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Bad Freienwalder Mädchen erreichen ersten Platz

Kreisausscheid: Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Märkisch-Oderland kämpften im Jahn-Stadion um die Pokale.
Kreisausscheid: Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Märkisch-Oderland kämpften im Jahn-Stadion um die Pokale. © Foto: Sören Tetzlaff
steffen göttmann / 03.09.2013, 04:47 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) 32 Mannschaften haben am Sonnabend beim Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren im Bad Freienwalder Jahnstadion um die Pokale gekämpft. Sie fanden wie in den vergangenen Jahren beste Bedingungen vor. Die Bad Freienwalder Feuerwehr bewies sich einmal mehr als hervorragender Gastgeber, lobte Hans-Dieter Kandzia, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Märkisch-Oderland. Bad Freienwaldes Bürgermeister Ralf Lehmann (parteilos) hatte am Morgen die Jugendfeuerwehrleute begrüßt und die Kreismeisterschaften eröffnet.

Die Jugendfeuerwehren traten in fünf Klassen an, 10 bis 14 Jahre jeweils männlich und weiblich, 15 bis 18 Jahre männlich und weiblich sowie U 10, also Kinder unter zehn Jahre. Die Nachwuchsfeuerwehrleute wetteiferten in den Disziplinen Löschangriff nass, 5 mal 80 Meter Gruppenstaffette sowie erstmals 100 Meter Hindernislauf, berichtete David Seeger. Der Bad Freienwalder ist Kreisjugendwart.

Für den Löschangriff nass bilden die Wehren fünfköpfige Mannschaften und benötigen einen Erwachsenen, der als Maschinist die Pumpe bedient. Das Team muss möglichst schnell eine Wasserverbindung zwischen einem Behälter und dem Ziel herstellen, das mit einem Wasserstrahl getroffen werden muss. Die Distanz betrug im Freienwalder Jahn-Stadion 60 Meter.

"Wir haben intensiv trainiert - jeden Freitag ab 16 Uhr", sagte Guido Bell, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Bad Freienwalde. Die Bad Freienwalder Wehr sucht stets neuen Nachwuchs. Wer sich für die Arbeit der Jugendfeuerwehr interessiert, könne vorbeikommen und mittrainieren.

Eine reine Mädchenmannschaft kann schickte die Jugendfeuerwehr Podelzig ins Rennen. "Wir trainieren einmal pro Woche", sagten Jessica Schülke (14) und Vivien Schwandner (15). Sie haben sich alle durch die Schule in Lebus kennengelernt und sich gegenseitig animiert der Feuerwehr beizutreten. Die Mädchen wollen auf jeden Fall in die Einsatzabteilung aufsteigen, wenn sie alt genug sind und sie den geforderten Ausbildungsstand aufweisen können.

Auch die Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe schickte am Sonnabend zwei Gruppen aus vier Feuerwehren zum Kreisausscheid, sagte Roy Gehrke, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg.

Für Hans-Dieter Kandzia sind die Jugendfeuerwehren das größte Nachwuchsreservoir für die Einsatzabteilungen. "Die Jugendlichen heranzubekommen ist nicht unser größtes Problem, sondern sie zu behalten", erklärte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes.

Als Sieger aus dem Vergleich ging die Jugendfeuerwehr Libbenichen hervor, die in zwei Klassen erste Plätze belegte. Weitere erste Plätze holten Teams aus Treplin und Letschin sowie die Bad Freienwalder Mädchen.

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