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Bunte Dächer vom Dachdecker

Stolz aufs neue Können: Dachdeckermeister Stefan Blankenfeld hat einen Lehrgang besucht, bei dem er lernte, aus Schiefer kleine Kunstwerke zu schaffen.
Stolz aufs neue Können: Dachdeckermeister Stefan Blankenfeld hat einen Lehrgang besucht, bei dem er lernte, aus Schiefer kleine Kunstwerke zu schaffen. © Foto: MOZ/Heike Hahn
Heike Hahn / 29.08.2013, 18:47 Uhr
Letschin (MOZ) Stefan Blankenfeld möchte im Oderbruch so etwas ähnliches wie eine kleine Revolution starten. Jedenfalls wenn es um Dächer geht. Der Dachdeckermeister ist ganz begeistert von bunten Ornamenten aus Schiefer. "Damit kann jeder seiner Fassade oder seinem Dach eine ganz persönliche Note geben", erklärt der 26-Jährige. Er und sein Bruder Christian, beide arbeiten im väterlichen Betrieb in Letschin, haben gelernt, wie man aus Schiefer kleine Kunstwerke macht.

Aus Vorlagen aller Art, ob Blumen, Tieren, Gegenständen und Menschen - sie können sie ins Dach "meißeln". Ein Referenzobjekt ist der Giebel eines Hauses in Sophienthal. Dort blüht ein Edelweiß. "Sie sind regensicher und witterungsstabil angebracht, bei ihnen ist auch keine Nacharbeitung wie bei anderen Fassaden nötig", so Stefan Blankenfeld. Die Farben des Schiefers variieren von blau, schwarz, grün und gehen auch ins rötliche. Anhand von Schablonen werden die Steine von den Blankenfelds selbst mit dem Schieferhammer zurecht gehauen und eingepasst.

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der Holgo 30.08.2013 - 13:58:59

Die Langlebigkeit…

…und "Wartungsfreiheit" wäre für mich aber genau das Problem an der Sache. Wenn ich meine Fassade nach 8 Jahren nicht mehr sehen kann, dann nehme ich - wenn ich sowieso neu streichen muß - einfach mal eine neue Farbe und alles ist wieder schick. Wenn mir Schiefer gefällt ist es ja erstmal auch kein Problem aber es muß mir dann schon ein paar Jahre länger gefallen, bis sich das Erneuern rechnet.

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