und erhellte ein Feuerwerk den nächtlichen Himmel. Zuvor konnte das Team "Kittelkiste" aus Biesenthal den Pokal des Bürgermeisters in Empfang nehmen.

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