Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Biesenthals Bürgermeister mahnt Ausschöpfung vorhandener Mittel an

Ärger um fehlende Baumpflanzungen

Brigitte Horn / 08.11.2013, 07:11 Uhr
Biesenthal (bho) Ärger um Baumpflanzungen - oder besser um nicht gepflanzte Bäume - gibt es in Biesenthal. Anlass war die Haushaltsdiskussion für 2014. In der hat eine Vertreterin des Amtes Biesenthal-Barnim angemerkt, man möge die geplante Summe für Baumpflanzungen von rund 20 000 Euro reduzieren, weil es noch einen Überhang aus diesem Jahr gäbe.

Das stieß bei Biesenthals Bürgermeister André Stahl auf Unwillen. Er konnte nicht verstehen, weshalb in diesem Jahr im Vergleich zu der zur Verfügung stehenden Summe nur relativ wenig entsprechend des von der Stadt erarbeiteten Baumkonzeptes passiert sei.

Aus dem Topf im Haushalt dieses Jahres von rund 107 000 Euro würden dafür noch rund 25 000 Euro zur Verfügung stehen. Daher pochte er bei der Haushaltsdiskussion auf die Erfüllung des Planes für 2013 plus der Umsetzung der für 2014 geplanten Summe.

Im Januar des vorigen Jahres war im Biesenthaler Bauausschuss darüber beraten worden, wie die Stadt Biesenthal mehr mit Straßenbäumen begrünt werden könnte. Dabei war nach Worten des Bauausschussvorsitzenden Andreas Jahn auch ermittelt worden, wo überhaupt gepflanzt werden kann und wo es nicht geht, weil diverse Medien, wie Strom- oder Telefonleitungen, im Boden liegen. Ausgesucht worden seien im Rahmen dieses Konzeptes auch die geeigneten Baumarten für die jeweiligen Straßen. Als erste sollten die Garten- und die Lindenstraße sowie die Ahornallee bepflanzt werden. Jetzt aber sei praktisch wenig passiert.

Auf eine Nachfrage der Märkischen Oderzeitung in der Biesenthal-Barnimer Amtsverwaltung erklärte der zuständige Mitarbeiter, dass in diesem Jahr in der Stadt Biesenthal etwa 15 000 Euro für Pflanzungen im Biesenthaler Stadtgebiet ausgegeben worden sind. Dabei seien 53 Neupflanzungen in der Heimstättenstraße sowie zwei Pflanzungen, zum Tag des Baumes, im Langerönner Weg realisiert worden.

Darüber hinaus wurde darauf verwiesen, dass die für dieses Jahr geplanten 107 500 Euro nicht nur für Neupflanzungen verwendet worden sind. Unter diese Haushaltsstelle fielen beispielsweise auch Stubbenfräsarbeiten, Sturmschadenbeseitigungen, Totholzentnahmen, Pflegeschnitte. Des Weiteren gehörten Fällungen, Notfällungen, Standfestigkeitsgutachten und anderes dazu. Für genannte Maßnahmen sei ein wesentlicher Teil der für dieses Jahr geplanten Mittel verwendet worden.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG