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A-Jugend des Frankfurter Handballclubs Cup-Gewinner in Berlin / Gestandene Frauen-Mannschaften waren die sportlichen Gegner

Dahlmann-Team in erstaunlicher Frühform

© Foto: Michael Benk
Matthias Braun / 28.08.2013, 06:53 Uhr
Berlin (MOZ) Für eine faustdicke Überraschung sorgte die A-Jugend-Mannschaft des Frankfurter Handballclubs um ihren Trainer Wolfgang Dahlmann beim MEWIGO-Cup in Berlin. Gegen gestandene Frauenteams aus verschiedenen Oberligen sowie der A-Jugend von Grün-Weiß Schwerin gewannen die Oderstädterinnen das Turnier durch einen 16:14-Finalerfolg gegen den HSV Marienberg.

Gegen die gleiche Mannschaft hatten die Frankfurterinnen in der Vorrunde noch 7:10 verloren. Der Erfolg gewinnt zudem an Bedeutung, da der FHC mit acht B-Jugendlichen in seinen Reihen antrat.

Nach anfänglichem Respekt und der Auftakt-Niederlage gegen Marienberg steigerte sich die Mannschaft jedoch von Spiel zu Spiel. Die körperliche Unterlegenheit gegen Frauenmannschaften wurde von den Dahlmann-Schützlingen durch Aktionsschnelligkeit und hohe Laufbereitschaft kompensiert. So gelangen Erfolge gegen Grün-Weiß Schwerin (A-Jugend, 13:10), Pro Sport Berlin (10:6), Spreefüxxe Berlin II (10:9) und die HSG Heidmark (12:6).

Während alle Mannschaften spätestens nach dem vierten Turnierspiel über je 20 Minuten konditionell abbauten, konnten die Frankfurterinnen das Niveau halten und speziell im Finale das Spieltempo noch einmal deutlich erhöhen. Über den Gegenstoß (Kathleen Müller, Antea Arndt, Maria Heinke, Alexia Hauf) wurden in allen Begegnungen spielentscheidende Akzente gesetzt.

Im Halbfinale hatten die Oderstädterinnen mit der HSG Heidmark keine Probleme (15:7) und setzten sich im stimmungsvollen Finale gegen den HSV Marienberg eindrucksvoll durch (16:14). Dabei attestierte Wolfgang Dahlmann Lea Guderian und Antea Arndt eine "kluge Spielführung im Positionsangriff von der Rückraummitte, gepaart mit individueller Torgefährlichkeit." Weiter im Rückraum zeigte sich Maria Heinke mit effektiven Schlagwürfen und Sprungwurf-Variationen ebenso verbessert wie Michelle Dürrwald. Vivien Groke traf selbst aus spitzestem Winkel mit hoher Effizienz.

Gute Torhüterleistungen zeigten Maike Wagner und Yania Silva Alfonso. Als besonderen Lichtblick sah der Frankfurter Trainer das Spiel der jungen Alexia Hauf auf Linksaußen, die die bei der Jugend-Europameisterschaft weilende Joanna Rode ordentlich vertrat. "Nach umfangreicher Vorbereitung wies die Mannschaft gute einen guten konditionellen Leistungszustand nach und offenbarte auch im kollektiven Zusammenspiel in Angriff und Abwehr eine erstaunliche Frühform", zog Wolfgang Dahlmann ein positives Resümee.

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