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102 neue Quartiere entstehen im Bernauer Seniorenzentrum "Regine Hildebrandt"

Zünftige Hammerschläge bei Richtfest

Hammerschlag: In ein Dachstuhlmodell schlägt der Betriebsratsvorsitzende Thomas Rühlemann den symbolischen letzten Nagel ein.
Hammerschlag: In ein Dachstuhlmodell schlägt der Betriebsratsvorsitzende Thomas Rühlemann den symbolischen letzten Nagel ein. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 17.01.2014, 06:51 Uhr
Bernau (MOZ) Für den Erweiterungsbau des Seniorenheims an der Alten Lohmühlenstraße ist gestern Richtfest gefeiert worden. Die Gemeinnützige Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau (GGAB)Gesellschaft, deren Gesellschafterin die Stadt Bernau ist, hat einen fünfgeschossigen Anbau errichten lassen. Er bietet zwischen der Schönower und der Weinbergstraße, obwohl noch im Rohbau, schon jetzt eine völlig neue Silhuette.

Geschäftsführerin Sabine Preußner erinnerte beim Richtfest an die Grundsteinlegung, die am 28. April des vorigen Jahres erfolgt ist, bei deutlich besserem Wetter als dem Dauergrau mit Nieselregen am Donnerstag. Ein großes Lob ging an die Planer und die bauausführenden Firmen. Auch dafür, dass es bislang keine Unfälle oder Schäden gab. Als erfreulich bezeichnete sie die Vergabe der 20 Baulose, die europaweit ausgeschrieben worden sind, an zehn Brandenburgische Firmen, davon drei aus dem Barnim

Bernaus Bürgermeister Hubert Handke erklärte, dass mit dem Neubau auf die Dynamik der Entwicklung in der Stadt reagiert werde. So gibt es derzeit 300 Menschen in der Stadt, die älter als 90 Jahre sind, vor fünf Jahren waren es mit 182 deutlich weniger.

Das neue Haus bietet jetzt viel zusätzlichen Platz. Mit dem Erweiterungsbau werden 102 moderne Einbettzimmer geschaffen. Der Bau ordnet sich in eine umfassende Weiterentwicklung des Seniorenzentrums "Regine Hildebrandt" ein. Nach der für den Sommer geplanten Fertigstellung des Anbaus werden die Bewohner der so genannten Pflegeeinrichtung Altbau in den Neubau umziehen. Ebenso 66 Bewohner aus dem unsanierten Standort Waldfrieden. Danach wird der Altbau saniert, wobei aus den derzeit 72 Plätzen, darunter ein Teil in 20 Zweibettzimmern, 36 Einzelzimmer werden.

Wenn das Bauprojekt für rund 8,25 Millionen Euro abgeschlossen ist, werden im Seniorenzentrum 235 stationäre Pflegeplätze, sowie fünf Kurzzeit- und 15 Tagespflegeplätze vorhanden sein.

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