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Ausleihe im Gutshaus Wölsickendorf möglich / Ehrenamtlich Bücher entstaubt und geordnet

Bibliothek würdigt verstorbenen Maler

Margret Glunz (l.) und Gunda Grün bei der Wiedereröffnung der Bibliothek im Gutshaus Wölsickendorf, die den Namen des verstobenen Künstlers Peter Hoppe (1938 bis 2010) trägt.
Margret Glunz (l.) und Gunda Grün bei der Wiedereröffnung der Bibliothek im Gutshaus Wölsickendorf, die den Namen des verstobenen Künstlers Peter Hoppe (1938 bis 2010) trägt. © Foto: Sören Tetzlaff
Sören Tetzlaff / 07.11.2013, 07:40 Uhr
Wölsickendorf (MOZ) Die Bibliothek ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht und am Montag wiedereröffnet worden. Die beiden Wölsickendorferinnen Margret Glunz und Gunda Grün säuberten in zahlreichen Arbeitsstunden die verstaubten Bücher und ordneten sie wieder. Seit 2010 lagen die Bücher stapelweise auf dem Boden des jetzigen Bibliotheksraums im Wölsickendorfer Gutshaus.

Die Renovierungsarbeiten an dem Gebäude zogen sich über drei Jahre hin. Eine dicke Staubschicht zog sich in dieser Zeit über die Bücher.

Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. In Reih und Glied stehen die Bücher geordnet nach Kinder-, Sachbüchern und Krimis, in dem hellen renovierten Raum. Bilder des im März 2010 verstorbenen Künstlers Peter Hoppe schmücken den Raum. Die Bibliothek wird den Namen des Künstlers tragen der über den Sommer in Wölsickendorf gearbeitet und für die Kirche ein großes Altarbild gemalt hat. Sein Grab befindet sich neben der Kirche. Schon zu DDR Zeiten bestand eine kleine Bibliothek in Wölsickendorf. In den Wendejahren war sie in Vergessenheit geraten. Die Bücher wurden von Joachim Schleinitz wiederentdeckt. Gemeindeschwester Dorothea Hobar und Margret Glunz nahmen sich der Bücher an und belebten die Bibliothek.

"Lesen bedeutet Freiheit", zitierte Gunda Grün anlässlich der Eröffnung den Schriftsteller Umberto Eco. Die Frauen, die die Bibliothek ehrenamtlich betreuen, wollen besonders Kinder für das Lesen begeistern. Jeden dritten Freitag von 16 bis 17 Uhr stellt daher Eleonore Gliewe Kinderbücher vor und liest auch daraus vor.

Jeden dritten Montag von 18 bis 19  Uhr ist die Büchersammlung, die Spenden aller Höhenländer enthält, zur Ausleihe geöffnet. In den Regalen stehen über 2000 Bücher - da ist für jeden etwas dabei.

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