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Wirtschaftsweg jetzt Einbahnstraße

Nur noch in eine Richtung: Der Wirtschaftsweg soll Einbahnstraße werden. Anlieger hatten die Situation beklagt.
Nur noch in eine Richtung: Der Wirtschaftsweg soll Einbahnstraße werden. Anlieger hatten die Situation beklagt. © Foto: MOZ Gerd Markert
UWE SPRANGER / 22.12.2013, 07:47 Uhr
Strausberg (ufo) Der Wirtschaftsweg soll künftig Einbahnstraße in Richtung Norden sein. Einen entsprechenden Auftrag hat der Ausschuss für Bauen und Verkehr der Stadtverwaltung gegeben. Das Gremium reagierte damit auf Beschwerden von Anliegern, die sich mit einer Unterschriftensammlung um eine Verkehrsberuhigung bemüht hatten.

Das Rathaus hatte nach einem Zustandsbericht von Stefan Freimark in der Sitzung zuvor die Situation geprüft, zunächst keinen Handlungsbedarf gesehen und verschiedene Varianten verworfen. Der Fahrzeugverkehr sei nicht über Gebühr stark, der Lkw-Verkehr eher gering, hatte eine eigene Zählung ergeben.Freimark indes verwies auf Stoßzeiten nach der Schrankenöffnung und auf Gefahren, weil es keinen Gehweg gibt. Er plädierte für die Ausweisung als Spiel- oder Einbahnstraße. "Wir sprechen uns wieder, wenn was passiert ist", gab Wolfgang Winkelmann (UfW) ihm Recht, und Bauausschusschef Jens Knoblich (offene Fraktion) fragte: "Was ist so schlimm an zwei Schildern?" Mit 5:2 wurde seiner Idee gefolgt.

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Jürgen Schmitz 23.12.2013 - 18:56:17

Ausgleich und Versachlichung

Strausberger Bürger@ Die "schlafenden Polizisten" (so hat ein Advocat es genannt) haben wir noch in der Höhe reduzieren lassen auf "Fürsprache" von Anliegern und Versicherungen. Viele Auspuffanlagen blieben einfach in Teilen liegen, meist Opel, zur Erbauung der gleich hinterm Erdwall befindlichen Opel-Werkstatt - andere auch. Im Kofferraum war oft auch nichts mehr auffindbar! Um Nägel mit Köpfen zu machen wäre es jetzt aus meiner Sicht wirklich sinnvoll, im Wirtschaftsweg einen ordentlichen Gehweg anzulegen, eben weil nur einseitig bebaut. Ob die Anlieger das wollen....? Zwei Schilder zum Anordnen einer Einbahnstraße auf Kosten der Stadt sind da eindeutig günstiger zu bekommen. Dennoch muss es gelingen, die Anwohner der beiden Straßen nicht gegeneinander auszuspielen und für Versachlichung zu sorgen. Allen, sowohl im Hufenweg als auch im Wirtschaftsweg, wünsche ich dennoch Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Strausberger Bürger 22.12.2013 - 23:59:23

Danke Herr Bürgermeister a.D.!

Ich sehe es genauso mit der Verkehrsverlagerung Richtung Hufenweg! Wer auch immer daran dreht, den WIRTSCHAFTSweg vom Verkehr zu befreien (ich denke der hatte seinerzeit auch die Entschleunigungsgebirge, welche irgendwann doch wieder auf Normalniveau abgetragen wurden, zu verantworten) - das letzte Wort ist da nimmer gesprochen! Der WIRTSCHAFTSweg ist erstens nur einseitig bebaut. Zweitens, die Hufenwegler werden aufstehen, ihre Anliegerstrasse nicht dem Durchgangsverkehr Stauumgehung auf der Hauptader öffnen. Drittens, wir erwarten mit Freuden den 20'-Takt der S-Bahn. Nur ein den Klimazielen Rechnung tragender Umbau der Kreuzung mit der S-Bahn Hohensteiner-Strasse kann perspektivisch die Lösung sein, wäre bitter nötig, eigentlich vor/mit der Realisierung des 20'-Taktes!

Jürgen Schmitz 22.12.2013 - 21:31:08

Doch es ist gewollt...eine tolle Entscheidung

Die Kollegen von der CDU und UfW und andere sind vom "kurz" mal für 10 Minuten dauernden Rederecht des S. Freimark im Bauausschuss so "beeindruckt" gewesen, dass man fast auf die Idee kommen könnte, die Sache mit der Einbahnstraßenregelung für den verlängerten Wirtschaftsweg war schon vor der Sitzung "organisiert" gewesen. Die vorliegende Infovorlage der Stadtverwaltung zur Verkehrssituation im Wirtschaftsweg , seitens der Bürgermeisterin eingebracht dass hinsichtlich der gemachten Zählungen absolut kein Handlungsbedarf besteht, wurde einfach negiert. In der Abstimmung widersprach die Bürgermeisterin auch nicht, dass ihr Gutachten quasi Makulatur wäre. Es wollten und sollten wohl auch die Nichtverkehrsplaner Recht behalten, weil sie scheinbar eine kleine "Gefälligkeit" mehrheitlich organisieren wollten, statt Nägel mit Köpfen zu machen und zu beschließen einen Gehweg zu bauen. Wenn es schon einen 6 km langen Geh-und Radweg für richtig Geld bis Hohenstein geben wird, dann wären die ebenfalls sehr sinnvollen etwa 250m Gehweg im verlängerten Wirtschaftsweg wahrlich Peanuts.... Das bedeutet jetzt, dass ab Wendehammer der verlängerte Wirtschaftsweg in Fahrtrichtung Flugplatz Einbahnstraße werden soll, der bisher aus Richtung Flugplatzstraße kommende Verkehr könnte ja dann noch zusätzlich den Hufenweg beleben. Nun könnte man ja sagen, dass das zusätzliche Verkehrsaufkommen für den Hufenweg gering sei und unerheblich ist - dann könnte es im Wirtschaftsweg so bleiben wie es ist. Vielleicht werden die Anwohner vom Hufenweg rechtzeitig wach und melden sich rechtzeitig zu Wort. Eine größere Ungerechtigkeit gegenüber den Anwohnern im Hufenweg, einfach die Hälfte des Verkehrs vom Wirtschaftsweg ohne belegbare Notwendigkeit in den Hufenweg zu lenken, hat es lange nicht gegeben. Die "sinnvolle" Äußerung des Ausschuss-Vorsitzenden Knoblich "Was ist so schlimm an zwei Schildern?" zeugt von Verständnis und ungeheurer Kreativität. So geschehen im öffentlichen Teil der Sitzung und hoffentlich nicht nur vom Redakteur der MOZ so gehört

Strausberger Bürger 22.12.2013 - 20:49:11

Und wer zum Steremat...

oder dann wieder nach Hause, fahren regelmäßig Umwege. Genauso die Anlieger... Zusätzlicher CO2-Ausstoss, Ressourcenverbrauch... Hallo Agenda! Ich schliesse mich dem Vorkommentator an. Eigentum verpflichtet und dieses Bisschen zusätzliche Verkehrslast sollten auch die gut gelegen, um nicht zu sagen privilegiert Wohnenden ertragen können! Das Problem ist, die S-Bahn MUSS kreuzungsfrei werden auf der Hauptverkehrsader!!! - für ALLE!!! - im Sinne der Agenda. Wer war zuerst da? - Die Bahn oder die Strasse?

Strausberger Bürger 22.12.2013 - 20:46:19

Und alle die zum Steremat wollen...

oder dann wieder nach Hause, fahren regelmäßig Umwege. Genauso die Anlieger... Zusätzlicher CO2-Ausstoss, Ressourcenverbrauch... Hallo Agenda! Ich schliesse mich dem Vorkommentator an. Eigentum verpflichtet und dieses Bisschen zusätzliche Verkehrslast sollten auch die gut gelegen, um nicht zu sagen privilegiert Wohnenden ertragen können! Das Problem ist, die S-Bahn MUSS kreuzungsfrei werden auf der Hauptverkehrsader!!! - für ALLE!!! - im Sinne der Agenda. Wer war zuerst da? - Die Bahn oder die Strasse?

Dieter Schäfer 22.12.2013 - 10:01:40

Wirtschaftsweg jetzt Einbahnstraße

Eine Einbahnstraße ist völliger Unsinn. Weder die Verkehrsdichte noch die Sicherheit begründen einen solchen Schritt. Der Verkehr erlangt dann an anderer Stelle eine Verdichtung, das kann doch nicht gewollt sein. Dieter Schäfer

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