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Auf den Weg gebracht

Beate Bias
Beate Bias © Foto: Patrick Pleul
Beate Bias / 06.10.2013, 20:02 Uhr
(MOZ) Was hat die rechtsradikale NPD nicht alles versucht, um das Flüchtlingsheim im Berliner Stadtteil Hellersdorf zu verhindern? In Erinnerung sind unwürdige Szenen von angestachelten Anwohnern. Immer flankiert von Mitgliedern der NPD. Vor Ort zeigte sich einmal mehr, dass Unwissenheit und Dummheit ideale Nährböden für Ängste und damit für menschenverachtende Ausbrüche sind.

Noch ist der Stadtteil nicht zu einem normalen Alltag zurückgekehrt. Aber der Initiative "Hellersdorf hilft" ist es bereits mit zahlreichen Aktivitäten gelungen, einen Weg dorthin zu ebnen. Allein an diesem Wochenende wurden rund 200 Kartons mit Spenden an die Flüchtlinge übergeben. Eine Größenordnung, die bundesweit einzigartig ist.

Sicher stammen die wenigsten Pakete aus der unmittelbaren Umgebung. Aber dennoch ist die Aktion ein Zeichen an die Nachbarschaft - dass Hilfsbereitschaft und Akzeptanz zwei grundlegend gute Eigenschaften sind. Von einer erfolgreichen Integration kann freilich noch längst keine Rede sein. Es ist mehr ein stilles Abwarten, das leicht wieder umschlagen kann.

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Thomas 07.10.2013 - 15:50:51

Tolle Aktion!

Tolle Aktion! Und ja es stimmt, Leute die sich vor ein Flüchtlingsheim voller Menschen (Familien mit Kindern) stellen und rechte parolen rufen sind "dumm und unwissend" - oder einfach umgedreht gelesen rehcölhcsra!!! Und die daran nicht schlimmes sehen ebenso. Die Leute die das rufen haben keine Ahnung wie es sich anfühlt seine Heimat verlassen zu müssen, in ein anderes Land zu müssen und ein komplett neues Leben aufzubauen. Wir sind allesamt Menschen und sollten endlich lernen uns gegenseitig mit Respekt und Würde zu behandeln. Und noch einmal. Wer sich daran aufgeilt und dem es missfällt das 200 Kartons mit was für einen Inhalt auch immer an Menschen in Not überrascht wurden, gehört für mich und für alle anderen in meinen Bekanntenkreis zur ganz üblen Sorte. Rafft ihr es nicht, dass genau diese Mentalität die Hauptursache für Elend und Leid auf dieser Erde ist. Leider werden die sich teilweise selbst so bezeichnenden "Dummen und Unwissenden" (Bezug auf Kommentar vom 07.10.13, 13:53:20) das nicht begreifen. Man kann von Glück reden, dass es sich dabei nur um eine armselige Minderheit handelt.

SAg ich jetzt nicht mehr, zu gefaehrlich 07.10.2013 - 13:53:20

An all die Dummen und Unwissenden

"Allein an diesem Wochenende wurden rund 200 Kartons mit Spenden an die Flüchtlinge übergeben. Eine Größenordnung, die bundesweit einzigartig ist." Na ich will garnicht wissen, wer denn diese ueberwaeltigende Anzahl von Kartons gepackt hat. Da steckt bestimmt eine kleine wissende und nicht dumme Gruppe dahinter. Schon klar wer jetzt nicht die Meinung der Beate Bias vertritt, muss dumm und unwissend sein. Also wir wollen dann mal rekatapultieren. Diejenigen die sich gegen diesen Asylantentrick wenden ( entspricht deutschen Gesetzen) sind dumm und unwissend. Leute die Kartons mit welchem Inhalt auch immer packen ( gewaltige 200-eine einmalige Sache in der Bundesrepublik) sind die klugen und guten Menschen. Jetzt verstehe ich das erst. So ist das also. Ich bin jetzt wirklich davon ueberzeugt. dass ich dann gerne zu den dummen und unwissenden Menschen gehoeren moechte.

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