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Ausstellung zum "Lied von der Glocke" in Schöneiche eröffnet

Spendensammlung mit Schiller

Erster Käufer: Hans-Joachim Hutfilz (MItte) hat einen Reprint von Schillers Lied der Glocke gekauft. Der Erlös fließt in die Restaurierung der Rüdersdorfer Glocken.
Erster Käufer: Hans-Joachim Hutfilz (MItte) hat einen Reprint von Schillers Lied der Glocke gekauft. Der Erlös fließt in die Restaurierung der Rüdersdorfer Glocken. © Foto: MOZ/Eggers
Joachim Eggers / 09.12.2013, 07:55 Uhr
Schöneiche (MOZ) Glockengeläut habe er immer toll gefunden, Schillers Lied von der Glocke dagegen weniger, bekannte Schöneiches Bürgermeister Heinrich Jüttner am Sonnabend, als er die Ausstellung der Berliner Staatsbibliothek zu Friedrich Schillers berühmtem Gedicht eröffnete. Die Abneigung gegen die gereimten Sinnsprüche, das Generationen von Schulkindern auswendig lernen mussten, begleitete das Werk von seinem Erscheinen an: August Wilhelm Schlegel lästerte, dass Schiller die Klöppel vergessen habe.

Dies und viel mehr ist den 14 Tafeln zu entnehmen, die Alfred Molter, der ehrenamtliche Vorsitzende der Aktion "Glocken für Rüdersdorf" nach Schöneiche geholt hat - aufgrund guter Kontakte zur Berliner Staatsbibliothek, in der die Originale der Exponate lagern. Die Leiterin der Bauabteilung, Daniela Lülfing, versprach, eine Führung durch die Schatzkammern für einen ausgewählten Kreis von Interessierten zu organisieren. Für die Ausstellung haben Sponsoren einen auf 50 Exemplare begrenzten Nachdruck der Gedicht-Ausgabe von 1804 ermöglicht, der jetzt gegen Spenden verkauft wird.

Mit dem Erlös wird die Aktion Glocken für Rüdersdorf unterstützt. Die katholische Kirche, die mit Schöneiche und anderen Orten eine Kirchengemeinde bildet, braucht ein neues Geläut; dafür werden Spenden gesammelt.

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