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Einsatz nicht nur, wenn es brennt

Mit Beförderungs- bzw. Ehrungsurkunden: v. l. Michaela Thierbach, Sven Bürger, Ralph Lachmann, Ronny Riecke, Mark Witt (zugleich Wehrführer) und Benno Zwodenk
Mit Beförderungs- bzw. Ehrungsurkunden: v. l. Michaela Thierbach, Sven Bürger, Ralph Lachmann, Ronny Riecke, Mark Witt (zugleich Wehrführer) und Benno Zwodenk © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 21.01.2014, 07:32 Uhr
Werder (bg) Mit lediglich sieben Einsätzen war 2013 ein eher ruhiges Jahr für die Mitglieder der Feuerwehr des Rehfelder Ortsteils Werder. Zumindest zwei Alarmierungen aber sind den Beteiligten besonders im Gedächtnis geblieben: Einmal ging es etwas ungewöhnlich um das Beräumen mehrerer Schweinekadaver von einem Feld, und gerade der letzte Einsatz war ein schwerer Verkehrsunfall am Ortseingang, bei dem der Fahrer des Wagens mit spezieller Rettungstechnik freigeschnitten werden musste.

Was Wehrführer Mark Witt am Freitagabend zur Jahresversammlung in seinem Bericht darlegte, geht aber weit über das direkte Einsatzgeschehen hinaus. Die Feuerwehr des kleinen Werder ist gerade im Nachwuchsbereich gut aufgestellt. Schon die Jüngsten, die "Schlauchstürmer", werden altersgerecht und teils spielerisch an den Brandschutz herangeführt, hatten zudem beim Drachenfest der Modellflieger, an dem die Feuerwehr mitwirkte, ihren ersten Löschangriff zu absolvieren. Neben der Kindergruppe, die zudem die Revierpolizisten in Rehfelde oder die große Strausberger Feuerwache in Strausberg besuchte, hat auch die Jugendfeuerwehr 2013 einiges geleistet. Das Training erfolgt in guter Kooperation mit Zinndorf, und beim Amtspokal in Ihlow holte das gemeinsame Team sogar Platz zwei. Für die engagierte Betreuung beider Nachwuchsabteilungen erhielten Michaela Thierbach, Kerstin Riecke, Anne Grabert und Beate Eichler von Wehrführer Witt ein besonderes Dankeschön.

Ein solches wurde dem Team insgesamt auch von Ortsvorsteher Frank Küchler, Bürgermeister Reiner Donath, Ordnungsamtsleiter Marco Böttche und Vize-Amtsbrandmeister Burkhard Miesterfeld ausgesprochen. Böttche sagte in diesem Zusammenhang zu, dass das Amt weiter bestrebt sei, nach Maßgabe der Möglichkeiten und Prioritäten Ausstattung und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Im Werderaner Gerätehaus ist voriges Jahr vor allem das Sorgenkind Heizung erneuert worden, im Frühjahr steht nun noch das Streichen der Fassade an, das 2013 nicht mehr geschafft wurde.

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