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Wanderoper erinnert Schüler an Geschichte

In einer von wenigen heiteren Szenen: Nora Lentner als Sophie Scholl auf der Bühne im Fürstenwalder Dom. Im Publikum verfolgen Schüler konzentriert das Geschehen, im Hintergund begleiten Musiker die Darbietung.
In einer von wenigen heiteren Szenen: Nora Lentner als Sophie Scholl auf der Bühne im Fürstenwalder Dom. Im Publikum verfolgen Schüler konzentriert das Geschehen, im Hintergund begleiten Musiker die Darbietung. © Foto: MOZ
Bernhard Schwiete / 09.11.2013, 07:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Vor allem dem katholischen Bernhardinum war es zu verdanken, dass die Wanderoper Brandenburg am Freitagvormittag vor vollen Reihen im Fürstenwalder Dom auftrat. Mit dem Musiktheater "Die weiße Rose" zogen die Darsteller, Nora Lentner (Sophie Scholl) und Erwin Belakowitsch (Hans Scholl), die Zehnt- und Elftklässler in den Bann ihrer hervorragenden Schauspiel- und Sangeskunst, aber auch in den Bann der Geschichte der Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Diktatur.

Vor dem Jahrestag der antijüdischen Pogrome 1938 fesselte das Schauspieler-Duo mit Gesang, aus dem Verzweiflung klang. Begleitende Musiker unterstützten die Wirkung mit mal leisen, mal dramatischen Klängen. "Es gibt Tage, die haben Schwere in sich. Dieses Stück wird uns daran erinnern", sagte Pfarrer Martin Haupt in einleitenden Worten. Von einem "geprägten Tag", an dessen Schrecken man als Schule erinnern wolle, sprach der Leiter des Bernhardinums, Gerhard Eichin.

Am Abend folgte eine Vorstellung für Erwachsene, die aber nicht ausverkauft war. Die Wanderoper gastierte in Fürstenwalde auf Einladung der Kulturfabrik und der Domgemeinde.

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