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Familienkonzert im Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau

Musik als Brücke zu den Menschen

Virtuos: Helene Herrmann (Altflöte) und Bianca Lauber (Akkordeon) spielten den ersten und zweiten Satz der Sonate F-Dur von Georg Friedrich Händel.
Virtuos: Helene Herrmann (Altflöte) und Bianca Lauber (Akkordeon) spielten den ersten und zweiten Satz der Sonate F-Dur von Georg Friedrich Händel. © Foto: MOZ
Kai-Uwe Krakau / 25.11.2013, 07:37 Uhr
Bernau (au) Rund 70 Zuhörer, darunter zahlreiche Kinder, sind am Sonnabend einer Einladung des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim zu einem Familienkonzert im Paulus-Praetorius-Gymnasium Bernau gefolgt.

"Die Musik ist die stabilste Brücke, um Menschen zusammenzuführen", sagte Vorsitzender Péter Vida. Sie stehe aber auch für das Miteinander verschiedener Herkünfte und Religionen. "Männer, Frauen und Kinder, die aus anderen Ländern zu uns kommen, sind eine kulturelle Bereicherung", so der Vorsitzende des Beirates.

Das Konzert fand im Rahmen eines europäischen Integrationsprojektes statt. Dabei treten Künstler in zahlreichen Städten in Deutschland, Luxemburg, Polen und den Niederlanden auf. Bernau war die einzige Stadt in den neuen Bundesländern, die auf dem Konzertplan stand.

"Musik kennt keine Grenzen, sie verbindet Menschen aller Länder, aller Alters- und Bildungsgruppen, mit und ohne Handicap" - das war die Leitidee, die im Jahr 2011 dazu führte, das Musikfestival "Phoenix" ins Leben zu rufen. Vor dem Hintergrund des Anschlags vom 11. September 2001 in New York und den zunehmenden weltweiten Krisen und Spannungen sollte es ein Symbol friedlichen Zusammenlebens sein.

Seinen Ursprung hatte es in Kerpen. Seit dem vergangenen Jahr wird das Festival vom Verein "Tural" in ganz Deutschland und einigen Nachbarländern veranstaltet. Der Schwerpunkt des Festivalprogramms liege dabei in der Begegnung von jüdischer, christlicher und islamischer Musikkultur, sagte der künstlerische Leiter Faik Aliyev.

In der Aula des Paulus-Praetoris-Gymnasiums waren unter anderem Franz Schuberts "Ave Maria", das neapolitanische Volkslied "Santa Lucia" sowie das jüdische Lied "Shir La Aava" zu hören. Das Konzert wurde unterstützt vom Förderkreis Herz-Jesu-Kirche Bernau e.V. und dem Migrations- und Integrationsrat Brandenburg.

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Björn 25.11.2013 - 11:25:29

Verordnete langeweile ....

Gehen der MOZ die "guten" Artikel aus oder ist Bernau einfach nur multikulturell besessen? Beim nächsten Event der "Oberklasse" vielleicht noch nen nettes Feuerchen in der Pennertonne am DOSTO!

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