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Am Biesenthaler Dewinsee zeigen sich die geschützten Tiere derzeit wieder aktiv

Biber knabbern Stämme an

Für Biber nicht zu hart: angenagte Bäume am Dewinsee.
Für Biber nicht zu hart: angenagte Bäume am Dewinsee. © Foto: Ulrike Bonczkiewicz
BHORN / 19.11.2013, 21:41 Uhr
Biesenthal (MOZ) Was die Biber am Biesenthaler Dewinsee anrichten, können derzeit Spaziergänger besichtigten. Mit Ausdauer nagen sie Stämme von inzwischen schon mittelgroßen Bäumen ab. Aus der Sicht der Unteren Naturschutzbehörde müssen derzeit aber keine besonderen Maßnahmen zum Schutz der Bäume erfolgen. "Mit den Maßnahmen zu Jahresbeginn wurden die Interessen der Betroffenen unter einen Hut gebracht. Im Moment wird von uns kein weiterer Handlungsbedarf gesehen", heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung Barnim.

Bis vor einem dreiviertel Jahr haben die Biber, wie berichtet, so große Dämme errichtet, dass dort zahlreiche Bäume abgestorben sind. Seit dem Winter 2012/2013 hat sich nun der Wasserstand verändert. Das war möglich auf Grund der Genehmigung zur Beseitigung des Biberstaus, verbunden mit der Auflage der Errichtung einer Sohlschwelle. Nach Information der Unteren Naturschutzbehörde wurde die Sohlschwelle mit 50 Zentimeter Sohlhöhe errichtet. Zur Überwachung wurde ein Pegel an der Badestelle gesetzt. Der momentane Pegelstand liege bei 20 Zentimeter und damit deutlich unterhalb des Sohlschwelle, so dass es auch keine Überstauung gebe.

Zusätzlich auf die Sohlschwelle aufgebrachtes Material darf immer wieder entfernt werden. Dies ist Teil der Genehmigung. Die Anwohner sind informiert, dass sie neues Material eigenständig entfernen dürfen, teilte die Behörde mit.

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