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Verkehrsbetrieb setzt auf Instandhaltung

Sollen erneuert werden: Die Weichen und Straßenbahngleise im Kreuzungsbereich Heilbronner-/Ecke Bahnhofstraße sind in die Jahre gekommen.
Sollen erneuert werden: Die Weichen und Straßenbahngleise im Kreuzungsbereich Heilbronner-/Ecke Bahnhofstraße sind in die Jahre gekommen. © Foto: FOTO Michael Benk
Martin Stralau / 10.01.2014, 07:35 Uhr
Frankfurt (MOZ) Die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (SVF) will das Jahr 2014 nutzen, um ihren Fuhrpark und die Infrastruktur ihres Streckennetzes weiter zu modernisieren. Geschäftsführer Michael Ebermann geht davon aus, dass die Fahrgastzahl für 2013 im Bereich des Durchschnittes der Vorjahre liegen wird.

"Wir werden für das abgeschlossene Jahr bei einer Zahl zwischen 10,5 und elf Millionen Fahrgästen landen", sagt Michael Ebermann. Das genaue Ergebnis liege erst in ein paar Wochen vor. Bei seiner Prognose stützt sich der Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft unter anderem auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre. "Die Fahrgastzahlen werden seit 1999 erhoben. Seitdem lagen wir immer in dem genannten Bereich", sagt Ebermann. "Außerdem waren die Fahrzeuge 2013 nach unserer Wahrnehmung gut ausgelastet." Optimistisch stimmt ihn auch, dass am Fahrplan kaum etwas geändert werden musste. "Bezüglich des Fahrplans hatten wir so gut wie keine Anmerkungen oder Beschwerden von unseren Kunden, das zeigt, dass sie mit unserem Angebot zufrieden sind und es wie gewohnt nutzen."

Deutlich übertroffen worden sei das prognostizierte Ergebnis von 250 000 Fahrgästen für die neu eingeführte Buslinie 983. 305 000 Fahrgäste nutzten den Bus nach Slubice im vergangenen Jahr. Beim Betriebsergebnis der Stadtverkehrsgesellschaft, das ebenfalls bis März vorliegen soll, erwartet Ebermann, dass es nicht schlechter ausfällt als das eingeplante Jahresdefizit in Höhe von 5,8 Millionen Euro.

Um den 26 Busse umfassenden Fuhrpark auf den modernsten Stand zu bringen, sollen 2014 nach Auskunft von Hartmut Huwe, Geschäftsbereichsleiter Technik, vier bis sechs Solobusse (zwölf Meter lang, ohne Gelenke) dazugekauft werden. Ansonsten setzt die SVF darauf, Busse, die älter als zwölf Jahre sind, einer Generalüberholung zu unterziehen, damit Kosten gespart werden können. "Dazu gehören Karosserie- und Lackierarbeiten und Motorenwechsel", erklärt Huwe. Seit es die Fahrzeugförderung nicht mehr gebe, sei die SVF darauf angewiesen, Busse aufzuarbeiten, wenn es technisch machbar oder sinnvoll erscheine", sagt Ebermann. Geplant sei, bis zum Jahr 2017 30 bis 40 Prozent der Busse zu bearbeiten.

Auch der Fuhrpark der Straßenbahnen, der ebenfalls 26 Fahrzeuge umfasst, soll erneuert und ergänzt werden. "In diesem Bereich wollen wir die Bahnen zusammen mit Cottbus, Schöneiche und Brandenburg an der Havel ausschreiben, um Preisvorteile aushandeln zu können", blickt Ebermann voraus. Über anfallende Kosten lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.

Nach diversen Gleisbau- und Weichenpflegearbeiten 2013 - unter anderem in der Logenstraße und im Tunnel unter der B87 in Markendorf - sind dieses Jahr kleinere, aber ebenso wichtige Baumaßnahmen an der Infrastruktur des Streckennetzes geplant. So sollen neben Restarbeiten an der Markendorfer Baustelle im Sommer die Gleisbögen in der Kurve am Zehmeplatz ausgetauscht werden. "Das wird voraussichtlich in den Ferien gemacht", sagt Huwe. Etwas größer werde die Baumaßnahme am Gleisdreieck Heilbronner-/Ecke Bahnhofstraße. "Hier müssen Weichen und ein Gleisbogen ausgetauscht werden. Da wird es auch eine kurzzeitige Vollsperrung geben", erklärt Huwe. Den Zeitpunkt der Baustelle könne er noch nicht benennen, die Maßnahme müsse noch ausgeschrieben werden.

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Holli 11.02.2014 - 22:01:26

FF hat's ja

6 Mio. Euro Defizit in 2013 ? Darf da die Stadt einspringen ? Wäre schön wenn die MOZ solche Zahlen nicht galant übergehen würde....

Mini 10.01.2014 - 09:38:23

Minnich???

Für dieses Foto sollte die MOZ der Firma "Minnich" Werbekosten in Rechnung stellen.

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