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Im Mittelpunkt der Diskussion steht der Platz des geplanten Bewegungsraums / Verbindung zum großen Hof gewünscht

Umstrittene Erweiterung der Knirpsenland-Villa

Brigitte Horn / 10.12.2013, 06:48 Uhr
Biesenthal (MOZ) Die städtische Kita "Knirpsenland" soll zusätzliche Räume erhalten, darunter einen Bewegungsraum. Der jetzt vorgestellte Planungsentwurf stieß allerdings in der Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung nur auf wenig Gegenliebe.

Zugegebenermaßen war die Planungsaufgabe nicht ganz leicht. Die Kita "Knirpsenland" hat ihr Domizil in einer schönen alten Villa, so dass diese Einrichtung einen ganz besonderen Charme hat. Andererseits sind dem Gebäude an der Bahnhofstraße damit auch Grenzen gesetzt, was die Raumgröße, Barrierefreiheit und die zweckmäßige Anordnung der Räume angeht. Und an einen größeren Bewegungsraum war schon gar nicht zu denken.

Da auf Grund der hohen Auslastung der Kita auch Gruppenräume geschaffen werden sollen, war die Intention der Stadtverordneten, auch zu mehr Möglichkeiten für Sport sowie für Veranstaltungen der Kita zu kommen. Hinzu kommt ein Bau, der die beiden vorhandenen Gebäude miteinander verbindet, damit Kinder und Betreuungskräfte nicht bei Wind und Wetter quer über das Gelände gehen müssen. Der Haushaltsplan der Stadt Biesenthal für 2014 sieht 20 000 Euro für die Konzeption des Erweiterungsbaus sowie 450 000 Euro für die Ausführung des Erweiterungsbaus vor.

Der vorgestellte Entwurf sah jetzt an einem zentralen Platz unmittelbar am Hofgelände technische Räume vor. Der Bewegungsraum sollte in der ersten Etage durch die Zusammenlegung von zwei Räumen entstehen. Damit aber würden die Möglichkeiten verloren gehen, die die besonders schöne Hofsituation bietet. "Dieser Entwurf stellt mich nicht zufrieden", sagte Biesenthals Bürgermeister André Stahl. Es fehle ein großer Raum von neun mal neun Quadratmetern, in den 50 Personen passen. Stahl schlug vor, anstelle der technischen Räume unmittelbar zum Hof hin den Bewegungsraum anzuordnen. Der wiederum sollte sich direkt zum Hof öffnen. Auch der Vorsitzende des Bauausschusses Andreas Jahn sprach sich für die Platzierung des großen Raums im Innenwinkel des Hauptgebäudes aus.

Es gab natürlich auch Argumente, die den vorgelegten Planungsentwurf rechtfertigten. Dazu zählten die bessere Zuordnung der Gruppenräume entsprechend des Alters der Kinder oder mehr Raum für die Garderoben. Um alle Anforderungen und Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen, wird es nun am 17. Dezember um 19 Uhr eine Beratung in der Kita "Knirpsenland" geben.

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