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Ehrung für Ober-Feuerwehrmann

Freude bei den Ausgezeichneten: Wolfgang Philipps, Christine Goszczynsky, Rosemarie Ducklauß, Lospreisträger Ronny Jahn, Hannelore Will und Wolfgang Welenga (v.l.) erhielten die von der Sparkasse 1999 begründete Ehrung von Sozialdezernent Jens-Marcel Ullr
Freude bei den Ausgezeichneten: Wolfgang Philipps, Christine Goszczynsky, Rosemarie Ducklauß, Lospreisträger Ronny Jahn, Hannelore Will und Wolfgang Welenga (v.l.) erhielten die von der Sparkasse 1999 begründete Ehrung von Sozialdezernent Jens-Marcel Ullr © Foto: FOTO Michael Benk
Annette Herold / 07.12.2013, 07:59 Uhr - Aktualisiert 09.12.2013, 10:17
Frankfurt (MOZ) 71 engagierte Frankfurter sind für den Titel "Ehrenamt des Jahres" vorgeschlagen worden, sechs Frauen und Männer wurden Freitagabend mit der Auszeichnung gewürdigt. Der Ehrenpreis ging an Hannelore Will vom Orchester der Frankfurter Musikfreunde.

Viel Aufhebens um seine Person ist Wolfgang Welenga eher unangenehm. Freitagabend kam der Chef des Stadtfeuerwehrverbandes aber nicht drumherum: Die Jury würdigte nicht zuletzt seinen mittlerweile 38 Jahre währenden ehrenamtlichen Einsatz als Chef der Freiwilligen Feuerwehr Kliestow. Die Ehrung erhielt er in der Kategorie Kultur, Gesellschaft, Rettungswesen.

Dass es ohne Ehrenamt in Frankfurt nicht ginge, hob Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich (SPD) hervor. Und er nutzte die Gelegenheit für einen Kommentar zur Haushaltsdebatte. Er hoffe sehr, dass die Erhöhung der Zuschüsse für freie Träger sich tatsächlich durchsetzen lasse. Dort leisteten angestellte, aber auch viele ehrenamtliche Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag dazu, dass soziale Probleme gar nicht erst entstehen.

Für sein Engagement im Frankfurter Handballclub erhielt Wolfgang Philipps die Auszeichnung in der Kategorie Sport. Er habe den FHC mitbegründet und engagiere sich dort besonders für die Nachwuchsförderung, hieß es. Philipps ist Staffelleiter, Kampf- und Schiedsrichter und bildet als Schiedsrichter-Lehrwart Unparteiische aus.

Christine Goszczynsky von der Oberschule Ulrich von Hutten wurde in der Sparte Familie, Jugend, Kinder geehrt. Nachdem ihr Ein-Euro-Job dort zu Ende war, habe sie begonnen, sich ehrenamtlich im Schulklub zu engagieren, hob die Jury hervor. Im Bereich Senioren, Kranke, behinderte und sozial benachteiligte Menschen ging der Ehrenamtspreis an Rosemarie Ducklauß, die in der Selbsthilfegruppe "Erwachsen und behindert" mitarbeitet. Der Jury ist besonders erwähnenswert, dass sie sich maßgeblich für den Bau der Lebenshilfe-Wohnstätte eingesetzt hat, in der Erwachsene mit Behinderung relativ selbstständig leben können.

Hans-Joachim Hennig von der Abteilung Boxen des Eisenbahnersportvereins wurde für sein Engagement im Bereich Vielfalt und Toleranz ausgezeichnet. Gelobt wurde, dass er Jugendliche unterschiedlicher Nationen im Sport zusammenbringt und sich für die Renovierung der Kamieth-Halle einsetzte. Ehrenpreisträgerin schließlich ist Hannelore Will vom Orchester der Frankfurter Musikfreunde. Sie leitet den Orchesterverein seit 23 Jahren, begründete die Konzertreihe "Uni meets Stadt" mit und spielt als Geigerin im Orchester. Die festliche Ehrenamtsgala fand erstmals im restaurierten Logensaal statt.

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