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Biesenthaler Stadtverordnete beschließen Schaffung zusätzlicher Räume

"Knirpsenland" braucht mehr Platz

Vorbereitung zur Ausfahrt: Kita-Leiterin Katrin Krüger und Erzieherin Antja Wehrmann (r.) mit einigen Kindern, die in der Kita "Knirpsenland" betreut werden
Vorbereitung zur Ausfahrt: Kita-Leiterin Katrin Krüger und Erzieherin Antja Wehrmann (r.) mit einigen Kindern, die in der Kita "Knirpsenland" betreut werden © Foto: Micha Winkler Berlin
Brigitte Horn / 22.08.2013, 19:47 Uhr
Biesenthal (MOZ) Die Kita Knirpsenland platzt aus allen Nähten. Eigentlich in gutem Zustand, weil erst vor wenigen Jahren grundlegend saniert, bringt die jetzt höhere Auslastung Probleme mit sich. So fehlen beispielsweise ein Verbindungsbau zwischen den Hauptgebäuden und ein Bewegungsraum für die Kinder.

Mit ihrer Lage am Waldrand und zugleich verkehrsgünstig an der Bahnhofstraße nimmt die Kita Knirpsenland den Besucher für sich ein. Die ehemalige Villa präsentiert sich in einem guten Zustand. Da aber mittlerweile die Kapazität von 109 Plätzen komplett ausgeschöpft wird, zeigen sich die Grenzen dieser schönen Einrichtung.

Mit der Ankündigung, das Einschulungsalter wieder heraufzusetzen, hat es einen Anlass gegeben, noch einmal baulich an das Gebäude heranzugehen. Dann nämlich bleiben etwa 20 Kinder ein Jahr länger in der Einrichtung, so dass unbedingt etwas getan werden muss, informierte Bürgermeister André Stahl. Und so wurde die Amtsverwaltung beauftragt, den dafür erforderlichen Aufwand zu ermitteln.

Der scheint nun größer zu werden, als gedacht. Wenn in diesen Größenordnungen erweitert werden soll, müsse es eine umfangreiche Planung geben und am Ende müsste dann eine neue Betriebsgenehmigung eingeholt werden, informierte Grit Secorsky von der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim in der jüngsten Hauptausschusssitzung.

Das allerdings stieß im Hauptausschuss nicht auf Gegenliebe. Zunächst wies ein Ausschussmitglied darauf hin, dass das Alter für die Einschulung nun doch nicht geändert werden soll, weshalb man nicht unbedingt bauen müsse. Demgegenüber verwies Bürgermeister André Stahl darauf, dass der Bewegungsraum nicht mehr zeitgemäß sei. Nötig wäre auch ein Verbindungsbau, damit Kinder und Erzieher bei Regen geschützt von einem ins andere Haus gelangen können. Ergänzend machte Dirk Siebenmorgen darauf aufmerksam, dass es auch in dem jetzt kombinierten Schlaf- und Bewegungsraum in der oberen Etage im Sommer viel zu heiß werde. Dazu komme die Eingangssituation des Hauses. Wenn dort im Winter fast immer die Tür offen ist, werde es in benachbarten Räumen zu kalt, unterstrich er die Notwendigkeit der Schaffung zusätzlicher Räume, um die Situation zu entspannen. Jörg Bull machte noch darauf aufmerksam, dass zu prüfen sei, ob mehr Krippen- oder mehr Kindergartenplätze nötig sind, weil davon abhängig auch die Sanitäranlagen in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen gebaut werden müssten.

Während zum Teil die Auffassung vertreten wurde, dass es nicht ohne grundlegende Planung geht, setzte sich letztlich die Auffassung des Bürgermeisters durch. Danach sollten als Pauschalvariante zwei Gruppenräume, ein Verbindungsgang, ein Bewegungsraum sowie zusätzliche Sanitärräume geplant und gebaut werden. Dafür entschied sich der Hauptausschuss bei einer Stimmenthaltung einstimmig. Mit der Planung des Vorhabens wurde in der Sitzung gleich noch das Büro IBE beauftragt.

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