Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Ahrensfelde feierte am Sonnabend das zehnjährige Bestehen der Gemeinde

Die Herausforderungen gemeistert

Geehrt: Klaus Kieper, Renate Kießling und Siegfried Berger erhielten die Ehrennadel. Neben ihnen der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Thomas Jakobs, und Bürgermeister Wilfried Gehrke (v.l.).
Geehrt: Klaus Kieper, Renate Kießling und Siegfried Berger erhielten die Ehrennadel. Neben ihnen der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Thomas Jakobs, und Bürgermeister Wilfried Gehrke (v.l.). © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Kai-Uwe Krakau / 28.10.2013, 07:44 Uhr
Ahrensfelde (MOZ) Mit einer Festveranstaltung ist am Sonnabend das zehnjährige Bestehen der Gemeinde Ahrensfelde begangen worden. Drei Bürger wurden aus diesem Anlass mit einer Ehrennadel ausgezeichnet.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Chorgemeinschaft Blumberg ergriff im neuen Orteilzentrum zunächst Bürgermeister Wilfried Gehrke das Wort. Er blickte in seiner Rede auf den schwierigen Anfang zurück. "Die Kommunen wollten ihre Eigenständigkeit behalten, hatten sogar gegen die Zwangsfusion geklagt", betonte Gehrke. Lediglich Mehrow schloss sich in der freiwilligen Phase der Gemeinde Ahrensfelde an. "Wir haben uns dann aber entschlossen den neuen Aufgaben gestellt", sagte der Bürgermeister. So wurde etwa aus "Ahrensfelde/Blumberg" lediglich "Ahrensfelde". Mehrow erhielt darüber hinaus wieder den Status eines Ortsteils.

"In den vergangenen zehn Jahren haben wir viel erreicht", hob Gehrke hervor. In Schulen und Kindertagesstätten, die Feuerwehren sowie die Infrastruktur wurden insgesamt 68 Millionen Euro investiert. Lediglich für den Bau des Rathauses habe man sich zwei Millionen Euro leihen müssen. Darüber hinaus sei es auch gelungen, die Kredite und Verbindlichkeiten der fusionierten Gemeinden weitgehend abzubauen. "Wir sind auf einem guten Weg, die Schulden zu tilgen", erklärte der Ahrensfelder Verwaltungschef. Nach seinen Angaben liegt die Höhe der noch laufenden Kredite bei 2,38 Millionen Euro. Als Erfolg wertete Gehrke auch den kürzlich erfolgten Beschluss des Flächennutzungsplanes. Er sei ein gutes Fundament, von dem aus die künftige Entwicklung der Gemeinde gestartet werden könne, so der Bürgermeister.

Angesichts der geplanten Kommunalreform in Brandenburg warnte Gehrke vor großen Strukturen. Diese seien für die Menschen "nicht erlebbar". Der Bürgermeister dankte abschließend seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. "Wir haben eine hochmoderne, effektive Verwaltung".

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Thomas Jakobs, beschrieb das Selbstverständnis des Gremiums. "Bei allen Entscheidungen geht es um das Gemeinwohl und nicht um die Anliegen von Ortsteilen oder Anwohnern bestimmter Straßen", betonte er. Als künftig noch zu lösende Aufgaben bezeichnete Jakobs die Verbesserung der Verkehrssituation sowie die Ausstattung von Blumberg und Mehrow mit "schnellem" Internet.

Anschließend wurden Klaus Kieper, Renate Kießling und Siegfried Berger für ihr Engagement mit der Ehrennadel der Gemeinde Ahrensfelde geehrt.

Klaus Kieper setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Kindereisenbahn auf dem Gelände der evangelischen Kirche ein. Die Senioren-und Kulturarbeit liegt Renate Kießling besonders am Herzen. Sie organisiert Veranstaltungen und bereitet jährlich den Vorlesetag in Kindereinrichtungen vor. Siegfried Berger aus Neu-Lindenberg ist Vorsitzender der Siedlergemeinschaft und engagiert sich als Abgeordneter für die Gesamtgemeinde.

Einen Blumenstrauß erhielten Ingrid Iwa, Monika Haake, Beate Unger, Gertraude Herzog und der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Bernau, Frank Peters. Für seine 40-jährige Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Eiche bekam Bernd Grunow in der Festveranstaltung eine Geldprämie. Zum Brandmeister wurde Falko Grunow befördert.

Mit einem Buffet und musikalischer Umrahmung klang der Abend im Ortsteilzentrum zu später Stunde aus.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG