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Turnierserie des FSV Bernau startet am 17. Januar mit dem Niederbarnim-Masters / Hertha BSC an Showprogramm beteiligt

Budenzauber satt beim Hussitencup

© Foto: MOZ
Jörg Funke / 10.01.2014, 20:23 Uhr
Bernau (MOZ) Schon seit Langem ist beim Hussitencup des FSV Bernau aus dem Einzel-Fußall-Event auf Hallenboden eine ganze Turnier-Serie über mehrere Tage auf Kunstrasen mit Rundum-Bande geworden.

Beim Höhepunkt, dem Niederbarnim-Masters am 17. Januar mit Show, Tombola und Zuschauerspielen, treten die regionalen Vertreter im Landesspielbetrieb und die besten Barnimligisten nach Stand der Hinrunde (8. Dezember) gegeneinander an. "Die Leute fragen immer danach, wie die Gruppenauslosung der acht Teams erfolgt, besonders dann, wenn die beiden Bernauer Mannschaften zusammenkommen", sagt Organisator Mario Jonas. "Das machen wir seit Jahren nach dem Platzziffer-Modus".

Die Teams werden dafür nach ihrer Liga und dortigen Platzierung aufgelistet, dann muss man für jede Gruppe nach der Listenplatzierung auf die Summe von 18 kommen. Also für die Gruppe A (1) FSV Bernau I (LL), (4) Eintracht Wandlitz (LK), (5) Grün-Weiß Ahrensfelde (BL) und (8) FSV Bernau II (BL). In Gruppe B sind demnach (2) Einheit Bernau (LK), (3) Union Klosterfelde (LK), (6) Einheit Zepernick (BL) und (7) Rot-Weiß Werneuchen. "Würde man nach der Listensumme von 16 oder 20 verteilen, wären die Gruppen nicht so ausgeglichen", erläutert Jonas. "Mich hat durchaus gefreut, dass zuletzt mit Einheit Zepernick wieder ein Barnimligist gewonnen hat. Die haben einen schönen Ball gespielt."

Jonas kündigt wieder ein interessantes Showprogramm an. So seien die Eisbären Berlin und Hertha BSC beteiligt. In der Tombola mit klasse Preisen der regionalen Partner können die Zuschauer auch Tickets für Bundesliga-Heimspiele gewinnen. Die beste Fangruppe darf sich auf eine Essenskorb stürzen. Eine Bernauer Tanzgruppe wird wieder auftreten, und als Jugendspiel um den Reifen-Thaute-Cup treten diesmal die G-Junioren von FSV Bernau und Rot-Weiß Schönow an.

Die Judo-Halle wird für Catering hergerichtet, wo auch die U12-Junioren am Sonnabend versorgt werden. Auch wird wieder ein Raucherzelt mit Videoübertragung aufgebaut. Neu ist, dass die Bowling Oase eine Aftershow-Party veranstalten wird, für die die Besucher des Hussitencups mit Stempel oder Eintrittskarte ermäßigten Zugang erhalten. Auch das Siegerteam bekommt dafür Karten.

"Leider mussten wir uns nun doch an das allgemein gestiegene Preisniveau anpassen und die Eintrittspreise erhöhen", bedauert Jonas. Tickets sind für zehn (ermäßigt sechs) Euro zu haben. "Dafür bekommen die Zuschauer aber sehr viel geboten", sagt der Organisator. Der Aufwand für den FSV als Veranstalter sei nicht geringer geworden. Auch müssen die Organisatoren die Halle bis Montagfrüh wieder gereinigt für den Schulsport übergeben.

Als Schiedsrichter sind wieder die erfahrenen Frank Heinze und Michael Wendorf im Einsatz. Die Jahre vor dem Coup der Zepernicker ging der Titel meist an Klosterfelde, FSV Bernau I oder auch Wandlitz. Sie zählen auch diesmal zum engeren Favoritenkreis. Das muss aber nicht viel heißen. Jedes Team hat die Chance, bei entsprechender Taktik und Disziplin, zu Treffern zu kommen. Und wenn dann noch ein außergewöhnlich guter Tag dazu kommt, wie bei Zepernicks überragendem André Tschanter im Vorjahr, der nun leider verletzt ist, dann haben auch die Underdogs aus der Barnimliga ihre Chancen.

"Ich finde, es ist ein Highlight in unserer Region. Wenn junge Fußballer daran teilnehmen können, sollten sie das tun und diese tolle Stimmung genießen", sagt beispielsweise Bernd Schönfeder, der Trainer des neuen Hallen-Kreismeisters Grün-Weiß Ahrensfelde. So wie er sehen es die meisten, die sich dieser Tage wieder auf den Hussitencup freuen.

Informationen und Turnierspielpläne gibt es im Internet unter www.fsvbernau.net.

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