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Eilantrag abgewiesen: Besitzerin muss Hotel "Riviera" schützen

dpa / 07.12.2013, 18:43 Uhr - Aktualisiert 07.12.2013, 18:45
Berlin (dpa) Das einstige Pracht-Hotel «Riviera» und das «Gesellschaftshaus Grünau» in Berlin-Köpenick müssen vor weiterem Verfall geschützt werden. Wie das Bezirksamt Treptow-Köpenick mitteilte, muss die Besitzerin die fällige Instandsetzung des Anwesens aus dem 19. Jahrhundert beginnen. Dazu verpflichte sie eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin.Das Gericht hatte einen Eilantrag der Besitzerin abgewiesen, die sich gegen die Auflagen des Denkmalschutzes wehren wollte. Die Kosten von Schutzmaßnahmen wie dem Verschließen offener Fenster und Türen belaufen sich auf 40 000 Euro. Laut Gericht will die Besitzerin das Gebäude abreißen lassen und auf dem Grundstück später neu bauen. Da sie selbst das Gebäude jahrelang verfallen ließ, dürfe sie sich nun nicht auf den schlechten Zustand berufen, begründete das Gericht seine Entscheidung. Zudem habe sie Gebäude und Grundstück zu einem ermäßigten Preis erstanden. Es sei genügend Bausubstanz vorhanden, um das einstige Hotel mit prachtvollem Ballsaal zu restaurieren. Das Hotel «Riviera» und das «Gesellschaftshaus Grünau» wurden Ende des 19. Jahrhunderts am Ufer der Dahme errichtet. Das Hotel war in den 30er Jahren ein begehrter Konzertort. Die beiden Gebäude waren bis zum Ende der DDR ein beliebtes Ausflugsziel.

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