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Nächster Urnengang in 228 Tagen

Ab in die Urne: Im Mai 2014 wird wieder gewählt.
Ab in die Urne: Im Mai 2014 wird wieder gewählt. © Foto: MZV
Burkhard Keeve / 08.10.2013, 18:03 Uhr
Oranienburg (Burkhard Keeve) Nach der Wahl ist vor der Wahl. Bereits jetzt werden die formalen Eckpfeiler für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr festgeklopft.

So werden in Brandenburg am 25. Mai 2014, also in 228 Tagen, die kommunal-politischen Verhältnisse neu gemischt. Zur Disposition stehen eine neue Zusammensetzung des Kreistags, der Gemeindevertretungen und der Bürgermeister, wobei hauptamtliche Bürgermeister nur alle acht Jahre gewählt werden. Am selben Tag sind übrigens auch Kreuzchen für das Europaparlament zu machen.

Kommunalwahlen finden alle fünf Jahre statt. In Brandenburg zuletzt am 28. September 2008. Kommende Woche hat der Kreistag über die Wahlkreise in Oberhavel abzustimmen. Es sollen wie gehabt vier entstehen.

Wahlkreis 1: Fürstenberg, Kremmen, Liebenwalde, Löwenberger Land, Zehdenick sowie Amt Gransee und Gemeinden. Hier wurden Ende 2012 genau 47 867 Einwohner gezählt, Ende 2007 waren es 50 744.

Wahlkreis 2: Hennigsdorf, Oberkrämer und Velten. Einwohner: 47 677; (2007: 48 202).

Wahlkreis 3: Leegebruch und Oranienburg. Einwohner: 48 236; (2007: 48 200).

Wahlkreis 4: Birkenwerder, Glienicke, Hohen Neuendorf und Mühlenbecker Land. Einwohner: 58 382; 2007: 54 707.

Die Wahlkreise sind so zu bilden, dass "der Grundsatz gewahrt bleibt, dass sie vergleichbare Einwohnerzahlen haben müssen", heißt es in der Beschlussbegründung für den Kreistag. Oberhavel hält sich da an die Vorschriften. Erst wenn die Bevölkerungszahl der einzelnen Wahlkreise mehr 25 Prozent von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl der vier Wahlkreise abweicht, sind neue zu bilden. Oberhavel bleibt in diesen Grenzen. Die höchste Abweichung gegenüber dem Durchschnittswert der vier Kreise (50 540) herrscht im Wahlkreis 4 mit 58 382 Einwohnern. Hier liegt die Abweichung bei 15,5 Prozent.

Zu den Regularien im Vorfeld der nächsten Kommunalwahl gehört es auch, einen Kreiswahlleiter und dessen Stellvertreter zu berufen. Diese Aufgabe sollen nach dem Vorschlag der Verwaltung Rudi Mießner als Leiter und Jan-Christian Hübsch (Stellvertreter) übernehmen. Mießner kennt das Wahl-Prozedere bereits gut. Bislang fungierte Mießner neben Helmut Möller, der 2010 ausschied, als dessen Vize.

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