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Hoffnung für Charterbootbetriebe

Am Hafen von Ketzin legen stets viele Boote an.
Am Hafen von Ketzin legen stets viele Boote an. © Foto: MZV/Rachner
Patrik Rachner / 12.12.2013, 23:05 Uhr
Ketzin/Havel (MZV) Nach einer Anfrage des CDU-Abgeordneten im Reichstag, Uwe Feiler, hat das Bundesverkehrsministerium laut Angaben des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann die Passage der Binnenschiffsuntersuchungsordnung, die den Betrieb von Sport- und sogenannten Partybooten mit Fahrgästen unterbindet, so lange außer Kraft gesetzt, bis über die überarbeitete Fassung endgültig entschieden wird. "Das kann bis zum Sommer andauern", sagte Feiler am Donnerstag.

"Mit der Aussage, dass die Übergangsregelungen so lange fortgeschrieben werden, bis über die Neufassung entschieden wurde, können die Unternehmen die nächste Saison planen", meinte der Christdemokrat weiter.

Gerade in wassertouristischen Gebiete, wie etwa Ketzin/Havel, sei das ein Signal. Nicht nur dort sondern etwa auch in Oberhavel hätten Charterbootbetriebe unter den Auswirkungen gelitten. "Es muss keiner Befürchtungen wegen seiner Existenz haben", so Feiler.

Dennoch müsse natürlich der Sicherheitsaspekt im Hinblick auf die Beförderung von Personen zu Wasser gewahrt bleiben beziehungsweise erfüllt werden. Nachdem vor Monaten nach Erlass der Richtlinie offenbar nicht an die Kleinbootbetreiber gedacht hatte, "das ist schlichtweg vergessen worden", werde nun der Fehler endgültig korrigiert.

Für Ketzins Bürgermeister Bernd Lück "ist das eine vielversprechende Nachricht", wie er am Donnerstag betonte. "Ich bin froh, dass das Thema wieder aufgerollt worden ist." Allerdings schränkte er ein, es sei vor Jahren auch schon mal soweit gewesen wie jetzt. "Ich hoffe, das Thema erledigt sich nicht gleich wieder."

Weil die Zahl der Bootstouristen in Ketzin weiter steige, müsse eine verlässliche Lösung her. "Je mehr Boote zu uns kommen, übrigens aus ganz Deutschland, desto gefährlicher ist es", gab er allerdings auch zu.

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