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Volleyballer Robert Schramm fühlt sich wohl beim Bundesligisten Dresden

Bei "Wölfen" angekommen

Stammspieler aus Storkow: Robert Schramm
Stammspieler aus Storkow: Robert Schramm © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Roland Hanke / 23.11.2013, 05:41 Uhr
Storkow/Dresden (MOZ) Ein junger Mann aus Storkow verwirklicht gerade seinen Traum. Robert Schramm, der vier Jahre in den USA studierte und nebenbei erfolgreich Volleyball spielte,. Im Mai kehrte er in seine Heimatstadt zurück und heuerte im Sommer beim Volleyball-Bundesligisten VC Dresden in der 1. Liga an.

Inzwischen ist Schramm bei den "Wölfen" komplett angekommen. "Ich habe mir meine Position als Stammspieler erkämpft", sagt der 2,06Meter große Mittelblocker, der in den vergangenen Erstliga-Partien schon zweimal als wertvollster Spieler (MVP) des Teams von Trainerin Sylvia Roll gewählt wurde - und das in seiner Premieren-Saison in der Herren-Bundesliga.

Er fühle sich bei den "Wölfen", wie sich die Sachsen selbst nennen, sehr wohl und auch privat hat der 23-Jährige sein Glück gefunden. Seine neue Freundin, die gebürtige Texanerin Rebecca Perry (24), spielt ebenfalls Volleyball - beim Champions-League-Verein Dresdner SC. "Ich bin momentan fast rundum zufrieden. Nur vom derzeitigen 10. Tabellenplatz müssen wir uns weiter nach vorn arbeiten", sagt Robert Schramm, der erstmals vor zehn Jahren für den VC Storkow und danach auch für den Berliner TSC und den TKC Wriezen spielte. Dem VC Storkow, in dem er Ehrenmitglied ist, bleibt er weiterhin treu verbunden.

Und auch die Volleyballerinnen und Volleyballer aus der Storchenstadt verfolgen mit Interesse seine Einsätze für Dresden in der Bundesliga. Die VC-Gemeinde freut sich schon auf den 7.Dezember, denn dann kann sie ihren Robert live vor Ort unterstützen, wenn er ab 19.30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle mit seinem Team zum Punktspiel bei den Berlin Volleys zu Gast ist. "Darauf freuen wir uns schon alle riesig", sagt Vereins-Chef Andreas Noack, der Robert Schramm in seiner Storkower Zeit gefördert und früh in die Männer-Mannschaft integriert hatte. "Wir sind schon mehr als 20 Leute, die sich den Auftritt von Robert in Berlin ansehen wollen", sagt Noack.

So wird die Partie ein Heimspiel für Schramm, für den dann ein weiterer Traum wahr wird. "Ich wollte schon immer mal selbst als Spieler in der Max-Schmeling-Halle auf dem Feld stehen. Auf die Unterstützung aus Storkow freue ich mich sehr", sagt der Mittelblocker.

Zunächst heißt es für ihn aber, mit Dresden in der Bundesliga nach zwei Niederlagen in Folge wieder Tritt zu fassen. Am Sonntag sind sie beim Tabellendritten in Unterhaching zu Gast. Vielleicht können sie ja dann an den 3:2-Erfolg zum Auftakt beim Moerser SC wieder anknüpfen. "Das war das erste Auswärtsspiel, das der VC Dresden jemals in der regulären Saison der Bundesliga gewonnen hat", erklärt Schramm. Und dann steht die Viertelfinal-Premiere der Sachsen im Pokal am Donnerstag (19.30 Uhr) daheim gegen den Bundesliga-Zweiten TV Bühl an, gegen den es am Mittwoch eine 0:3-Heimniederlage in der Bundesliga gegeben hatte.

"Es ist einfach spannend in der höchsten Spielklasse dabei zu sein. Das macht mir großen Spaß", sagt Robert Schramm und hofft, mit seinem Team für weitere Überraschungen sorgen zu können.

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