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Bauwerk wurde 1945 von den Nazis gesprengt

Erste große Spreebrücke vor 100 Jahren eröffnet

Vor 100 Jahren: Zur Eröffnung der Kaiser-Wilhelm-Brücke am 30. Oktober 1913 fuhren keine Autos über das Bauwerk. Stattdessen spazierten dort in Scharen fein gekleidete Herren mit Hut.
Vor 100 Jahren: Zur Eröffnung der Kaiser-Wilhelm-Brücke am 30. Oktober 1913 fuhren keine Autos über das Bauwerk. Stattdessen spazierten dort in Scharen fein gekleidete Herren mit Hut. © Foto: moz
Bernhard Schwiete / 30.10.2013, 07:39 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Heute vor 100 Jahren war ein bedeutsamer Tag für Fürstenwalde. Die erste große Brücke über die Spree, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, wurde eröffnet. Sie verband die Stadt mit dem damals selbstständigen Ketschendorf. Das Bauwerk, auf dem heute an der gleichen Stelle durchschnittlich 29000 Autos pro Tag den Fluss queren, ist allerdings nicht dasselbe. Um den Vormarsch der Roten Armee Richtung Berlin zu erschweren, sprengten die Nazis die Brücke 1945. Wiederum 15 Jahre später war die Brücke der Thälmann-Pioniere fertig. Diese Konstruktion steht noch heute; allerdings wurde sie 1995 verbreitert. Seitdem rollt der Verkehr auf drei Spuren. Trotzdem blieb die Stelle stauträchtig, bis die zweite Fürstenwalder Spreebrücke für Autos gebaut wurde. Auf der Umgehungsstraße (B 168) hält sie seitdem einen Teil des Durchgangsverkehrs aus der Innenstadt.

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Egal 31.10.2013 - 09:15:22

Hengstparade

Man hätte ja wenigstens eine "Hengstparade" über die Brücke laufen lassen können.

Ein Leser 30.10.2013 - 21:03:50

große Spreebrücke

und es gibt kein großes Fest wo das gefeiert wird. Schande an die Stadtverantwortlichen. Es ist das wichtigste Bauwerk in Fürstenwalde !!! Schade das man sie nicht wegjagen kann, sie hätten es verdient. Diese Stadt geht den Bach runter !!!

ede 30.10.2013 - 14:50:42

..

Und was ist aus unserer Stadt geworden? Hartz 4, Asylanten und Gewalt, wie gut dass ich die nächsten 100 Jahre nicht miterleben muss!

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