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Stadt fordert hauptamtlichen Vorsteher für Zweckverband Panke/Finow

Biesenthal stellt sich schützend vor Nedlin

Sabine Rakitin / 28.08.2013, 07:33 Uhr
Bernau/Biesenthal (MOZ) "Die Stadt Biesenthal will für den Wasser- und Abwasserzweckverband Panke/Finow einen hauptamtlichen Verbandsvorsteher." Das erklärte Bürgermeister Andrè Stahl (Linke) am Dienstag. Biesenthal werde zur nächsten Verbandsversammlung einen entsprechenden Antrag einreichen.

Stahl reagierte damit auf Äußerungen von Hubert Handke (CDU), das Ehrenamt als amtierender Verbandsvorsteher aufgeben zu wollen. Da für die Besetzung der Funktion nur ein Hauptverwaltungsbeamter in Frage kommt, und es davon im Verbandsgebiet lediglich zwei gibt - Bernaus Bürgermeister Handke und den Amtsdirektor von Biesenthal-Barnim, Andrè Nedlin - müsste letzterer in den sauren Apfel beißen und die Führung des WAV übernehmen. Dagegen aber stellt sich die Mehrzahl der Bürgermeister aus Biesenthal-Barnim. Sie sehen nicht ein, dass der von ihnen bezahlte Verwaltungschef zwei bis drei Tage in der Woche einen Verband führen soll, in dem mit Rüdnitz, Melchow und Biesenthal gerade mal 20 Prozent der amtsangehörigen Gemeinden Mitglied sind.

"Wir sind bereits seit Jahren der Ansicht, dass die Position des Verbandsvorstehers ehrenamtlich nur schwer auszufüllen ist", sagte Andrè Stahl gestern. Und die Kosten für einen Hauptamtlichen würden bei der Wirtschaftskraft des Verbandes sicher nicht ins Gewicht fallen.

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Dr.-Ing. Frank Valentin 29.08.2013 - 09:24:09

Heucheln und Lügen

Der Artikel "BIESENTHAL STELLT SICH SCHÜTZEND VOR NEDLIN" in der Printausgabe der "Märkischen Oderzeitung" beleuchtet die unrühmliche Rolle, die die Linken in Biesenthal im Zusammenhang mit den Altanschließerbeiträgen spielen. Frau Mächtig hatte ja auf der ersten Dienstagsdemo in Bernau noch Unterstützung für das Gebührenmodell geheuchelt und behauptet, den Einigungsvertrag.könne man nicht einklagen. Der Einigungsvertrag verbietet nämlich eindeutig die Einforderung von Erschließungskosten aus DDR-Zeiten Nun, es ist schön, dass Mächtigs wirkliche Meinung, die sie offenbar nur in den Hinterzimmern der Macht äußert, abseits der üblichen politischen Lügerei endlich einmal öffentlich wird.

Friedrich Lange 28.08.2013 - 18:13:10

Erkenntnis oder Taktik ?

Herr Stahl als Bürgermeister von Biesenhal hat weder das Bürgerbegehren von 1400 Einwohnern noch diverse Angebote der Bürgerinitiative zum Meinungsaustausch interessiert. Die Linken von Biesenthal Mächtig, Stahl, Siebenmorgen haben mit ihrer Mehrheit die Beitragsfinanzierung unterstützt und beschlossen. Die Bürgerinitiative hat vor 2 Jahren vorgeschlagen einen hauptamtlichen Verbandsvorsteher einzusetzen. Woher kommt jetzt die Erkenntnis ? Steht schon jemand aus der Umgebung von Handke bereit. Der neue Verbandsvorsteher muss ein unabhängiger Fachmann sein der den Verband mit eigenem Personal führt und die hoheitlichen Aufgaben abdeckt. Wie wäre es mit dem Vorschlag die Verbände von Panketal , Wandlitz und Bernau zusammenzulegen. Der Landrat hat gegenüber der Bürgerinitiative positiv zu diesem Vorschlag reagiert. Die Vorteile eines großen Verbandes liegen auf der Hand. Also nicht nur kleinkariert denken .

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